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Depeche Mode
Depeche Mode

Nur wenige Bands bewegt besonders die deutschen Musikherzen so sehr wie Depeche Mode. Bundesweit gibt es spezielle Depeche Mode-Partys, die sich in der musikalischen wie auch dekorativen Gestaltung nahezu ausschließlich mit den Jungs aus Basildon in Essex, England, beschäftigen.
1980 gründeten Andy Fletcher, Martin Gore, Dave Gahan und Vince Clarke die Band Depeche Mode (Foto). Einflüsse zu dieser Zeit waren Bands wie OMD, The Human League oder auch The Normal, das Alias von Mute Records-Labelboss Daniel Miller.

Eben dieser Daniel Miller war anwesend, als Depeche Mode 1980 im Bridge House in Canning Town im Süden von London auftraten, um den Opener für Fad Gadget zu machen. Miller war begeistert, ein (mündlicher!) Kontrakt wurde schnell zu Tage gefördert. Das Resultat davon war Depeche Modes erste Single, „Dreaming of Me“, veröffentlicht im Februar 1981.
Von dort an war die Richtung Depeche Modes vorgegeben, die Jungs stürzten sich in die Arbeit und veröffentlichten im Oktober 1981 das Debütalbum „Speak & Spell“, angeführt von der heute noch beliebten Single „Just Can‘t Get Enough“. Danach verließ Vince Clarke die Band und gründete zunächst Yazoo mit Alison Moyet und dann mit Andy Bell zusammen sein erfolgreichstes Projekt, Erasure. Alan Wilder sollte sein Ersatz werden, der selbst bis 1995 in der Band blieb.

Die Achtzigerjahre waren gezeichnet von massivem Erfolg und kontinuierlicher musikalischer Weiterentwicklung, die 1988/1989 in der „101“-Tour kulminierten. Das Abschlusskonzert der Tour in der Pasadena Rose Bowl in Kalifornien wurde als „101“-Livealbum und -video für die Ewigkeit festgehalten.

Mit „Violator“ folgte 1990 das erfolgreichste Album der Band – und auch der Absturz: Alan Wilder, der als „Mastermind“ im Studio galt, verließ nach der Tour zum „Songs of Faith and Devotion“-Album im Jahre 1995 die Band, Sänger Dave Gahan verfiel seinem Drogenkonsum und war 1996 nach einer Überdosis für zwei Minuten klinisch tot. Der Entzug folgte und seitdem folgte die Kurve wieder der für Depeche Mode üblichen Richtung: Bergauf. Erst kürzlich kündigten Depeche Mode in einer Pressekonferenz in Mailand ihr neues Album „Spirit“ und die dazugehörige Tour, beides für das Jahr 2017, an.

Wenn am 19. November im Marburger Till Dawn wieder die Depeche Mode-Party stattfindet, kommen allerdings auch Freunde der anderen 80er Musik nicht zu kurz. Bands wie The Human League, Yazoo, The Cure oder auch Camouflage dürften hier ebenfalls nicht zu kurz kommen.

» 19. November 2016, Depeche Mode, 80s & Electro Party, Till Dawn, Marburg
» www.till-dawn.com
» www.depechemode.info

Von Frank Booth

Freier Autor

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