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Kraftklub

Im Feuilleton möchte man sie zum Sprachrohr der Generation Ostdeutscher machen, die die DDR nur noch aus Erzählungen der Eltern kennen. Das bietet sich auch an bei den vor Selbstironie und Bescheidenheit trotzenden Texten der fünf Chemnitzer. In denen werden, teils autobiografisch, mal das Medikament Ritalin oder die Hipster, die es nach Berlin zieht, angeprangert.

Es hat nichts mit Politik zu tun, gegen Rechts zu sein.

Politisch wird es bei Kraftklub nicht, und das haben sie auch gar nicht nötig, haben sie doch in einem Interview erklärt, es habe nichts mit Politik zu tun, gegen Rechts zu sein. Das sei schließlich eine Sache von Menschenverstand, eine Selbstverständlichkeit. Einen Hang zur Provokation haben Kraftklub ohnehin mit einem spontanen Konzert am Karfreitag 2012 bewiesen. Kraftklubs tanzbare Mischung aus flottem Indie-Rock und Deutschrap kommt gut an, das Debütalbum „Mit K“ landete im Januar 2012 auf Anhieb auf Platz 1 der Charts.

» [ Kraftklub im Web ]

 

 

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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