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Veranstaltungsreihe „Kultur.Liebe.Hofffnung“
Die Elisabethkirche Kassel stellt ihren Kirchraum für die Veranstaltungsreihe Kultur.Liebe.Hoffnung zur Verfügung. Susanne Völker (Stadt Kassel), Regionalkantor Thomas Pieper (Bistum Fulda) und Marcus Leitschuh (Elisabethkirche) haben das Projekt ins Leben gerufen. | (c) Kerstin Leitschuh

Mit der Solidaritätsaktion Kultur.Liebe.Hoffnung stellt die Elisabethkirche Kassel ihren Kirchraum Kulturschaffenden kostenlos zur Verfügung. So sind mittwochs ab 19.30 Uhr und donnerstags ab 18 Uhr wieder Konzerte, Lesungen, Tanz, Performance und Theater in kleiner Besetzung möglich!

Erste Termine stehen bereits fest

Mit dem »Literaturhaus Nordhessen«, Belka und Strelka Kollektiv Klang-und Tanzimprovisationen mit Ursel Schlicht und Heike Wrede, Martin Forciniti, Jörn and the Michaels, Andrea C. Ortolano, dem BOB-Dylan-ART-Project und “Studio Lev” als Verein für musikalische Bühnenprojekte von und mit Jugendlichen in der Region Kassel als Kooperation stehen schon die ersten Termine fest.

Als Motiv der Öffnung betont Schirmherr Dr. Michael Gerber eine Kultur des Miteinanders: “Unser Glaube hat die Kraft, eine Kultur zu prägen, die auf zwei Beinen steht: Freiheit und Vertrauen – und nichts soll Dich ängstigen”, so der Bischof von Fulda.

Für Schirmherrin und Kulturdezernentin Susanne Völker zeigt das Projekt die Wichtigkeit von Zusammenhalt und Zusammenarbeit unter den Bedingungen während der Corona-Pandemie sind:

“Gerade für Kulturakteure sind die Beschränkungen durch Covid-19 besonders gravierend und führen zu erheblichen Einbußen, weil Auftritte nach wie vor nicht möglich oder stark eingeschränkt sind. Aber auch für das Kulturpublikum sind Veranstaltungsbesuche nur unter den notwendigen Hygienemaßgaben möglich. Diese erfordern jedoch für den gebotenen Abstand große Räume, über die kaum Kulturakteure verfügen. Die Solidaritätsaktion »Kultur.Liebe.Hoffnung« ist ein gelungenes Beispiel für den gemeinsamen Einsatz für die Kultur in Kassel. Es ist schön, dass sich die Elisabethkirche in dieser besonderen Situation zusätzlich für Kulturschaffende öffnet und ihnen einen zentralen Ort für Auftritte und Veranstaltungen bietet. Allen Beteiligten gilt hierfür herzlicher Dank.” 

Die Einnahmen und Spenden, die aus diesem Projekt hervorgehen, sollen vollständig an die Kulturschaffenden gehen, die im Rahmen der Aktion in der Elisabethkirche Kassel auftreten.

Über die Elisabethkirche Kassel

Mit über 400 Plätzen ist die Elisabethkirche eine der größten Kasseler Kirchen, aber auch einer der großen Veranstaltungsräume. Während der Corona-bedingten Hygienemaßnahmen ist hier aktuell Platz für etwa 80 Menschen. Peter Bulowski, Pfarrer der Elisabethkirche, erklärt: “Das große Raumvolumen, Abstände durch Einzelbestuhlung, Lüftungsmöglichkeiten mit Seitenhöfen und ein großer Vorplatz bieten gute Möglichkeiten für die sichere Durchführung” 

Kultur.Liebe.Hoffnung Trailer1
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Aufgrund der aktuellen Situation suchen die Künstler*innen natürlich händeringend nach Aufführungsorten und damit verbundenen Einnahmemöglichkeiten. Da mittwochs und donnerstags keine Gottesdienste stattfinden, steht die Kirche an diesen Tagen normalerweise leer – das will die Kirche nun nutzen und die Kulturschaffenden unterstützen:

“Die Elisabethkirche hat sich in den letzten Jahren als Kulturkirche einen Namen gemacht, deshalb wollen wir als Christinnen und Christen jetzt ein solidarisches Zeichen setzen und helfen, dass wieder mehr Kulturerlebnisse möglich werden und Kulturschaffende die dafür notwendigen Aufführungsorte und Arbeitsmöglichkeiten finden”, so Projektleiter Marcus Leitschuh. “Aber gute Worte reichen nicht, deshalb bieten wir Raum und Infrastruktur.”

Die Kirchengemeinde unterstützt das Programm aber auch bei der Öffentlichkeitsarbeit, so etwa durch Beiträge auf der von ihr initiierten Facebookseite Kultur in Kassel.

Die Idee zum Projekt »Kultur.Liebe.Hoffnung«

Die Idee zur Solidaritätsaktion »Kultur.Liebe.Hoffnung« hatten Regionalkantor Thomas Pieper und Marcus Leitschuh gemeinsam mit Renate Matthei vom Kasseler Kulturforum. Unterstützt wurden sie dabei von Kulturdezernentin Susanne Völker und dem Kulturamt Kassel. Der erste Sponsor ist die Kasseler Sparkasse.

“Ich freue mich, dass aus einer kleinen Idee so schnell und motiviert Realität wird. Dass die Kirche sich wirklich engagiert und für die regionalen Künstlerinnen und Künstler die die Türen öffnet, das gefällt mir und setzt zudem auch Zeichen”, so Renate Matthei.

Pfarrer Peter Bulowski nannte das Motiv der Solidarität als Grund für das Engagement: “Die Bibel spricht im Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth davon, dass die Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung wichtig seien. Gerne wird bei Hochzeiten diese Textstelle gewählt, weil sie die Liebe als das Größte dieser drei Dinge bezeichnet. Aus dieser Haltung heraus öffnen wir die Kirche und wollen Hoffnung schenken. Uns motiviert der Glaube. Er darf nicht folgenlos sein in solchen Krisenzeiten.”

Auch in den kommenden Jahren soll die Reihe »Kultur. Liebe. Hoffnung« fortgeführt werden. Im nächsten Jahr unter dem Motto »Glaube. Kultur. Hoffnung«. Darauf soll »Glaube. Liebe. Kultur« folgen.

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