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Landratswahl 2020 Landkreis Höxter: die Kandidaten Stickeln und Lensdorf im Ww-Interview

am 07 September 2020 von Wildwechsel

Landratswahl 2020 Landkreis Höxter: die Kandidaten Stickeln und Lensdorf im Ww-Interview

Michael Stickeln (CDU) und Helmut Lensdorf (SPD) wollen jeweils der neue Landrat für den Landkreis Höxter werden | Beide Kandidaten stellten sich anlässlich der Landratswahl 2020 im Landkreis Höxter zum Ww-Interview.

(Kreis Höxter) Am 13. September 2020 finden in Nordrhein-Westfalen die nächsten Kommunalwahlen statt. Das bedeutet auch für den Kreis Höxter, den Sitz des Ww-Headquarters: Der Landrat wird neu gewählt!

Zwei Kandidaten stellen sich zur Wahl der Nachfolge vom noch Landrat Friedhelm Spieker (CDU), der dieses Amt seit 2009 inne hat. Einer davon ist Michael Stickeln (CDU), seit 2004 Bürgermeister der Ww-Heimatstadt Warburg. Sein Herausforderer wird Helmut Lensdorf (SPD) sein. Sie wurden von ihren jeweiligen Parteien für die Wahl nominiert und haben sich im Ww-Interview unseren Fragen gestellt!

 

Das Wahlergebnis

Gewonnen hat die Landrats-Wahl 2020 im Kreis Höxter souverän mit 83,93 %, Michael Stickeln (CDU), vor Helmut Lensdorf (SPD) mit 16,07%  (vorläufiges Ergebnis laut Votemamager).

» Die weiteren Wahlergebnisse zur Kommunalwahl 2020 kann man , hier vollständig nachlesen.

 

Landratswahl 2020 im Landkreis Höxter- Die Kandidaten:

 

Landratswahl 2020 Landkreis Höxter: die Kandidaten Stickeln und Lensdorf im Ww-Interview

Michael Stickeln (CDU) | Landrats-Kandidat für den Landkreis Höxter –

Michael Stickeln

*14.10.1968 | Schulbildung: Dipl. Verwaltungswirt / Wirtschafts-Diplom Betriebswirt

Persönliche Highlights: Geburt unserer Kinder Aurelian und Nathanael (Zwillinge)

Im Web: www.michaelstickeln.de

Social-Media: facebook und Instagram

 


Landratswahl 2020 Landkreis Höxter: die Kandidaten Stickeln und Lensdorf im Ww-Interview

Helmut Lensdorf (SPD) | Landrats-Kandidat für den Landkreis Höxter –

Helmut Lensdorf

*1. April 1963 | Schulbildung: Allgemeine Hochschulreife

Persönliche Highlights: seit 1992 verheiratet mit Eva
1998 Geburt unserer Kinder Leon und Loreen
2002 Geburt von Tochter Anna

Im Web: www.lensdorf.de

Social-Media: facebook und Instagram

 

 

Die Interview-Fragen an die Landrats-Kandidaten:

» Vorgabe war: Bitte nur max. 1-3 Sätze pro Frage. Bitte maximal 80-100 Wörter pro Antwort/Frage! *

 

Können Sie sich bitte einmal unseren Lesern vorstellen?

Michael Stickeln: Ich bin 51 Jahre alt, glücklich verheiratet und meine Frau und ich sind Eltern von Zwillingen. Seit 16 Jahren bin ich Bürgermeister meiner Heimatstadt Warburg und stelle mich am 13. September 2020 zur Wahl als Landrat für unseren schönen Heimatkreis Höxter. | (* Sätze: 2 v. 3 | Worte: 41 v. 100)

Helmut Lensdorf: Wohnhaft in Marienmünster (Kollerbeck), verheiratet, drei erwachsene Kinder. Beruflich bin ich als Medienberater bei der Tageszeitung Neue Westfälische in Paderborn tätig. Seit 1986 bin ich für die SPD auf kommunaler Ebene politisch tätig. Als Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten (2001/2002) sowie eines Landtagsabgeordneten (2005 bis 2010) habe ich die überregionalen politischen Ebenen kennengelernt. Seit 2009 gehörde ich dem Kreistag und seit 2014 dem Rat der Stadt Marienmünster an. Seit 2018 bin ich Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Höxter. | (* Sätze: 6 v. 3 | Worte: 74 v. 100)

 

Wieso sind Sie Politiker geworden?

Michael Stickeln: Politiker zu werden war eigentlich nie mein Ziel. Ich bin es dann aber geworden, weil ich etwas mit und für die Menschen vor Ort bewegen will. Meine Heimat und die hier lebenden Menschen sowie eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung der Region liegen mir sehr am Herzen. | (* S: 3 v. 3 | W: 46 v. 100)

Helmut Lensdorf: Weil mir Gerechtigkeit wichtig ist. Und die kommunale Demokratie liegt mir am Herzen. Die lebe ich seit mehr als 30 Jahren. – Der Kreis Höxter ist politisch konservativ geprägt. Das ist nicht durchgehend vorteilhaft. Früher hat es schwarze Zweidrittelmehrheiten gegeben. Das ist schon anders geworden. Früher hatten zehn von zehn Bürgermeister CDU-Parteibuch. Ich habe erfolgreich mitgewirkt, dass das schon lange nicht mehr so ist. Bis vor kurzem war Kommunalpolitik vorwiegend Angelegenheit von Herren über 50. In meinem Team sind in führenden Positionen Frauen und Männer mit unterschiedlichen Erfahrungen aus allen Generationen. Politik braucht direkte Kompetenz mitten aus dem Leben. Hier bin ich mit meinem Team anderen meilenweit voraus! Wir gestalten den Kreis Höxter bunter! An dieser Stelle haben wir schon einen Teil des Neuen gemacht! Wir liefern schon jetzt Ergebnisse. | (* S: 16 v. 3 | W: 130 v. 100)

 

Welche Politiker waren Ihre Vorbilder?

Michael Stickeln: „Große“ Politiker-Persönlichkeiten habe ich eigentlich nicht als Vorbild. Ich versuche, meinen eigenen Weg zu gehen, authentisch zu sein und nicht andere zu „kopieren“. In meinem Heimatort Dössel war es allerdings unser Altbürgermeister und damalige Landtagsabgeordnete Paul Mohr, der sehr viel für den Ort getan hat. Das hat mich als Jugendlicher damals sehr beeindruckt und letztlich dann zunächst auch dazu geführt, dass ich mich politisch engagiert habe. | (* S: 4 v. 3 | W: 66 v. 100)

Helmut Lensdorf: Feste Vorbilder habe ich nicht. Beeindruckt haben mich historisch gesehen August Bebel, Friedrich Ebert, Willy Brandt und Helmut Schmidt. Aktuell finden Manuela Schwesig und Franziska Giffey meine große Anerkennung. Zur Zeit arbeite ich sehr gerne in meinem politischen Kreisteam. Hier engagieren sich Frauen und Männer dafür, das Neue im Kreis Höxter zu machen. Das ist vorbildlich und notwendig! | (* S: 6 v. 3 | W: 58 v. 100)

 

Was ist Ihr Zukunftsprojekt für den Kreis Höxter?

Michael Stickeln: Nun, das sind eine ganze Reihe von Projekten, die ich in der vorgegebenen Kürze nicht alle aufzählen kann. Die Themen gehen von Familie und Senioren über Fragen der Mobilität, des Klimaschutzes, einer generationengerechten Finanzpolitik, der Infrastruktur, der Digitalisierung und der Breitbandversorgung, der Schulpolitik, der Kulturförderung, der Förderung von Wirtschaft, Handwerk, Landwirtschaft und Einzelhandel bis zur Stärkung des Tourismus und der Nacherholung und viele andere Themen. Ausführliche Infos hierzu kann man auf meiner Website erhalten. | (* S: 3 v. 3 | W: 74 v. 100)

Helmut Lensdorf: Wir führen die Generationen zusammen. Weil wir in die direkte Arbeit Alltagserfahrung aus allen Lebensbereichen direkt einfließen lassen, wissen wir: Für die Menschen sind die Themen Bildung, Beruf und Betreuung eng verknüpft. Da kann kommunale Politik nicht so tun, als wären das unterschiedliche Welten. Bisher ist das aber leider so. Wir führen Bildung, Beruf und Betreuung jetzt konzeptionell zusammen. – Hier kann man deshalb nicht irgendetwas “weiterentwickeln”, denn hier läuft es im Kreis Höxter nicht gut. – Der Kreis Höxter erreicht mehr, wenn wir hier das Neue machen! | (* S: 7 v. 3 | W: 88 v. 100)

 

Was läuft gut im Kreis Höxter?

Michael Stickeln: Im Kreis Höxter läuft Vieles gut. Aber wie heißt es so schön: gut ist der Feind des Besseren. Deshalb wollen wir uns natürlich in allen Bereichen auch nachhaltig weiterentwickeln und verbessern. Das ist in nahezu allen Bereichen immer ein dynamischer Prozess. | (* S: 4 v. 3 | W: 41 v. 100)

Helmut Lensdorf: Der Kreis Höxter ist ein Kreis, in dem die Menschen gerne leben. Wir haben in den Dörfern und Städten weitgehend guten Zusammenhalt, gleichzeitig können wir Distanz wahren, wenn uns danach ist, ohne dass wir gleich vereinsamen. Dieses Wechselspiel ist gut und wichtig und nicht selbstverständlich. – Trotzdem ziehen immer noch einige junge Menschen weg. Warum? Weil der Kreis Höxter nicht in allen wichtigen Strukturen gut aufgestellt ist. – Hier wollen wir das Neue machen! | (* S: 6 v. 3 | W: 74 v. 100)

 

Was läuft nicht so gut im Kreis Höxter?

Michael Stickeln: Ganz konkret haben wir z.B. zu wenig Kinderbetreuungsmöglichkeiten in den Kindertageseinrichtungen. Hier muss im Sinne der Familienfreundlichkeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr schnell eine Verbesserung eintreten. Im Bereich der Breitbandversorgung sind wir auf einem guten Weg, aber eben noch nicht am Ziel. Das kann und muss lauten: FTTB (fiber to the building), d.h. Glasfaser letztlich bis an jedes Haus! Dies wollen wir engagiert und ambitioniert umsetzen; um nur einige Bereich zu nennen. | (* S: 5 v. 3 | W: 75 v. 100)

Helmut Lensdorf: Die Menschen wollen zusammen kommen. Aber bitte besser als bisher. Die ältere Generation ist angewiesen auf verlässlichen Nahverkehr. Die jüngere Generation will für den Schulweg per Bus nicht stundenlang Zeit verschwenden. Wenn der Öffentliche Personennahverker besser organisiert wäre, würde mancher Berufspendler vielleicht auch in den Bus einsteigen. – Es gibt nicht die einfache Lösung. Aber bisher schieben sich die Verantwortlichen in den Städten, auf Kreisebene, in Paderborn und Düsseldorf gegenseitig den schwarzen Peter zu. Ich möchte deshalb mehr Kompetenz zurück in den Kreis Höxter holen. – Eine Ansprechperson für alle Fragen, kein Hin- und Herverweisen mehr. Dann wird das Konstrukt schneller nachvollziehbar und der politische Lösungswille steigt. – Klar, kostet auch Geld. Wenn wir aber den Kreis lebenswerter machen, wird es viele Vorteile bringen. Das Ziel lohnt! | (* S: 13 v. 3 | W: 127 v. 100)

 

Wieso sollte man Sie wählen?

Michael Stickeln: Ich glaube, dass meine langjährige Erfahrung als Bürgermeister im Kreis Höxter (Warburg), meine fachlichen Qualifikationen, mein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, z.B. im Bereich der Musik, und meine Leidenschaft für die Menschen in der Region optimale Voraussetzungen bieten, um unseren Kreis Höxter erfolgreich, nachhaltig und zukunftsfähig weiter zu entwickeln. | (* S: 1 v. 3 | W: 47 v. 100)

Helmut Lensdorf: Weil ich neue Antworten gebe. Weil ich politische Erfahrungen im Kreis Höxter habe. Weil ich Konflikte nicht suche – aber auch nicht scheue. Weil ich Konflikte lösen kann. Weil ich Frauen und Männern in jeder Generation in meine Arbeit einbeziehe. Weil es mir nicht auf hübsche Bilder ankommt, sondern auf konstruktive Gespräche und gute Ergebnisse. Weil ich Politik nicht aus der Verwaltungsperspektive angehe, sondern aus der Perspektive der Gestaltungschancen und der Menschen. So können wir gemeinsam das Neue machen! | (* S: 8 v. 3 | W: 79 v. 100)

» Weitere Interviews mit anderen Kandidaten für die Kommunalwahlen 2020 in der Region OWL folgen.

 

Bürgermeisterwahl in Warburg 2020: Die Kandidatin und die Kandidaten im Ww-Interview

 

10 Veranstaltungs-Tipps für den Kreis Höxter

» Alle Events im Kreis Höxter zeigen!

 


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