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DJ Koze – Knock Knock

Also eins ist sonnenklar. Zumindest im elektronischen Bereich hat DJ Koze ( früher einmal ausgesprochen wie das, was bei so manch einem bevorzugt sonntagmorgens aus dem Mund kommt, heute wie die englische Übersetzung von „gemütlich, heimelig, bequem“) definitiv das Album des Jahres vorgelegt. „Knock Knock“ klopft so an die Sphären der ganz großen Alben, die viele verschiedene Stile miteinander mischen und dabei doch ganz unverkennbar das Kind eines Produzenten sind, der sein Lehrgeld in den Untiefen der elektronischen Musik verdient hat. Oder, hat Koze das eigentlich? In den Anfangstagen des Hip Hop genauso aktiv wie in den für Indie-Rock tollen 90er Jahren, sammelt Stefan Kozalla auch auf „Knock Knock“ viele unterschiedliche musikalische Sphären.

So sind unter anderem Bon Iver-Sänger Justin Vernon oder Róisín Murphy von Moloko (die durch Kollaborationen mit Boris Dlugosch bereits Einblicke in die Machenschaften der – ernsthaften – deutschen elektronischen Musikszene erhielt) als Vocalists zu finden. Und damit noch nicht genug: Auch José González, Kurt Wagner und Sophia Kennedy leihen der Koze’schen Interpretation des elektronischen „The Wall“ der Nullerjahre ihre Stimmen. Lange Rede, langer Sinn: Großes Album!

Von Frank Booth

Freier Autor

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