Von wegen "words don't come easy". Am Wort-Triathlon im Kulturzentrum Schlachthof hätte auch der gute, alte F.R. David seine Freude gehabt. | Symbolfoto, (c) Pixabay
Von wegen »words don’t come easy«! Am Wort-Triathlon im Kulturzentrum Schlachthof hätte auch der gute, alte F.R. David seine Freude gehabt. | Symbolfoto, (c) Pixabay

(Kassel) Nach einer Zeit der großen Durststrecke für Kunst und Kultur möchte das Kulturzentrum Schlachthof Kassel mithilfe des Projekts Wort-Triathlon kreatives Miteinander und Wirken wieder erlebbar machen.

Catharina Nieland vom Kulturzentrum Schlachthof betont hier: „Mit dem Projekt ‚Wort-Triathlon‘ möchten wir Räume zur Reflexion und künstlerischen Auseinandersetzung eröffnen und dazu ermutigen und befähigen, kulturelles Leben vor Ort selbst aktiv mitzugestalten.“

Wort-Triathlon im Kulturzentrum Schlachthof: “Kunst, Kultur und Identität”

Im Zuge dessen möchte das Projekt junge Erwachsene im Alter von 16 bis 26 Jahren dabei begleiten, wie sie auf kreative Weise diverse Fragen nach Kunst, Kultur und Identität näher beleuchten: „Wer bin ich? Was macht Kultur mit/aus mir? Wann und wo bin ich Künstlerin? Und was braucht es, um Künstlerin oder Kulturschaffende*r zu sein?“

Mit der Methode des kreativen Schreibens soll sich an diese und persönliche Fragen rund um das eigene, das künstlerische und das kulturelle Selbstverständnis herangetastet werden – getreu dem Motto: »to be, or not to be«.

Der Aufbau des Projekts bezieht hierbei, angelehnt an den Triathlon, drei kreative Teil-Disziplinen ein, welche es durch die Teilnehmenden zu absolvieren gilt. Einführende Schreib- und Performance-Workshops mit szenebekannten Poetry-Slammer*innen wie Leticia Wahl, Suse Bock-Springer und Joachim Linn aka Tscharällo sollen die Basis des Projektes bilden.

Daran anschließen tun zwanglose Auftritte der Teilnehmenden auf einer von Verena Bandulewitz und Max Frederic Remmert moderierten Offenen Bühne des Kulturzentrums Schlachthof, bei denen die neu erworbenen Skills direkt vor Publikum erprobt werden können.

Ein von David Zabel und Zuniel Kim angeleitetes »Write-Battle« mit kleinem Coaching vorab bildet jeweils den krönenden Abschluss des »Wort-Triathlons«: Gegen andere kreative Schreiber*innen werden auf der Bühne spontan Texte verfasst und sich duelliert – scheitern ist erlaubt, denn der Spaß steht definitiv im Vordergrund!

Kulturelle Leerstellen auffüllen!

Auch besteht die Option der Ausstellung entstandener Textpassagen im städtischen Raum auf Plakaten sowie auf den Social Media Plattformen des Kulturzentrums Schlachthof. „Mit dem Projekt ‚Wort-Triathlon‘ sollen kulturelle Leerstellen im persönlichen, analogen und digitalen Raum aufgefüllt werden“ verspricht das Projektteam voller Vorfreude.

Die Teilnahme am „Wort-Triathlon“ ist kostenlos und wird gefördert durch Fonds Soziokultur, die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien und NEUSTART KULTUR.

 

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Von Pressemeldung

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