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  Lesedauer: 2 Minuten

Mit besonderer Erwartungshaltung und gemischten Gefühlen liegt das Album auf dem Tisch, bereit durchgehört und beurteilt zu werden. Kurze, subjektive Notiz am Rande: Ich bin bekennender Fan des „alten“ House-Produzenten David Guetta. Tracks, wie „Just a little more love“, „Stay“, „The world is mine“ oder „Love is gone“ sind für mich Guetta’sche Meilensteine in der Househistorie gewesen.
Nun denn: David Guetta’s 5.Album „Nothing but the beat“ ist der allerdings der absolute Tiefpunkt, wirft aber gleichzeitig folgende Frage auf: „Ist man umso mehr erfolgreich, umso schlechter, einfaltsloser und billiger kopiert die eigenen Tracks auf dem Album sind?“ David Guetta, gefragter DJ, (angeblicher) Produzent, ist stets ausgebucht und kassiert horrende Booking-Gagen. Aber was er da mit dem Doppelsiberling „Nothing but the beat“ abgeliefert hat ist eine absolute Frechheit und zumindest, was die erste von zwei CDs anbetrifft, sicherlich nicht mehr mit House zu betiteln. Gleichklingende, langweilige Pop-Arrangements mit bekannten Namen a la Taio Cruz, Will.I.Am, Ludacris, Chris Brown oder Flo Rida. Hat es alles schon mal irgendwie und zu Genüge (auch von David Guetta selbst) gegeben. Benötigt kein Mensch!
Höhepunkt und Krone des Üblen zu finden auf CD 2: Wie kann man so dermaßen unverblümt von Daft Punk klauen und dann auch noch David Guetta auf das Cover draufschreiben? Frevel! Alleine dafür gehört der „Pop-Produzent“, der eine gewisse Ähnlichkeit zu Otto Waalkes in jungen Tagen aufweist, gesteinigt. Genauso wie zweiterer aussieht, ist das Album auch zu betiteln: Witzlos und uninteressant!

Tipp: Kauft lieber ein Album der Wildecker Herzbuben, die sind wenigstens authentisch!!

von Jason Durrant (The Teachers)

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