
(Marburg) Diese Location in der nordhessischen Universitätsstadt Marburg ist nur auf eines spezialisiert: Und zwar auf puren Jazz! Die Rede ist natürlich von der Cavete, die von der Marburger Jazzinitiative geleitet wird. Ob Konzerte, Workshops oder gemeinsames Musizieren – Liebhaber:innen dieses musikalischen Genres kommen bei diesem Programm auf ihre Kosten.
Mitten im Zentrum der Stadt erwartet die Einwohner:innen Marburgs ein kreativer Freiraum, in dem lediglich die Liebe zur Musik dominiert. Denn ganz in der Nähe der Philipps-Universität befindet sich die Cavete. Hier kommen Künstler:innen und Interessierte des Jazz zusammen, um sich auszutauschen und Musik zu machen.
Kein Zweifel also, das nächste Jazz-Konzert in der Cavete in Marburg steht schon fest!
Com Felipe Quartett
»Different Club«
Do 28. Mai 20:30 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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Kurz & knapp: Was steckt hinter der Cavete in Marburg?
Wer sich schon einmal mit der deutschen Jazzszene auseinandergesetzt hat, wird wahrscheinlich über die Cavete gestolpert sein. Seit 1980 treten hier regelmäßig Musiker:innen auf und begeistern mit ihren Songs.
So hat beispielsweise auch Deutschlands bekannteste Jazzgruppe bereits auf der Bühne der Cavete für gute Stimmung gesorgt: Denn auch die Barrelhouse Jazzband ist ein gern gesehener Gast in Marburg.
Die lokale Szene ist lebendiger denn je, und die Liste auch nur der ‘Big Names’, die hier gespielt haben, ist schier endlos.
Die Cavete Marburg
Zudem laden die Veranstaltenden der Location ebenfalls Musizierende aus anderen Ländern ein. Diese ergänzen das Genre dann durch ihre kulturellen und landestypischen Elemente. Erwähnenswert ist zum Beispiel der Auftritt des Schweizers Lucas Niggli oder des US-Amerikaners Steve Swell.
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Die Marburger Cavete setzt auf ein vielfältiges Programm-Angebot!
Um den Besuchenden möglichst viel zu präsentieren, gliedern die Veranstaltenden ihre Events in bestimmte Kategorien. Besonders beliebt sind natürlich die Konzerte, die in der Cavete in der Regel dienstags um 20:30 Uhr beginnen.

Darüber hinaus bietet die Cavete neuen Talenten aus der umliegenden Region auch an, sich auf ihrer Bühne auszuprobieren. Deswegen startet jeden Donnerstag um 21 Uhr der »Different Club«. Dann können sich die Zuschauer:innen auf allerlei musikalische Überraschungen freuen.
Gut zu wissen: Noch mehr Jazz-Konzerte findest Du hier!
Aber manchmal schlummern auch unter dem Publikum versteckte Leidenschaften. Aus diesem Grund findet jeden Montag um 21 Uhr die Open Stage statt. Dann verwandelt sich die Location in ein spontanes Konzert.
Auch die Cavete schlägt mal leisere Töne an!
Obwohl der Veranstaltungsort hauptsächlich für lautstarke Musik und Instrumente steht, schleicht sich ab und zu ein ruhigeres Tönchen ein. Wie beispiels auf der Open-Stage-Lesebühne. Denn dort können Künstler:innen von Literatur und Kultur zweimal im Monat ihre Werke präsentieren.
Des Weiteren wollen die Veranstaltenden der Cavete auch mehrmals im Jahr ihr Wissen über Jazz weitergeben. Daher gibt es die Möglichkeit, an dem bekannten mehrwöchigen Workshop »Jazz Up Your Life« teilzunehmen. In großer Gruppe wird gelernt, geübt und musiziert.
Über vier Monate hinweg treffen sich zwei fest zusammengestellte Bands immer sonntags zu intensiven Sessions. Geleitet von professionellen Coaches aus der lokalen und überregionalen Szene lernen die Teilnehmenden nicht nur Jazzstandards und Stilistiken kennen, sondern vertiefen auch ihr Können in Improvisation, Solospiel und Zusammenspiel – eine praxisnahe Einführung in das Jazzband spielen.
Vorausgesetzt wird lediglich ein sicherer Umgang mit dem Instrument und Offenheit für Neues – Vorerfahrungen in Jazz sind willkommen, aber nicht notwendig. Für 240 € (ermäßigt 160 €) bietet der Kurs zwölf Unterrichtseinheiten in der besonderen Atmosphäre der Cavete. Zum Abschluss des Workshops erwartet die Teilnehmenden ein Auftritt im offiziellen Konzertprogramm der Initiative. Eine musikalische Reise, die nicht nur Können stärkt, sondern auch Menschen verbindet – ganz im Geist der Improvisation im Jazz.
Zusammenfassend erhalten Jazz-Fans in der Cavete also das Rundum-Sorglos-Paket: Von Workshops über Konzerte bis hin zu eigenen Shows, hier ist Vieles möglich!
Surf-Tipps zum Thema Cavete Marburg
Was ist los in der Cavete Marburg?
Brasilianische Klangfarben und moderner Jazz: Com Felipe Quartett
28.5.2026 | Konzert in Marburg |
Com Felipe Quartett verbindet modernen Jazz mit brasilianischer Wärme, improvisierter Spielfreude und international geprägten Einflüssen. Hinter dem Projekt steht der aus Fortaleza stammende Saxophonist und Komponist Felipe Oliveira, dessen musikalischer Weg früh begann: Bereits als Kind erhielt er Unterricht an Flöte und Klavier, spielte später Klarinette in der Marching Band seiner Schule und widmete sich kurz darauf intensiv dem Saxophon – vom Alt- über das Tenor- bis hin zum Sopransaxophon.
Geprägt von der großen Platten- und CD-Sammlung seines Vaters entdeckte Oliveira schon in jungen Jahren den Jazz. Entscheidende Impulse erhielt er durch den preisgekrönten Saxophonisten Marcio Resende, bei dem er viele Jahre Saxophon und Jazzimprovisation studierte. Parallel dazu nahm er an renommierten brasilianischen Musikfestivals teil, darunter das Sommerfestival der Escola de Música de Brasília. Dort arbeitete er mit bekannten Größen der brasilianischen Musikszene wie Sérgio Galvão, Paulo Levi und Manoel Carvalho zusammen.
Auch am Klavier entwickelte Felipe Oliveira seine musikalische Sprache weiter. Studien bei Nelma Dahas, Lu Basile und Jeff Gardner vertieften sein Verständnis für Jazz-Harmonik und Komposition. Workshops mit Musikern wie Stanley Jordan oder Bob Mintzer erweiterten zusätzlich seinen stilistischen Horizont.
Im Laufe der Jahre spielte und produzierte Oliveira mit Künstlern aus unterschiedlichen Ländern und Formationen, darunter Auftritte beim Guaramiranga Jazz and Blues Festival in Brasilien. Hinzu kamen Sessions mit Musikern wie Vinicius Dorin, André Marques aus dem Umfeld von Hermeto Pascoal sowie dem international bekannten Gitarristen Toninho Horta. Bereits als Jugendlicher stand er auf großen Bühnen wie dem Nationaltheater von Brasília oder dem José-de-Alencar-Theater in Fortaleza.
Mit nur 16 Jahren veröffentlichte er ein erstes Album mit eigenen Kompositionen. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von Jeff Gardner, Marcio Resende und Pantico Rocha. Das Werk wurde von einem lokalen Radiosender als bestes Instrumentalalbum des Jahres ausgezeichnet, Oliveira zudem als bester Nachwuchsinstrumentalist geehrt.
Sein Promotionsstudium der Rechtswissenschaften führte ihn später nach Edinburgh. Dort blieb die Musik weiterhin ein zentraler Bestandteil seines Lebens. In der lebendigen schottischen Jazzszene spielte er regelmäßig Jam-Sessions, unter anderem in der bekannten „Jazz Bar“ der Stadt. Über Stationen in Maastricht und Bonn zog es ihn schließlich nach Siegen, wo er heute mit seiner Familie lebt.
Seit 2024 ist Felipe Oliveira Mitglied der Uni Siegen Big Band unter der Leitung von Martin Reuthner. Darüber hinaus arbeitet er mit verschiedenen Musikerinnen und Musikern zusammen – darunter Gitarrist Mario Mammone – und widmet sich intensiv dem Com Felipe Quartett, das brasilianische Einflüsse, modernen Jazz und offene Improvisation zu einem eigenständigen Sound verbindet.
YouTube Video: Com Felipe Quartett "Brasilianische Klangfarben und moderner Jazz: Com Felipe Quartett"
Com Felipe Quartett
»Different Club«
Do 28. Mai 20:30 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 01. Jun 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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Trio Talan zwischen Orient, Barock und Jazz – „Chiaroscuro“ bringt viele Welten zusammen!
04.6.2026 | Konzert in Marburg |
Wenn sich der warme Klang einer Kamantsche mit den tiefen Tönen eines Kontrabasses verbindet und dazu barocke Saiteninstrumente auf persische Rhythmen treffen, entsteht ein musikalischer Raum fern fester Grenzen. Genau dort bewegt sich Trio Talan, ein Ensemble, das unterschiedliche musikalische Traditionen zusammenführt und daraus einen eigenen, fließenden Sound entwickelt.
Das Trio besteht aus Hesam Asadi an Gesang, Kamantsche und Daf, Claas-Henning Dörries am Kontrabass sowie Francesco Cascarano an Gitarre und Theorbe. Gemeinsam verbindet die Formation persische und kurdische Musiktraditionen mit italienischem Barock sowie Elementen aus Jazz und freier Improvisation. Dabei entstehen Stücke zwischen ruhigen Passagen, rhythmischen Bewegungen und offenen Klangflächen.
Im Frühjahr 2026 präsentiert Trio Talan erstmals das neue Album „Chiaroscuro“ live auf verschiedenen Bühnen in Deutschland. Der Titel des Albums verweist auf das Spiel von Licht und Schatten und beschreibt zugleich die musikalische Idee hinter dem Projekt: Kontraste sollen hörbar werden – Tradition und Moderne, Stille und Bewegung, europäische und nahöstliche Klangwelten.
„Chiaroscuro“ als musikalische Begegnung verschiedener Kulturen
Mit „Chiaroscuro“ richtet Trio Talan den Fokus auf musikalische Übergänge. Bekannte Melodien treffen auf freie Improvisationen, folkloristische Einflüsse verschmelzen mit barocken Klangfarben und jazzigen Strukturen. Die Instrumentierung spielt dabei eine zentrale Rolle: Neben Kontrabass und Gitarre kommen traditionelle Instrumente wie die Kamantsche sowie die persische Rahmentrommel Daf zum Einsatz.
Besonders prägend ist die Zusammenarbeit der drei Musiker, die aus unterschiedlichen musikalischen Hintergründen stammen. Hesam Asadi bringt persische und kurdische Musiktraditionen ein, während Francesco Cascarano Einflüsse aus der Alten Musik und dem italienischen Barock beisteuert. Claas-Henning Dörries ergänzt das Ensemble mit jazzorientierten Basslinien und improvisierten Passagen.
Die Kompositionen des Albums bewegen sich zwischen festen Strukturen und spontanen Momenten. Dadurch entsteht ein Konzertprogramm, das bewusst offen bleibt und den Austausch der Musiker in den Mittelpunkt stellt. Laut Ankündigung beschreibt das Ensemble seine Musik als ein „fließendes Klangbild zwischen Vergangenheit und Gegenwart“. „Viele Welten, ein Klang“, heißt es dazu im Umfeld der aktuellen Konzertreihe.
Die Konzertankündigungen beschreiben die Auftritte von Trio Talan als persönliche und intensive Musikerlebnisse zwischen europäischen und nahöstlichen Musikkulturen. Dabei wechseln sich ruhige, fast meditative Momente mit rhythmischen und kraftvollen Passagen ab.
Parallel zu den Live-Terminen baut die Band ihre Online-Präsenz weiter aus. Auf Instagram veröffentlicht Trio Talan Einblicke in Proben, Konzertankündigungen und Informationen rund um das Album „Chiaroscuro“. Auch ein eigener YouTube-Kanal begleitet die aktuelle Phase des Projekts.
Mit dem neuen Album und den Konzerten im Frühjahr 2026 setzt Trio Talan den Fokus auf musikalische Begegnungen, die stilistische und geografische Grenzen bewusst offenhalten. Zwischen persischen Klangfarben, barocker Tiefe und improvisierten Jazz-Elementen entsteht dabei ein Ensemble-Sound, der unterschiedliche musikalische Welten miteinander verbindet.
- Instagram-Profil von Trio Talan – Aktuelle Bilder, Konzerttermine und Einblicke hinter die Kulissen
- YouTube-Kanal von Trio Talan – Videos und musikalische Eindrücke des Ensembles
YouTube Video: Trio Talan "Trio Talan zwischen Orient, Barock und Jazz – „Chiaroscuro“ bringt viele Welten zusammen!"
Trio Talan
»Different Club: Viele Welten ein Klang«
Do 04. Jun 20:30 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: World
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»Open Stage«
Mo 08. Jun 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 15. Jun 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 22. Jun 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 29. Jun 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 06. Jul 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 13. Jul 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 20. Jul 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 27. Jul 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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»Open Stage«
Mo 03. Aug 21:00 Uhr | Konzert in Marburg, Cavete Marburg
Genre: Jazz
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Hall of Fame: Diese Acts besuchten bereits die Cavete






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