
Frauenpower pur erwartet die Besucherinnen und Besucher des Konzert-Festivals »Women on Stage« im Knubbel Marburg am Freitag, den 5. Mai um 20:30 Uhr. Die Veranstaltung bietet mit Agatha, Balu und DJane Die Janeway ein abwechslungsreiches Line-up, das garantiert für gute Stimmung sorgt.
Agatha, die „Lieblingsband von Miss Marple“ ;-), ist eine All-Flinta*-Band, die mit energetischem Rock’n’Roll im eigenen Stil die Bühne rockt. Mit fünf Musikerinnen und Multi-Instrumentalistinnen bringen sie ihre Riot-Grrrl-Wurzeln auf die Bühne und sorgen mit ihrer Agatha-Power für ein unvergessliches Konzerterlebnis. Die Band setzt damit ein starkes Zeichen für eine gleichberechtigte Sichtbarkeit von Frauen in der Musikszene.
INFO: * Das Akronym FLINTA* steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen – also für all jene, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität patriarchal diskriminiert werden.
Balu, die Gießener Künstlerin, beeindruckt mit ihrem Sound, der sich nicht in eine Schublade pressen lässt. Ihre deutschsprachigen Texte sind kleine zeitlose Meisterwerke, die gesellschaftsrelevante Themen aufgreifen und das Publikum unversehens in ihren Bann ziehen. Balus Sound mischt treibende Drums mit coolen Gitarren-Riffs und markanten Beats und sorgt damit für einzigartige und unvergessliche Konzertmomente.
Die DJane Die Janeway präsentiert ein Mix aus Trap, HipHop und elektronischer Bassmusik sowie kunterbunten Songs aus anderen Genres wie Rock, Pop oder Reggae. In ihrer Kombination sorgen diese für Überraschungen und bringen das Publikum zum Mitsingen, Twerken oder Träumen.
Die Veranstaltung »Women on Stage« wird gefördert von Neustart Kultur, der Musikinitiative und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Eintrittskarten sind im Vorverkauf erhältlich.
Das Konzert-Festival »Women on Stage« im Knubbel Marburg ist eine einzigartige Gelegenheit, um starke Frauenbands live zu erleben. Diese Veranstaltung ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Frauen zusammenarbeiten und mit ihrem musikalischen Können eine unvergessliche Show auf die Beine stellen können. Also sichert euch eure Tickets und lasst euch von der Frauenpower begeistern!
»Woman On Stage«
Balu, Agatha, DJ Janeway
20:30 Uhr | Konzert in Marburg, Knubbel
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»Düsterbass«
DJ Wahlheim
Fr 28. Aug 21:00 Uhr | Party in Marburg, Knubbel
Genre: Dark Electro, Dark Wave, Gothic
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»80s & 90s Party«
DJ Rudi
Sa 29. Aug 21:00 Uhr | Party in Marburg, Knubbel
Genre: 80er, 90er
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Ulla Meinecke: Kurzbiografie der deutschen Songpoetin
01.1.2027 | Konzert in Marburg |
Manche Stimmen erzählen nicht nur Geschichten, sondern tragen ganze Jahrzehnte in sich. Ulla Meinecke gehört zu den prägenden Sängerinnen und Texterinnen der deutschsprachigen Musik. Seit den späten 1970er-Jahren verbindet sie Rock, Pop und Singer-Songwriter-Musik mit genauen Beobachtungen über Beziehungen, Großstadtleben und die Widersprüche des Alltags.
Von Frankfurt nach Hamburg
Ulla Meinecke wurde am 14. August 1953 in Usingen im Taunus geboren und verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Frankfurt am Main. Früh interessierte sie sich für Literatur, Poesie und Musik. Die Großstadt wurde später zu einem wichtigen Thema ihrer Texte. Auf dem 1980 veröffentlichten Album »Überdosis Großstadt« widmete sie Frankfurt einen eigenen Song.
Eine entscheidende Begegnung folgte 1976: Meinecke lernte Udo Lindenberg kennen. Er ermutigte sie, professionell zu schreiben und zu singen, und holte sie nach Hamburg. Dort arbeitete sie zunächst in seinem Umfeld und veröffentlichte 1977 ihr Debütalbum »Von toten Tigern und nassen Katzen«. Viele Kompositionen stammten von Lindenberg, während Meinecke bereits ihre eigene Sprache als Texterin entwickelte.
Nach dem zweiten Album »Meinecke Fuchs« zog sie nach West-Berlin. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Produzenten wie Herwig Mitteregger, Edo Zanki und Udo Arndt entstand ihr charakteristischer Klang zwischen Rock, Pop und Chanson.
Durchbruch mit »Die Tänzerin«
Den großen Erfolg brachte 1983 das Album »Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig«. Darauf erschien »Die Tänzerin«, bis heute einer ihrer bekanntesten Songs. Weitere Titel wie »Heißer Draht« oder »Lieb ich dich zu leise« festigten ihren Ruf als genaue Beobachterin von Liebe, Trennung, Nähe und Selbstbehauptung.
Neben der Musik veröffentlichte Ulla Meinecke Bücher wie »Im Augenblick«, »Willkommen in Teufels Küche« und »Ungerecht wie die Liebe«. Zudem trat sie mit Lesungen, Bühnenprogrammen und als Schauspielerin auf.
„Der Versuch, zum Beispiel aus geschäftlichen Gründen jemand anderer zu werden, geht doch immer schief.“
Das Zitat beschreibt einen Grundzug ihrer Laufbahn: Ulla Meinecke entwickelte ihre Musik über Jahrzehnte weiter, ohne ihre Sprache wechselnden Trends anzupassen. Ihre Texte blieben klar, alltagsnah und häufig von trockenem Humor geprägt.
Quellen
- Frankfurter Neue Presse – Interview mit Ulla Meinecke vom 6. November 2018.
- Agentur Reisinger – Informationen zu Karriere, Veröffentlichungen und Bühnenarbeit.
- Rockpalast-Archiv – Angaben zu den aufgezeichneten Konzertauftritten.
YouTube Video: Ulla Meinecke "Ulla Meinecke: Kurzbiografie der deutschen Songpoetin"
»Songs & Geschichten«
Ulla Meinecke
Fr 01. Jan 20:00 Uhr | Konzert in Marburg, Knubbel
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