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Der Tod so kalt von Luca D’Andrea

1985 wütet in der Bletterbach-Schlucht in Südtirol über mehrere Tage ein gnadenlos gewaltiges Gewitter. Drei junge Freunde aus der Region kehren nach einer geplanten Wanderung nicht wieder heim. Ein Suchtrupp findet die schändlich zugerichteten Leichen.

Es waren brutale Morde. Der oder die Täter müssen von hier stammen, aber das ganze Dorf schweigt. Dreißig Jahre später stellt Jeremiah Salinger, der aus den USA der Liebe wegen nach Südtirol kam, unangenehme Fragen. Er möchte Licht ins Dunkel bringen, ist besessen von der Wahrheit.

Denkt an Buch- oder Filmveröffentlichung. Jeder warnt ihn, auch sein Schwiegervater, der einst die Leichen fand. Doch seine Neugier ist stärker, was er bitter bereuen muss.

Die tückisch  beschriebene Landschaft, sowie interessante Wendungen machen das Debüt von D’Andrea zu etwas Besonderen. Spannend, mitfühlend und sogar leicht mystisch. Das hat was. (hs)

DVA, 480 S., 14,99 Euro

Von Heiko Schwalm

Seit der allerersten Ww Süd Ausgabe 1994 am Start!

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