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Es blinkt und glitzert: Die Orgelkonzerte sollen die Corona-Pandemie musikalisch darstellen und die Veranstaltungen aufblühen lassen - (c) Anton Watman (Shutterstock)
Es blinkt und glitzert: Die Orgelkonzerte sollen die Corona-Pandemie musikalisch darstellen und die Veranstaltungen aufblühen lassen – (c) Anton Watman (Shutterstock)

Oh, wie das klingt! Eigentlich hatte sich der Deutsche Musikrat mit dem Projekt »Orgelmusik in Zeiten von Corona« das Aufblühen des Live-Musiklebens erhofft. Doch zum wiederholten Mal trifft die Pandemie die Veranstaltungsbranche hart. So mussten viele der Konzerte abgesagt werden. Aber so schnell gibt der Musikrat nicht auf: er verlängert die Aktion deshalb bis zum Totensonntag 2022!

»Orgelmusik in Zeiten von Corona« – worum geht es?

Ganze 17 Stücke für die Orgel haben Komponierende mit verschiedenen, bunt gemischten Ansätzen im Rahmen des Projekts im Frühling 2021 geschrieben!

Die Aktion des Deutsche Musikrat verfolgt zwei Ziele: Einerseits deutschlandweit Aufführungen anregen, um das verstummte Live-Musikleben wieder aufleben zu lassen. Außerdem möchte er helfen, die Pandemie kreativ zu verarbeiten.

Die vierte Corona-Welle hat das Projekt eingeholt!

Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrat

Doch wegen der aktuellen Corona-Lage müssen viele geplante Orgel-Konzerte abgesagt werden. Der Musikrat entschloss sich deshalb, »Orgelmusik in Zeiten von Corona« bis zum Totensonntag im nächsten Jahr, 20. November 2022, zu verlängern. Er hofft trotz der Verspätung, Menschen zu erreichen und ihnen Hoffnung zu schenken.

Trotz Verlegung: ein positiver Aspekt

Er glaubt sogar an eine positive Seite der Verschiebung: Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrat. Die 17 Neukompositionen für »Orgelmusik in Zeiten von Corona« hätten dadurch mehr Zeit, noch nachhaltiger ihr Publikum zu erreichen und ihre Wirkung zu entfalten.

Im Video erklärt die Simpleshow den Deutschen Musikrat: warum organisiert er das Projekt?

Das Projekt gibt mit künstlerischen Mitteln Impulse für eine emotionale Bewältigung dieser so schwierigen Zeit: Die 17 Kompositionen bieten als Panorama kreative Bezugspunkte für die Auseinandersetzung mit dem Erlebten“, erklärt Christian Höppner.

Mitmachen bei »Orgelmusik in Zeiten von Corona«!

Das Projekt lebt von Mitgestaltung und vor allem vielen Aufführungen. Deshalb sind Gemeinden, Orgelspielende und Veranstaltende vom Deutschen Musikrat dazu eingeladen, eigene Konzerte im Rahmen der Aktion aufzuführen!

Denn das lohnt sich nicht nur für Zuhörende: Wenn eine Aufführung von mindestens einem der 17 Werke geplant ist, erhalten Musizierende kostenfrei den Sammelband der Kompositionen vom Carus-Verlag. Wer einen schnellen Blick in die ausgesuchten Stücke von »Orgelmusik in Zeiten von Corona« werfen möchte, wird hier fündig!

Von Paula Jung

Hallo, ich bin Paula und schreibe als freie Mitarbeiterin für den Wildwechsel! Ich bin 17 Jahre alt und besuche derzeit die Oberstufe des Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasiums in Kassel. Nebenbei schreibe ich für unsere Schülerzeitung George. und für die Vereinsschrift der Seglergemeinschaft Kassel e.V. Zum Wildwechsel bin ich im September 2021 über ein Schülerpraktikum gekommen.

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