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Stadtrat Christian Schombert (Mitte) eröffnete mit Achim Siehl (von links), Lilia Sahli, Doreen Dersch und Marion Kühn die Ausstellung, die zum Stromsparen animieren soll. (Foto: Heiko Krause i. A. der Stadt Marburg)
Stadtrat Christian Schombert (Mitte) eröffnete mit Achim Siehl (von links), Lilia Sahli, Doreen Dersch und Marion Kühn die Ausstellung, die zum Stromsparen animieren soll.
(Foto: Heiko Krause i. A. der Stadt Marburg)

Wer Strom spart leistet einen effektiven und unkomplizierten Beitrag zum Klimaschutz. In der Ausstellung „Stromeinsparung im Haushalt“ gibt die Stadt Marburg wertvolle Tipps, wie alle das mit einfachen Mitteln Zuhause umsetzen können. Stadtrat Christian Schombert hat die Ausstellung nun in den Räumlichkeiten des Bewohnernetzwerks für soziale Fragen (BSF) eröffnet.

Einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten und angesichts steigender Energiekosten gleichzeitig den eigenen Geldbeutel schonen? Wie das möglich ist, können alle Bürger*innen der Stadt Marburg ab sofort in einer Ausstellung zu Stromeinsparungen im Haushalt in Erfahrung bringen. „Klimaschutz betrifft uns alle. Stromeinsparungen im Haushalt leisten einen wichtigen Beitrag dazu und entlasten die Haushalte dabei gleichzeitig auch noch finanziell. Es lohnt also, sich zu informieren“, betonte Schombert, der in Vertretung von Bürgermeister und Umweltdezernent Wieland Stötzel die Ausstellung eröffnete. Denn die Auswirkungen des globalen Klimawandels beschränkten sich nicht nur auf weit entfernte Regionen wie die Antarktis oder die Tropen, sondern seien mittlerweile für alle spürbar. Dies sei vielen auch durch die Rekord-Dürre im letzten Jahr noch einmal vor Augen geführt worden. „Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen und wir müssen alles tun, damit es sich nicht noch verschlimmert“, so der ehrenamtliche Stadtrat.

Die Leiterin des Fachdienstes Klimaschutz, Stadtgrün und Friedhöfe der Universitätsstadt, Marion Kühn, erinnerte daran, dass der Richtsberg ein Energiekonzeptgebiet mit Schwerpunkt energetischer Sanierung ist. „Aber wir müssen auch die Bürger*innen mitnehmen und zeigen, dass jeder etwas für das Klima tun kann“. Achim Siehl, Sanierungsmanager der Stadt, betonte, dass es wichtig sei, die Menschen dort zu erreichen, wo sie sind, und daher sei der Ausstellungsort besonders geeignet.

Die Ausstellung zeigt die jeweils wichtigsten Maßnahmen, um beispielsweise bei Beleuchtung, Heizungsumwälzpumpe und Computer den Stromverbrauch zu reduzieren. Ein Stromsparplan ist ebenfalls Teil der Ausstellung. Auch die Broschüre „Strom effizient nutzen“ erklärt Schritt für Schritt, wie die Verbraucher*innen erfolgreich Strom einsparen und damit die Umwelt entlasten können. „Sie ist sehr lebensnah und zeigt, dass es sich lohnt, neue energiesparende Geräte anzuschaffen“, sagte Schombert. Die Kosten würden durch die Einsparung bei modernen effizienten Kühlschränken etwa bereits nach kurzer Zeit reduziert. Doreen Dersch vom BSF lobte, dass praktisch alle Bereiche von Energiefressern in der Ausstellung Berücksichtigung finden.

Die Universitätsstadt Marburg präsentiert die Ausstellung in Kooperation mit dem Bewohnernetzwerk für soziale Fragen e.V. bis Samstag, 15. Juni 2019. Geöffnet ist sie montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Lilia Sahli vom BSF verwies darauf, dass sie auch von Energielotsinnen und –lotsen in mehreren Sprachen begleitet wird. Die Wanderausstellung mit Rollups und kostenlosen Informationsmaterialien wurde von der „Hessische Energiespar-Aktion“ konzipiert, die ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur ist.

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Von Pressemeldung

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