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(Höxter) Die Saurier bleiben eine Woche länger: Die DinoLichter Höxter 2026 werden wegen des großen Andrangs bis einschließlich 8. November 2026 verlängert. Nach Angaben des Huxarium Gartenparks haben bereits mehr als 10.000 Besucher die Schau im Archäologiepark erlebt – die Resonanz übertreffe alle Erwartungen. Die 28 animierten Urzeittiere mit Licht und Sound sind damit eine weitere Woche zu sehen.

DinoLichter Höxter verlängert: 28 Saurier bleiben bis 8. November!

Eigentlich sollte an Allerheiligen, dem 1. November, Schluss sein. Nun geht Höxters Jurassic Park in die Verlängerung: Der Huxarium Gartenpark hat eine zusätzliche Woche angekündigt. Die bisherigen Öffnungstage sind Donnerstag bis Sonntag; damit endet die Schau am Sonntag, 8. November 2026. Tickets und praktische Hinweise für euren Besuch findet ihr weiter unten.

Was die leuchtende Urzeitwelt im Archäologiepark bietet

Auf rund drei Hektar begegnen Besucherinnen und Besucher großen und kleinen Modellen aus der Welt der Urzeit. Die Figuren stehen dabei nicht starr zwischen Bäumen und Wegen. Köpfe drehen sich, Mäuler öffnen sich, Schwänze bewegen sich und einzelne Modelle setzen auch Gliedmaßen oder Flügel in Bewegung. Geräusche und farbige Beleuchtung ergänzen die mechanischen Abläufe. Genau diese Mischung bildet den Kern der DinoLichter Höxter 2026.

Veranstalter ist die Huxarium Gartenpark Höxter gGmbH. Die World of Lights GmbH aus Unna produziert die Schau, die nach Stationen in Erfurt und Hemer nun im Archäologiepark bei Corvey zu Gast ist. Einen Überblick über weitere Event-Highlights im Archäologiepark Höxter hat Wildwechsel.de bereits zusammengestellt. Zur Eröffnung wurden 28 große und kleine Sauriermodelle vorgestellt; die Veranstaltungsseite beschreibt den Umfang als „fast 30“. Im Pressematerial werden unter anderem Tyrannosaurus Rex, Triceratops, Brachiosaurus, Spinosaurus, Dilophosaurus und Velociraptor genannt. Hinzu kommen weitere Sauropoden, Flugsaurier sowie mindestens ein prähistorisches Meeresreptil.

Der Tyrannosaurus Rex in Höxter ist über vier Meter hoch und wird in den veröffentlichten Aufbauinformationen als tonnenschwer beschrieben. Das Modell wurde in mehreren Teilen angeliefert und vor Ort zusammengesetzt. Insgesamt brachte man die Urzeittiere mit mehreren großen Lastwagen an die Weser. Die aktualisierte Zahl von 28 Modellen und Details zur Technik dokumentieren die Berichte vom Aufbau und von der Eröffnung.

DinoLichter Triceratops Mutter Kind | (c) Huxarium Gartenpark Höxter
DinoLichter Triceratops Mutter Kind | (c) Huxarium Gartenpark Höxter

Was bei den DinoLichtern in Höxter tatsächlich zu sehen ist

Die beweglichen Figuren sind sogenannte Animatronics: Unter einer Außenhaut aus Schaumstoff und Latex sitzt ein Metallgerüst mit Elektromotoren. Bei den großen Modellen werden die Hautstücke an den Verbindungsstellen von Hand vernäht. Bewegungsmelder lösen die Aktionen aus, wenn Besucher vorbeikommen. Je nach Figur bewegen sich Kopf, Maul, Hals, Schwanz oder Gliedmaßen; einige schlagen mit den Flügeln. Informationstafeln ergänzen die Inszenierung um Wissenswertes über die ausgestorbenen Tiere.

Auch die Lichtgestaltung spielt eine zentrale Rolle. Die Figuren werden farbig angestrahlt und treten mit zunehmender Dunkelheit deutlicher aus ihrer Umgebung hervor. Ergänzende Soundeffekte schaffen die akustische Ebene. Dabei geht es um eine dramatische Darstellung der Urzeit, keine wissenschaftlich exakte Rekonstruktion von Farben und Lauten.

Der Archäologiepark bleibt als Landschaft erkennbar. Die Saurier stehen auf einem Gelände, das normalerweise die Geschichte der früheren Siedlung rund um Corvey vermittelt. Genau daraus entsteht ein ungewöhnlicher Kontrast: künstlich rekonstruierte Tiere aus dem Erdmittelalter treffen auf einen Ort, an dem reale Spuren deutlich jüngerer menschlicher Geschichte sichtbar gemacht werden.

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T-Rex, Raptor und Spinosaurus: Wie echt sind die Modelle?

Die DinoLichter im Archäologiepark greifen paläontologische Merkmale auf, arbeiten zugleich mit der Bildsprache, die viele Menschen aus Filmen, Büchern und Ausstellungen kennen. Das ist bei einer Erlebnisinszenierung erwartbar. Für einige Tiere lohnt sich trotzdem ein genauer Blick, denn zwischen Forschung und Popkultur liegen bisweilen deutliche Unterschiede.

Beim Tyrannosaurus Rex lässt sich der Körperbau aus Fossilien vergleichsweise gut rekonstruieren. Sein tatsächlicher Laut ist dagegen unbekannt. Fossilien überliefern kein authentisches Brüllen. Die Geräusche der Ausstellung sind deshalb Sounddesign und keine Tonaufnahme einer wissenschaftlich gesicherten T-Rex-Stimme.

Beim Velociraptor ist der Unterschied zur bekannten Kinoversion besonders auffällig. Das reale Tier war deutlich kleiner als die großen Film-Raptoren und trug Federn. Die mächtigen, schuppigen Jäger aus dem Kino orientieren sich in Größe und Wirkung stärker an anderen Raubsauriern wie Deinonychus.

Auch der Dilophosaurus wurde durch das Kino geprägt. Die bekannte auffächerbare Halskrause und das Verspritzen von Gift sind filmische Erfindungen. Fossile Belege dafür gibt es nicht. Nachgewiesen sind die zwei auffälligen Knochenkämme auf dem Schädel. Beim Spinosaurus wiederum hat sich das wissenschaftliche Bild in den vergangenen Jahren mehrfach verändert. Seine starke Anpassung an ein Leben am und teilweise im Wasser gilt als wichtiges Merkmal, während Details seiner Fortbewegung und Jagd weiter erforscht werden.

Dino oder nicht? Ein kurzer Urzeit-Check

TiergruppeDinosaurier?
TyrannosaurusJa
TriceratopsJa
BrachiosaurusJa
VelociraptorJa
SpinosaurusJa
FlugsaurierNein
Prähistorische MeeresreptilienNein

Flugsaurier und große Meeresreptilien lebten teilweise zur selben Zeit wie Dinosaurier, gehören wissenschaftlich aber zu anderen Tiergruppen. Der Sammelbegriff „Saurier“ ist für eine Ausstellung mit verschiedenen urzeitlichen Reptilien deshalb oft präziser als die Bezeichnung „Dinosaurier“ für jedes einzelne Modell.

Urzeit trifft Stadtgeschichte im Archäologiepark Höxter

Der Spielort liefert einen zweiten Erzählstrang. Der Archäologiepark liegt am Weserbogen unmittelbar bei Corvey. Das karolingische Westwerk und die Civitas Corvey gehören seit 2014 zum UNESCO-Welterbe. Die historischen Anlagen entstanden viele Millionen Jahre nach dem Zeitalter der Dinosaurier, trotzdem sorgt die Nachbarschaft für eine ungewöhnliche Kulisse.

Archäologie und Paläontologie beschäftigen sich mit unterschiedlichen Dingen. Archäologie untersucht die materielle Geschichte des Menschen, Paläontologie widmet sich dem Leben früher Erdzeitalter anhand von Fossilien. Dinosaurierfunde aus Höxter oder Corvey sind kein Bestandteil des bekannten Veranstaltungskonzepts. Die Verbindung entsteht allein durch den Ort der Ausstellung und die zeitliche Spannung zwischen Urzeitmodellen und Siedlungsgeschichte.

Der Rundgang führt durch die Parklandschaft und entlang eines längeren Holzstegs. Manche Figuren stehen direkt am Weg, andere zwischen Bäumen und Sträuchern. Bitte bleibt auf den Wegen: Darauf weist die Parkleitung für den Besuch im Dunkeln ausdrücklich hin. Eine verbindliche Rundgangsdauer und ein gesonderter letzter Einlass sind auf der Veranstaltungsseite nicht genannt. Plant deshalb genügend Zeit vor dem jeweiligen Ende um 20.45 beziehungsweise 21.45 Uhr ein.


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DinoLichter am Abend: Lichtwirkung nach der Zeitumstellung

Der Einlass beginnt an allen Veranstaltungstagen um 17 Uhr. Anfang Oktober startet der Rundgang damit noch bei deutlich mehr Tageslicht als in den letzten Tagen des Monats. Die Lichtinstallation gewinnt im Verlauf des Abends sichtbar an Kontrast, sobald die Umgebung dunkler wird.

Seit der Zeitumstellung am Sonntag, 25. Oktober 2026, setzt die Dunkelheit nach der Uhr entsprechend früher ein. Für die letzten Veranstaltungstage bedeutet das, dass die Beleuchtung bereits kurz nach dem Beginn um 17 Uhr stärker sichtbar sein dürfte.

Donnerstags und sonntags endet die Ausstellung um 20.45 Uhr. Freitags und samstags bleibt der Archäologiepark für die DinoLichter bis 21.45 Uhr geöffnet. Der reguläre Tagesbetrieb des Parks endet an Veranstaltungstagen laut vorliegenden Angaben bereits um 16 Uhr. Zwischen Tagesbetrieb und Abendveranstaltung liegt damit eine Stunde Pause.

Video: Bewegliche Saurier bei den DinoLichtern

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Video zur DinoLichter-Schau: Bewegliche Urzeittiere, Licht und Sound vermitteln einen Eindruck vom Ausstellungskonzept.

Für Familien: Preise, Verpflegung und Dino-Geburtstage

Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich auch an Familien. Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße erhalten freien Eintritt. Für Kinder wird ein Eintrittspreis von 7 Euro genannt. Erwachsene zahlen 15 Euro, der ermäßigte Tarif liegt bei 12 Euro. Ermäßigt sind nach den veröffentlichten Angaben Menschen ab einem Grad der Behinderung von 60 sowie Inhaberinnen und Inhaber einer Huxarium-Dauerkarte 2026.

Die aktuelle Veranstaltungsseite ordnet Jugendliche ab 14 Jahren dem Erwachsenentarif von 15 Euro zu. Für jüngere Kinder werden 7 Euro genannt; bei einer Körpergröße unter 1,20 Meter ist der Eintritt frei. Eine Huxarium-Dauerkarte 2026 bedeutet bei diesem Sonderprogramm einen Rabatt auf 12 Euro, nicht freien Eintritt.

Bewegungen und Geräusche gehören zur Schau und werden teilweise erst ausgelöst, wenn jemand näherkommt. Für kleine oder geräuschempfindliche Kinder empfiehlt sich deshalb ein behutsamer Einstieg bei Tageslicht oder in der frühen Dämmerung. Das ist eine praktische Empfehlung, keine vom Veranstalter ausgewiesene Altersgrenze.

Speisen und Getränke werden auf dem Gelände angeboten. Für den abendlichen Spaziergang im Freien sind warme Kleidung und wetterfeste Schuhe sinnvoll. Bei angekündigtem Unwetter empfiehlt sich vor der Abfahrt ein Blick auf die aktuellen Mitteilungen des Huxariums; eine pauschale Zusage, dass die Veranstaltung bei jedem Wetter stattfindet, ist nicht veröffentlicht.

Für besonders begeisterte Kinder gibt es im Oktober außerdem ein Dino-Geburtstagsangebot am Nachmittag: Saurierspuren untersuchen und ein eigenes Dino-Ei gestalten gehören nach dem Eröffnungsbericht vom 1. Oktober zum Programm. Ansprechpartnerin ist Gizem Cevik beim Huxarium unter 05271 / 9634051. Termin, Preis und mögliche Verbindung mit dem abendlichen DinoLichter-Besuch sollten Familien direkt erfragen.


Tickets, Öffnungszeiten, Anreise und Parkplätze

  • Zeitraum: 1. Oktober bis 8. November 2026
  • Tage: jeweils Donnerstag bis Sonntag
  • Donnerstag und Sonntag: 17 bis 20.45 Uhr
  • Freitag und Samstag: 17 bis 21.45 Uhr
  • Ort: Archäologiepark Höxter, Am Hafen 2A, 37671 Höxter-Corvey
  • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren: 15 Euro
  • Kinder unter 14 Jahren: 7 Euro; unter 1,20 Meter Körpergröße frei
  • Ermäßigt: 12 Euro

Tickets sind online, vor Ort und in der Tourist-Information Höxter in der Uferstraße 2 erhältlich. Montags bis mittwochs findet das abendliche Lichtevent nicht statt. Der reguläre Tagesbetrieb und die DinoLichter sind getrennte Angebote: Donnerstags bis sonntags schließt der Park um 16 Uhr und öffnet für die Abendveranstaltung um 17 Uhr erneut.

Für die Anreise mit dem Auto stehen kostenlose Parkmöglichkeiten am Schloss Corvey und entlang der Straße Am Hafen bereit. Weitere kostenlose Stellplätze werden im Brückfeld genannt. Die Parkhäuser Bachstraße und Uferstraße sind kostenpflichtig. Der Veranstalter weist außerdem darauf hin, dass die Weserbrücke zwischen Höxter und Boffzen nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen freigegeben ist.

Mit der Bahn ist Höxter über die Regionalbahn RB84 zwischen Paderborn und Holzminden erreichbar; der Haltepunkt Höxter-Rathaus liegt in der Innenstadt. Die Veranstaltungsseite nennt 15 bis 20 Gehminuten zum Gelände. Prüft für eure konkrete Route den Eingang Am Hafen 2A und plant besonders mit Kindern zusätzliche Zeit ein. Das Gelände ist direkt an den Weser-Radweg angebunden. Für die Rückfahrt am Abend sollte die letzte passende Bahnverbindung schon vor dem Besuch feststehen.

Barrierefreiheit und noch offene Servicefragen

Der Huxarium Gartenpark beschreibt seine Ein- und Ausgänge sowie Toiletten grundsätzlich als barrierefrei. Am Busparkplatz Corvey gibt es Stellflächen für Fahrzeuge mit blauem Parkausweis. Im regulären Parkbetrieb kann an der Kasse gegen Pfand ein E-Mobil ausgeliehen werden, eine Reservierung ist vorgesehen. Über neue Mobilitätsangebote im Huxarium Gartenpark und die Bimmelbahn Höxter hat Wildwechsel.de bereits ausführlicher berichtet.

Für die Abendveranstaltung ist bislang nicht ausdrücklich bestätigt, ob sämtliche dieser Angebote in identischer Form zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für die Frage, ob der komplette Rundweg rollstuhlgeeignet ist, ob Kinderwagen und Bollerwagen ohne Einschränkung genutzt werden können und ob die Bimmelbahn während der Abendstunden fährt.

Hunde an der Leine dürfen laut DinoLichter-Veranstaltungsseite mitgeführt werden. Konkrete Angaben zum letzten Einlass, zur Nutzung von Stativen und zu Erstattungen bei wetterbedingten Absagen sind dort nicht aufgeführt. Wer darauf angewiesen ist, erreicht den Veranstalter unter 05271 / 9634000 oder huxarium-gartenpark@hoexter.de.


FAQs

  • Wann finden die DinoLichter in Höxter statt? – Die Ausstellung läuft vom 1. Oktober bis 8. November 2026 und öffnet jeweils von Donnerstag bis Sonntag ab 17 Uhr.
  • Wie lange haben die DinoLichter geöffnet? – Donnerstags und sonntags endet die Veranstaltung um 20.45 Uhr, freitags und samstags um 21.45 Uhr.
  • Was kostet der Eintritt? – Ab 14 Jahren kostet der Eintritt 15 Euro, für jüngere Kinder 7 Euro. Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße haben freien Eintritt. Ermäßigte Tickets kosten 12 Euro.
  • Sind die Dinosaurier bei den DinoLichtern beweglich? – Ja. Die Ausstellung umfasst animatronische Modelle mit vorprogrammierten Bewegungen. Je nach Figur bewegen sich unter anderem Kopf, Maul, Gliedmaßen, Flügel oder Schwanz.
  • Wo kann bei den DinoLichtern geparkt werden? – Kostenlose Parkmöglichkeiten nennt der Veranstalter am Schloss Corvey, entlang der Straße Am Hafen und im Brückfeld. Die Parkhäuser Bachstraße und Uferstraße sind kostenpflichtig.

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Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Seit 2021 erscheint Wildwechsel ausschließlich online. Laut Auswertung hat sich dadurch die Zahl der Leser noch mal deutlich gesteigert.

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