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No minute silence: Das Holle-Rock Festival in Hessisch Lichtenau

am 21 August 2019 von Pressemeldung

No minute silence: Das Holle-Rock Festival in Hessisch Lichtenau

Spielen auf dem Holle-Rock Festival in Hessisch Lichtenau: The Djuks

Am 20. und 21. September 2019 ist es soweit! Das Holle Rock Festival startet unter dem Motto: „No Minute Silence“!

Das Festival wird von dem Verein Aktion Jugend e.V. in Kooperation mit der Jugendförderung Hessisch Lichtenau organisiert und veranstaltet. Die Aktion Jugend e.V. ist ein Verein aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, deren Ziel es ist, die Interessen der Jugendlichen um und aus Hessisch Lichtenau zu vertreten. Bestandteil der Aktion Jugend e.V. sind das Ferienspiel-Team, die Theken-Gruppe und die Backline-Gruppe. Diese Gruppe ist für die Organisation und Koordination unserer Veranstaltungen verantwortlich.

Ein großer Teil des Teams für das Festival besteht aus der Backline-Gruppe. Das damals 2009 benannte „No Minute Silence“-Festival soll ab 2019 als „Holle Rock – No Minute Silence“ wieder zum Leben erweckt werden, um auf die Stimmen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Hessisch Lichtenau aufmerksam zu machen.

Die Veranstalter möchten sich mit dem Statement „No Minute Silence“ auf den Schirm der Bürgerinnen und Bürger in und um Hessisch Lichtenau bringen und nicht als leise Zielgruppe in der Gemeinde untergehen. Jugendliche und junge Erwachsene sind eine Zielgruppe, die Stellung bezieht, sich gegen Extremismus ausspricht, in der Lage ist, etwas auf die Beine zu stellen und sich für die Jugend im ländlichen Raum einsetzen möchte. Dies geschieht am besten mit lauter Musik. Am besten jedoch funktioniert dies mit bekannteren Bands.

Montreal

Hamburg. Rote Flora. Noch ne Molle? Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop.

Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band “Montreal” auf (“Band aufmachen”: Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album “Alles auf schwarz”. Seitdem folgten knapp 700 Konzerte in 17 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Madsen, Slime, Royal Republic und Ignite.

Bis heute halten sich die Gerüchte, dass irgendwann gar ein Videoclip der Band in der Rotation von VIVA und MTV landete. Beeindruckt von dieser musikalischen wie filmischen Höchstleistung senden die beschämten Sender seither nur noch billig produzierte Reality Soaps. Noch so ein Gerücht.

Ihr bisher größtes Lob bekam Montreal einst von den Rocktitanen der Münchener Freiheit, die sagten: “Unsere Begeisterung hält sich sehr in Grenzen – nur unser Schlagzeuger Renny findet’s gut.” Und jeder weiß: Wer die Münchener Freiheit gegen sich hat, ist auf der richtigen Seite. Und Renny räumt den Magen auf. (Dieser Satz war leider keine Werbung)

Im Jahr 2011 gründeten “Montreal” dann schließlich ihr eigenes Label “Amigo Records”, auf dem sie nicht nur ihre eigenen Platten rausbringen, sondern Kollegen wie “Das Pack” und “Anadrinksdogpiss” unterstützen. Anfang 2017 hat Montreal das sechste Studioalbum aufgenommen, das im Sommer erscheinen wird.

Auf die Frage, ob Album Nummer sechs das persönlichste der Bandgeschichte ist und der Schreibprozess diesmal besonders intensiv und erleuchtend war, ob man vielleicht gar von einer Weiterentwicklung und/oder Neuerfindung von Montreal sprechen kann, orakelt Schlagzeuger und Medienprofi Max Power sich ein nebulöses “möglich” aus dem Bart. Gut gebrüllt!

No minute silence: Das Holle-Rock Festival in Hessisch Lichtenau

Montreal sind der Headliner beim Holle-Rock!

At Least I Tried

Name und gleichzeitig Antwort auf so vieles, jedoch keineswegs auf den Sound dieser Band. Anfang 2018 gegründet, bedienen sich die vier Jungs aus Warburg (Ostwestfalen) mit ihren eigenen Songs am Gainesville Punkrock Genre. At Least I Tried sind: Marc – Guitar & Vocals, Ingo – Guitar & Vocals, Andre – Bass und Kai – Drums

Rhinosaurs

Rhinosaurs aus Marsberg ist eine außergewöhnliche Band, die ehrliche handgemachte Musik macht. So außergewöhnlich und ehrlich, dass es keine außergewöhnliche Gründungsstory um die Band gibt. Sie haben nicht mal eine Story erfunden! „Wir haben uns einfach getroffen und dann ging das los!“, sagt Picko. Für ihn begann im Jahr 2018, als er Rhinosaurs gründete, die Suche nach mehr als nur der Seele der Musik. Die Suche, die schon so viele Musiker vor ihm nach einem Besuch im „Club 27“ aufgegeben haben.

Mit Jannis, Marcel und Kitto ist die Band seitdem komplett. Ihr Credo „More is all we need“ zieht sie immer wieder auf die Bühnen. Mit Elementen aus Post-Grunge, Stoner-Rock und Punk laden sie zum Feiern und Tanzen in ihren ganz eigenen Sphären ein. Ehrliche, handgemachte Musik, die mitfühlen lässt. Mit einem Gefühl von „My Way Home“ geht es bald los und ganz im Sinne von Altmeister Dave Grohl: „It’s not about being perfect, it’s not about sounding absolutely correct. It’s not about what goes on in a computer. It’s about what goes on in your heart and what goes on in your head“.

Fo´Pak

Herleitung von Fauxpas (Verstoß gegen die guten Umgangsformen), also ein subjektiver Fehltritt gegenüber unbeschriebenen Verhaltensregeln, bzw. unbeabsichtigtes Fehlverhalten im übertragenen Sinn! Tragik, Euphorie, Freiheit, Blasphemie, Musik, das Sein an sich.

In Anbetracht der Gesamtsituation, welche freie Meinungsäußerung an explizite musikalische Untermalung knüpft und ohne Zeitdruck wächst, trifft es den Nagel auf den Kopf und weiteres Palaber um den heißen Brei erübrigt sich. Fünf Leute offenbaren ihren Zeitgeist impulsiv orientiert, an dem was ihnen an den Herzen liegt und definieren diesen Fauxpas in ihrem Ermessen!

Hal Johnson

Man sollte meinen, westfälische Kleinstädte haben nicht viel zu bieten, so ganz stimmt das allerdings nicht. 2015 formiert sich in Reckenfeld die Punkrockband Hal Johnson. Weg von Schützenfest und Stammtisch, rauf auf die Bühnen dieser Welt. – „Let’s celebrate, and drink, and die!“ Bereits fünf Monate nach Gründung der Band wird die erste EP „Broken Empire“ über No!Panic-Records veröffentlicht. Ein Zusammenspiel aus Euphorie und Melancholie, gefühlvoller Gesang begleitet von cleanen Gitarren trifft auf mitreißende Hooklines.

Musikalisch zwischen Brandnew und den Flatliners einzuordnen. Im August 2017 fand man sich in den Ghost City Recording Studios zusammen, um zwei Songs aufzunehmen. Diese sind seit Mai diesen Jahres in Form einer Split EP auf allen gängigen Streaming Plattformen sowie auf CD über White Russian Records erhältlich. Zwei weitere Songs wurden von der niederländischen Band Screw Houston beigesteuert.

Sturdy

Man braucht viel Vorstellungsvermögen, wenn man sich in Kassels Innenstadt an die Strände der kalifornischen Küste träumen will. Oder man steigt in den Bus, fährt in ein naheliegendes Industriegebiet und hört Sturdy in ihrem Drecksloch von Proberaum beim Spielen zu. Die drei Jungs haben es seit 2011 auf eine EP („Nice Songs For Nice People) und ein Album (St. Urdy) gebracht. Ihre Songs haben sie auf über 100 Konzerten live dargeboten – so zum Beispiel auch auf ihrer Finnlandtour 2017.

An dieser Stelle könnte man Namedropping betreiben und zum Beispiel erwähnen, dass Sturdy auch schon als Support für Acts wie The Baboon Show aufgetreten sind, aber so etwas wirkt albern, weswegen es nicht erwähnt wird. Auf ihrem kommenden Album “Messed Up”, das in Bälde erscheint, richten Sturdy den Blick nach innen – und widersetzen sich damit wieder einmal dem Zeitgeist. Zehn Songs, die mit dem Kind Kaputt Gitarristen Konstantin Cajkin aufgenommen worden sind, haben eine ordentliche Portion Emo abbekommen, trotzdem können und sollen die Punkwurzeln an keiner Stelle geleugnet werden.

Wenn Sturdy auch mal in deiner Kneipe, deinem Wohnzimmer oder auf deinem Festival spielen sollen, schick ihnen eine Brieftaube in den Proberaum. Oder schreib eine Mail an sturdyband@web.de

No minute silence: Das Holle-Rock Festival in Hessisch Lichtenau

Sturdy

Schmuddelkatz

Punks are dead, heißt es seit dem Ende der 80er. Grunge starb mit den 90ern! Das können auch ein paar ranzige T-Shirts, verklebt vom Bier, Schweiß und Blut des letzten Wochenendes, nicht mehr ändern! Oder etwa doch? Im tiefsten Ostwestfalen schlagen die Herzen von fünf Freunden eben genau für Bands wie Nirvana, Hole, oder The Distillers.

Und zwar ausreichend genug, um sich in ranzigen T-Shirts, in verrauchten Kellerräumen zu treffen, sich Gitarren umzuhängen, Sticks und Mikros in die Pfoten zu nehmen und ihre ganz eigene Vision von Grunge-Punk auszuleben! Frontkatze Vivian gibt mit ihrem schmuddeligen Gefauche dem Ganzen noch einen melodiösen Wiedererkennungswert, um auch außerhalb der dörflichen Provinz an die Türen zukratzen und um Milch zu betteln! Punk ist tot, lang lebe Schmuddelkatz!

Lowfield

Das deutsche Indie Pop Duo LWFLD kommt aus Kassel. Seit ihrem Kennelernen im Jahr 2010 spielten Lenni und Justus unzählige Gigs, die nicht zuletzt ihr Songwriting und ihre Musikalität bestimmen. Ihre Musik ist unverwechselbar gekennzeichnet durch den zweistimmigen Gesang, bei der die Rolle des Hauptsängers nicht festgelegt ist und sich gerne auch mal im Song abwechselt. Treibende Rhytmen und interessante Harmonien runden den Sound von LWFLD ab. Live werden die Musiker von professionellen Musikern unterstützt. Im September veröffentlichen LWFLD ihre erste Single “Monday Morning” im Label CoonTown Music.

Deadman’s Redemption

steht für ehrliche, handgemachte Gitarrenmusik. Packende Riffs und eingängige Beats dominieren den basslastigen Sound dieser 4-köpfigen Kasseler-Kombo. Eine mächtige Soundwand gepaart mit rauem unverwüstlichem Gesang prägen die Songs. Wer Kyuss, Truckfighters oder Ähnliches mag, ist hier sehr gut aufgehoben. Wir empfehlen: immer den Daumen auf die Flaschenöffnung, damit ihr beim Headbangen nichts verschüttet! Auf Facebook!

The Screwed-Up

sagen über sich selbst: „Wir sind die Schulband der FvSS in Hessisch Lichtenau. Seit drei Jahren haben wir in unterschiedlicher Besetzung verschiedene Musikstile gespielt und haben schon eine Hand voll eigener Songs geschrieben“ 

Red Racoon

sind eine Alternative Rock/Alternative Metal Band aus Kassel, die sich zum Ziel gesetzt haben, jede Bühne zum Beben zu bringen. Red Racoon sind 4 Jungs aus Kassel, die sich in den Tiefen des Internet fanden und beschlossen, zusammen los zu ziehen um die Welt zu erobern und nebenbei Musik zu machen.

Bis auf den Teil mit der Welteroberung ging der Plan auch voll auf. Mit einem verrücktem Mix aus Alternative Rock und Alternative Metal mit progressiven Einflüssen begeistern, verwirren und erstaunen sie Ihr Publikum. Ihre Texte handeln von jungen Leuten, wie diese ihre Erfahrungen sammeln und sie verarbeiten.

The Djuks

Schlagfertig, schnell und nicht zu halten. Die 3 Mistkerle aus dem Altkreis Warburg wissen genau, worauf auf es bei einer guten Punk-Rock Show ankommt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 sind Steve, Leon und Heni in allen teilen Deutschlands unterwegs und konnten sich mit Bands wie ZSK, Terrorgruppe, HeissKalt und Radio Havanna die Bühnen Teilen. Anfang des Jahres 2015 brachte die Band ihr Debüt Album “Voices High“ raus, was mittlerweile ausverkauft ist.

Im Frühjahr 2016 Sind The Djuks offizieller Supporter der Organisation “ Skate Aid“ geworden .Die Organisation versucht Kindern in der 3. Welt mehr Spaß am leben zu verschaffen. Seit dem haben die 3 Auf jedem Gig eine Spendenkasse und viel Infomaterial dabei. Das Trio ist immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und tourt sich wortwörtlich den Arsch ab! Wer Punk Rock liebt, sollte sich den Namen “The Djuks“ notieren!

» 20.-21. September 2019, Holle-Rock Festival, Hessisch Lichtenau

» Website des Festivals

» Weitere Festivals in der Region


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