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(Warburg) Hochkarätige Kammermusik, internationale Spitzenensembles und Programme mit klarem Profil prägen die neue Saison der Warburger Meisterkonzerte. Fünf Konzerte führen von Mozart bis Schostakowitsch, von der Romantik bis zur französischen Klangwelt des frühen 20. Jahrhunderts. Zugleich öffnet die traditionsreiche Reihe den Blick auf selten gespielte Werke und außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten. Die Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 setzt damit erneut auf musikalische Qualität, neugierige Programmauswahl und intensive Konzerterlebnisse.

Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 verbindet Tradition mit musikalischer Entdeckung

Die neue Spielzeit zeigt eindrucksvoll, wofür die Warburger Meisterkonzerte seit vielen Jahren stehen. Internationale Ensembles treffen auf preisgekrönte Nachwuchsmusiker, bekannte Meisterwerke stehen neben Werken, die nur selten ihren Weg auf die Konzertbühnen finden. Statt sich ausschließlich einem einzelnen Komponisten zu widmen, entstehen thematisch gestaltete Konzertabende, die unterschiedliche musikalische Epochen miteinander verbinden und spannende Perspektiven eröffnen.

Genau diesen Gedanken bestätigt auch Kurator Peter Ernst im Gespräch mit Wildwechsel. Einen festen roten Faden über alle fünf Konzerte hinweg gebe es bewusst nicht. „Spannende Ensembles und Solist:innen sind unser roter Faden“, sagt er. Ziel sei es, jede Saison stilistisch und in den Besetzungen möglichst abwechslungsreich zu gestalten und gleichzeitig der Kammermusik treu zu bleiben. Die Musik von Mozart bis ins frühe 20. Jahrhundert bilde dabei weiterhin den Schwerpunkt der Konzertreihe.

Das Warburger Meisterkonzerte Programm umfasst in der Saison 2026/27 insgesamt fünf Konzerte. Austragungsorte sind das Pädagogische Zentrum sowie das Gymnasium Marianum. Sämtliche Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr und bringen mehr als zwanzig Mitwirkende nach Warburg. Das Repertoire reicht von der Barockzeit bis ins 20. Jahrhundert und umfasst unter anderem Werke von Mozart, Beethoven, Schubert, Debussy, Ravel, Poulenc, Schostakowitsch, Clara Schumann, Lili Boulanger und Emilie Mayer.

Auftakt mit dem Vision String Quartet

Den Saisonauftakt gestaltet am 4. Oktober 2026 im Pädagogischen Zentrum das Vision String Quartet mit Adam Koch, Daniel Stoll, Sander Stuart und Leonard Disselhorst. Das Ensemble gehört zu den Formationen, die klassische Kammermusik mit großer Offenheit für andere musikalische Einflüsse verbinden. Diese künstlerische Handschrift prägt auch das Eröffnungskonzert.

Unter dem Titel Mozart in the fields erklingen Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett KV 575 sowie Dmitri Schostakowitschs Streichquartett op. 108. Ergänzt wird das Programm durch Eigenkompositionen des Quartetts unter dem Titel »in the fields«. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen klassischer Kammermusik und musikalischen Einflüssen aus Jazz, Folk, Rock, Pop, Funk sowie Minimal Music.

Gerade diese Verbindung macht den ersten Konzertabend der neuen Saison besonders interessant. Das Vision String Quartet verfügt über eine klassische Ausbildung und wurde mehrfach ausgezeichnet. Seit Jahren entwickelt das Ensemble zudem ein eigenes Crossover-Profil, das unterschiedliche Stilrichtungen miteinander verbindet. Dadurch entstehen Konzerte, die traditionelle Kammermusik respektieren und zugleich neue Klangräume erschließen.

Für Kurator Peter Ernst ist dieses Konzert zugleich das mutigste Programm der gesamten Saison. Nach Werken von Mozart und Schostakowitsch folgt ein zweiter Konzertteil mit Eigenkompositionen des Quartetts, die zusätzlich mit Licht und Ton in Szene gesetzt werden. „Es ist sicherlich das spannendste und gewagteste Programm dieser Saison“, sagt Ernst. Für die Warburger Meisterkonzerte bildet dieser Abend damit einen bewusst gewählten Auftakt, der klassische Kammermusik mit neuen künstlerischen Ideen verbindet.

Impression & Expression bringt französische Klangwelten nach Warburg

Am 6. November 2026 folgt im Gymnasium Marianum das Konzert Impression & Expression. Auf der Bühne steht das Duo Pianoforte mit Jonas Stark und Jun-Ho Gabriel Yeo. Beide Pianisten gestalten ein vierhändiges Programm, das französischen Impressionismus mit romantischer Klaviermusik verbindet.

Das Konzert entsteht in Zusammenarbeit mit der Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb und vereint Werke von Maurice Ravel, Claude Debussy, Francis Poulenc sowie Franz Schubert. Die Kombination dieser Komponisten eröffnet unterschiedliche Klangwelten, die dennoch durch ihre musikalische Ausdruckskraft miteinander verbunden bleiben.

Besonders das vierhändige Klavierspiel verlangt ein Höchstmaß an Präzision, gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer musikalischer Gestaltung. Beide Künstler teilen sich nicht nur die Klaviatur, sondern entwickeln jeden musikalischen Gedanken gemeinsam weiter. Daraus entsteht eine intensive Form des Musizierens, bei der jeder Atemzug und jede dynamische Nuance aufeinander abgestimmt sein müssen.

Jonas Stark und Jun-Ho Gabriel Yeo gehören zu den ausgezeichneten Musikern des Deutschen Musikwettbewerbs. Ihre Mitwirkung unterstreicht den Anspruch der Konzertreihe, renommierte Nachwuchskünstler in Warburg zu präsentieren und ihnen eine Bühne innerhalb eines hochwertigen Konzertprogramms zu geben.

Mit Ravel und Debussy rückt das Konzert außerdem zwei Komponisten in den Mittelpunkt, deren Werke bis heute für außergewöhnliche Farbigkeit und feine Klanggestaltung stehen. Ergänzt durch Poulenc und Schubert entsteht ein abwechslungsreicher Konzertabend, der unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen miteinander verbindet und die Vielseitigkeit des vierhändigen Klavierspiels eindrucksvoll hörbar macht.

Bereits die ersten beiden Veranstaltungen verdeutlichen, welche Idee die Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 verfolgt. Unterschiedliche Stilrichtungen begegnen sich auf Augenhöhe. Internationale Künstler bringen ihre individuellen musikalischen Handschriften nach Warburg und entwickeln Programme, die Bekanntes neu beleuchten und den Blick auf weniger häufig gespielte Werke lenken.

„Woman Power“ rückt Komponistinnen aus mehreren Jahrhunderten ins Rampenlicht

Mit dem Konzert Woman Power am 23. Januar 2027 richtet die Konzertreihe den Fokus auf Komponistinnen, deren Werke bis heute weit seltener erklingen als die vieler ihrer männlichen Zeitgenossen. Im Gymnasium Marianum gestalten die Pianistin Nami Ejiri, die Violinistin Stefanie Pfaffenzeller und die Cellistin Barbara Petit einen Abend, der musikalische Handschriften aus mehreren Jahrhunderten miteinander verbindet.

Das Programm spannt den Bogen von Isabella Leonarda über Clara Schumann bis zu Lili Boulanger, Marie Jaëll, Rebecca Clarke, Mel Bonis und Emilie Mayer. Jede dieser Komponistinnen entwickelte eine eigene Tonsprache und bereicherte die Musikgeschichte mit Werken, die bis heute ihren festen Platz im Konzertleben verdienen. Die Zusammenstellung eröffnet deshalb die Möglichkeit, unterschiedliche Epochen und Klangvorstellungen unmittelbar miteinander zu vergleichen.

Auch die Besetzung verspricht höchste musikalische Qualität. Nami Ejiri arbeitet international als Pianistin und unterrichtet in Frankfurt. Stefanie Pfaffenzeller gehört dem hr-Sinfonieorchester an. Barbara Petit war Stipendiatin der Berliner Philharmoniker und zählt ebenfalls zu den gefragten Musikerinnen ihres Fachs. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend, der das Schaffen bedeutender Komponistinnen in den Mittelpunkt rückt und gleichzeitig die Vielfalt der Kammermusik hörbar macht.

Internationale Solisten treffen bei „Chambermusic All-Stars“ auf zwei Meisterwerke

Ein außergewöhnliches Ensemble prägt das vierte Konzert der Saison, das in Erinnerung an Beethoven stattfindet, der im März 2027 vor 200 Jahren gestorben ist. Am 12. März 2027 kommen im Gymnasium Marianum sieben international renommierte Solisten zusammen, die in dieser Formation nur selten gemeinsam auf der Bühne stehen. Sebastian Manz, Felix Klieser, Dag Jensen, Franziska Hölscher, Haesu Lee, Andrei Ioniță und Rick Stotijn widmen sich zwei Werken, die bis heute als Höhepunkte der Kammermusik gelten.

Auf dem Programm stehen Conradin Kreutzers Grand Septett op. 62 sowie Ludwig van Beethovens Septett op. 20. Beide Kompositionen verlangen nicht nur technische Souveränität, sondern auch ein feines Gespür für das musikalische Miteinander. Jeder Instrumentalstimme kommt eine eigenständige Rolle zu, gleichzeitig entsteht die Wirkung erst durch das präzise Zusammenspiel aller Beteiligten.

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Die Mitwirkenden bringen ihre Erfahrungen von internationalen Konzertpodien nach Warburg. Sebastian Manz gehört zu den bekanntesten deutschen Klarinettisten. Hornist Felix Klieser hat sich trotz einer angeborenen Armfehlbildung weltweit einen Namen gemacht. Dag Jensen wirkte viele Jahre als Solofagottist und Professor. Franziska Hölscher, Haesu Lee, Andrei Ioniță und Rick Stotijn zählen ebenfalls zu den gefragten Solisten ihrer Instrumente. Ihre gemeinsame Mitwirkung unterstreicht den hohen künstlerischen Anspruch der Konzertreihe.

Französische Klangfarben bilden den Abschluss der Saison

Den Schlusspunkt setzt am 10. April 2027 das Konzert Le Chant du Soir. Im Gymnasium Marianum präsentieren der Flötist Sebastian Wittiber, der Oboenspieler Michael Höfele und die finnische Pianistin Maria Ollikainen ein Programm, das französische Komponisten verschiedener Generationen zusammenführt.

Werke von Lili Boulanger, Claude Debussy, Mel Bonis, Florent Schmitt und Jules Demersseman bestimmen den Abend. Die Auswahl verbindet lyrische Passagen mit virtuosen Momenten und eröffnet einen stimmungsvollen Ausklang der Spielzeit. Besonders die Kombination von Flöte, Fagott und Klavier schafft abwechslungsreiche Klangfarben, die den Charakter der ausgewählten Kompositionen eindrucksvoll hervorheben.

Sebastian Wittiber wirkt als Soloflötist des hr-Sinfonieorchesters und gehört außerdem dem Bayreuther Festspielorchester an. Michael Höfele spielte ebenfalls im Bayreuther Festspielorchester. Maria Ollikainen ergänzt das Trio als finnische Lied- und Kammermusikpianistin. Gemeinsam gestalten sie einen Konzertabend, der die musikalische Handschrift der französischen Musik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

Was zeichnet das Warburger Meisterkonzerte Programm 2026/27 aus?

Dass bei den Warburger Meisterkonzerte regelmäßig international gefragte Ensembles und Solisten gastieren, ist nach Angaben von Kurator Peter Ernst das Ergebnis langfristiger Planung. „Wir planen über zwei Jahre im Voraus“, erklärt er. Ebenso wichtig sei die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Warburg als Veranstalter sowie die langjährige Unterstützung zahlreicher Sponsoren. Diese Verlässlichkeit schaffe die Voraussetzungen dafür, dass renommierte Musikerinnen und Musiker immer wieder den Weg nach Warburg finden.

Das Warburger Meisterkonzerte Programm entwickelt sich von Konzert zu Konzert weiter und bleibt dennoch einer gemeinsamen Idee treu. Jedes Ensemble bringt eine eigene künstlerische Perspektive mit. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Spielzeit, die bekannte Kompositionen ebenso berücksichtigt wie selten aufgeführte Werke. Historische Musik begegnet zeitgenössischen Einflüssen, unterschiedliche Besetzungen sorgen für wechselnde Klangbilder und jedes Konzert setzt einen eigenen Schwerpunkt.

Die Mischung aus etablierten Solisten und ausgezeichneten Nachwuchskünstlern gehört seit Jahren zu den charakteristischen Merkmalen der Konzertreihe. Dieses Konzept ermöglicht Begegnungen mit Musikerinnen und Musikern, die international erfolgreich arbeiten und gleichzeitig die unmittelbare Atmosphäre eines Kammermusikkonzerts bewahren.

Auch die Gewinnung eines jüngeren Publikums beschäftigt die Verantwortlichen. „Machen wir uns nichts vor – klassische Musik und Jugendkultur haben heute nur wenige Berührungspunkte“, sagt Kurator Peter Ernst. Deshalb gehören seit Jahren besondere Konzerte für Warburger Musikklassen zum Konzept der Meisterkonzerte. Dabei erleben die Schülerinnen und Schüler die Künstlerinnen und Künstler nicht nur auf der Bühne, sondern kommen auch persönlich mit ihnen ins Gespräch. Programme wie das des Vision String Quartet sollen darüber hinaus Brücken zwischen klassischer Musik und modernen Einflüssen schlagen.

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Wer einen Blick auf die Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 wirft, erkennt schnell den bewusst gewählten Spannungsbogen. Der Auftakt verbindet Mozart mit aktuellen Eigenkompositionen, anschließend folgen impressionistische Klangwelten, ein Abend mit ausschließlich Komponistinnen, groß besetzte Kammermusik und schließlich ein französisch geprägter Saisonabschluss. Jede Veranstaltung besitzt ihren eigenen Charakter und fügt sich zugleich in das Gesamtkonzept der Reihe ein.

Einzelkarten sind über den Informations- und Servicepavillon in der Hauptstraße 60 in Warburg erhältlich. Abonnements bietet die Stadtverwaltung Warburg in der Bahnhofstraße 28 an. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie schwerbehinderte Menschen und Menschen mit Behinderungen gelten Ermäßigungen. Laut Ticketinformationen liegen die Preise für Einzelkarten zwischen 22 und 27 Euro, Abonnements werden für 90, 100 beziehungsweise 110 Euro angeboten. Der Hinweis auf der Ticketseite verweist noch auf den Preisstand der Saison 2025/26.

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Nami Ejiri – Holzhausenkonzerte – Klaviersolo

Warburger Meisterkonzerte bleiben ein fester Bestandteil des Kulturlebens

Mit der Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 setzt die Konzertreihe ihren konsequenten Weg fort. Fünf eigenständig konzipierte Konzertabende führen durch unterschiedliche Epochen, Besetzungen und musikalische Handschriften. Internationale Künstlerinnen und Künstler bringen ihre Erfahrung nach Warburg und gestalten Programme, die Bekanntes neu beleuchten sowie selten aufgeführte Werke in den Mittelpunkt rücken.

Vom klassischen Streichquartett über das vierhändige Klavierspiel bis zum groß besetzten Septett und kammermusikalischen Triobesetzungen zeigt die Saison die große Bandbreite dieser Musikform. Jede Veranstaltung setzt einen eigenen Schwerpunkt und trägt gleichzeitig zum Gesamtbild einer abwechslungsreichen Spielzeit bei.

Für Kurator Peter Ernst liegt der besondere Reiz der Konzertreihe nicht nur in den Programmen, sondern auch in den Reaktionen des Publikums. Einen persönlichen Favoriten der Saison möchte er deshalb bewusst nicht nennen. „Ich freue mich auf jedes einzelne Konzert. Weil ich in die Planung involviert bin, interessiert mich jedes Mal die Reaktion des Publikums. Geht die Programmidee auf? Springt der Funke über?“ Gerade das treue Warburger Publikum motiviere die Musikerinnen und Musiker immer wieder zu besonderen Leistungen.

Einzelkarten sind über den Informations- und Servicepavillon in der Hauptstraße 60 in Warburg erhältlich. Abonnements bietet die Stadtverwaltung Warburg in der Bahnhofstraße 28 an. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie schwerbehinderte Menschen und Menschen mit Behinderungen gelten Ermäßigungen. Laut Ticketinformationen liegen die Preise für Einzelkarten zwischen 22 und 27 Euro, Abonnements kosten 90, 100 beziehungsweise 110 Euro. Die Ticketseite verweist derzeit noch auf den Preisstand der Saison 2025/26.

Mit ihrer Mischung aus bekannten Solisten, preisgekrönten Ensembles und abwechslungsreichen Programmen gehören die Warburger Meisterkonzerte seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Klassikreihen in Ostwestfalen. Wer Kammermusik auf internationalem Niveau erleben möchte, findet in der Saison 2026/27 gleich mehrere Gelegenheiten dazu.


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FAQs

  • Welche Konzerte gehören zur Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27?
    Die Saison umfasst die Konzerte „Mozart in the fields“, „Impression & Expression“, „Woman Power“, „Chambermusic All-Stars“ und „Le Chant du Soir“.
  • Wo finden die Konzerte statt?
    Spielstätten sind das Pädagogische Zentrum sowie das Gymnasium Marianum in Warburg. Sämtliche Konzerte beginnen um 19.30 Uhr.
  • Wo gibt es Eintrittskarten?
    Einzelkarten sind über den Informations- und Servicepavillon in der Hauptstraße 60 erhältlich. Abonnements bietet die Stadtverwaltung Warburg in der Bahnhofstraße 28 an.
  • Welche Besonderheit zeichnet das Warburger Meisterkonzerte Programm aus?
    Die Konzertreihe kombiniert bekannte Meisterwerke mit selten aufgeführten Kompositionen und bringt renommierte Solisten gemeinsam mit ausgezeichneten Nachwuchskünstlern auf die Bühne.

Interview mit Kurator Peter Ernst: „Spannende Ensembles und Solist:innen sind unser roter Faden“

Die Warburger Meisterkonzerte Saison 2026/27 bringt erneut internationale Spitzenensembles und außergewöhnliche Programme nach Warburg. Doch wie entsteht eine Konzertreihe dieser Qualität? Nach welchen Kriterien werden Künstler ausgewählt? Und welche Rolle spielt das Publikum? Wildwechsel sprach mit Kurator Peter Ernst über die Idee hinter der neuen Saison, den Blick hinter die Kulissen und seine persönlichen Erwartungen.

Wie entsteht das Programm einer neuen Meisterkonzerte-Saison?

Fedor Waldschmidt: Herr Ernst, nach welchen Kriterien haben Sie das Programm der Saison 2026/27 zusammengestellt?

Peter Ernst: Eine bestimmte Idee im Sinne eines übergeordneten Mottos gibt es eigentlich nicht. Wir versuchen vielmehr, die fünf Meisterkonzerte möglichst abwechslungsreich zu gestalten – sowohl hinsichtlich der Besetzungen als auch der Programme. Spannende Ensembles und Solist:innen sind unser roter Faden. Ihnen möchten wir in Warburg optimale Bedingungen für einen gelungenen Konzertabend bieten. Gleichzeitig verstehen wir uns immer als Kammermusikreihe. Die Musik von Mozart bis ins frühe 20. Jahrhundert bildet dabei weiterhin einen Schwerpunkt.

Welches Konzert verspricht die größte Überraschung?

F.W.: Gibt es in der Saison 2026/27 ein Konzert, auf das Sie sich besonders freuen?

P.E.: Besonders gespannt bin ich auf das Vision String Quartet. Das Ensemble präsentiert zunächst Werke von Mozart und Schostakowitsch. Im zweiten Teil folgen Eigenkompositionen, die zusätzlich mit Licht und Ton in Szene gesetzt werden. Das ist sicherlich das spannendste und gewagteste Programm dieser Saison. Es zeigt zugleich sehr schön, wie sich klassische Kammermusik und zeitgenössische Ausdrucksformen miteinander verbinden lassen.

Warum kommen internationale Spitzenmusiker immer wieder nach Warburg?

F.W.: Die Warburger Meisterkonzerte verpflichten regelmäßig international gefragte Künstlerinnen und Künstler. Wie gelingt das?

P.E.: Wir planen unsere Konzertreihen mit einem Vorlauf von mehr als zwei Jahren. Das erleichtert viele Verpflichtungen. Hinzu kommt, dass die Stadt Warburg mit Bürgermeister Tobias Scherf selbst als Veranstalter auftritt. Außerdem begleiten zahlreiche Sponsoren die Meisterkonzerte bereits seit vielen Jahren. Diese Kontinuität schafft Vertrauen und ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass international renommierte Musikerinnen und Musiker gerne nach Warburg kommen.

Wie möchten die Meisterkonzerte auch junge Menschen für klassische Musik begeistern?

F.W.: Klassische Musik hat es heute nicht leicht, junge Menschen zu erreichen. Welche Wege gehen die Warburger Meisterkonzerte?

P.E.: Machen wir uns nichts vor – klassische Musik und Jugendkultur haben heute nur wenige Berührungspunkte. Deshalb veranstalten wir seit Jahren Konzerte speziell für Warburger Musikklassen. Die Schülerinnen und Schüler erleben dabei nicht nur die Musik, sondern kommen auch mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch. Programme wie das des Vision String Quartet können zusätzlich Brücken schlagen, weil sie klassische Musik mit modernen Einflüssen verbinden.

Warum lohnt sich der Besuch der Warburger Meisterkonzerte 2026/27?

F.W.: Was macht die neue Saison aus Ihrer Sicht besonders und warum sollte man die Konzerte besuchen?

P.E.: Weil man große Werke der Kammermusik und herausragende Musikerinnen und Musiker unserer Zeit gemeinsam erleben kann. Die Meisterkonzerte stehen seit vielen Jahren für hohe künstlerische Qualität, abwechslungsreiche Programme und intensive Konzerterlebnisse. Genau diese Verbindung macht ihren besonderen Reiz aus.

Freut sich ein Kurator eigentlich auf ein bestimmtes Konzert?

F.W.: Zum Abschluss eine persönliche Frage: Gibt es ein Konzert, auf das Sie sich als Kurator ganz besonders freuen?

P.E.: Ehrlich gesagt freue ich mich auf jedes einzelne Konzert. Weil ich an der Planung beteiligt bin, interessiert mich jedes Mal die Reaktion des Publikums. Geht die Programmidee auf? Springt der Funke über? Wir haben in Warburg ein außergewöhnlich treues Publikum, das die Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu besonderen Leistungen anspornt. Genau darauf freue ich mich in jeder neuen Saison.

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Was kommt als nächstes bei den Warburger Meisterkonzerte (kompakt)?

Aktuelle Veranstaltungs-Tipps für Warburg:
Samstag 25. Juli 2026
»Alttraktorentreffen«    (3/5)

10:00 Uhr | Fest in Warburg, Altstadt Warburg
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Samstag 25. Juli 2026
»Schützenfest Calenberg«    (3/5)

14:00 Uhr | Schützenfest in Warburg, Altstadt Warburg
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Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Seit 2021 erscheint Wildwechsel ausschließlich online. Laut Auswertung hat sich dadurch die Zahl der Leser noch mal deutlich gesteigert.

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