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Robot Koch beim Musikschutzgebiet

Das Musikschutzgebiet-Festival lockte am vergangenen Wochenende rund 2.200 Besucher aus ganz Deutschland auf den Grünhof/Homberg (Efze) und überbot den Zuschauerrekord ein weiteres Mal. Die Regengüsse des Wochenbeginns konnten hunderte Festivalbesucher nicht davon abhalten, bereits am Donnerstag anzureisen. Am Freitag um 16 Uhr ließen Waves of Joy die ersten Sounds aus den Boxen ertönen. Die jungen Brit-Pop-Musiker schafften es per Bandvoting auf das achte Musikschutzgebiet. Die Stimmung steigerte sich stetig, dafür sorgten beispielsweise Emma Heartbeat mit ihrer Mischung aus Rap und Electro Sounds, die sanften Klängen von Abby, die Disco-Abfahrt von Freddy Fischer und Electro Sounds von Robot Koch. Für volle Reihen vor der Bühne sorgte der Hauptact Die Orsons, die mit einer variablen Mischung aus Party-Hymnen und emotionalen Songs zu glänzen wussten.

Pari Pari waren der erste Act des zweiten Festivaltages. Nordhessisch extravagant performte das Trio aus Kassel seine Punk-Texte im Chanson-Stil. Tess Wiley lockte die Besucher dann in Massen vor die Hauptbühne. Fußball-Enthusiasten konnten das EM-Spiel zwischen Deutschland und Portugal auf Leinwand schauen, während die Musik-Liebhaber zur Musik von Adolar und I Heart Sharks feierten. Zu Fuck Art, Let’s Dance versammelten sich wieder alle Besucher vor der Bühne. Eng wurde es beim Hauptact Cro. Mit Panda-Maske, positiven Raps und tanzbaren Beats ließ der Rapper die Arme der Besucher in die Höhe fliegen. Während der anschließenden Aftershowpartys versorgten Robin „T“ Tryer und Samz Nachteulen mit Beats.

Am Sonntag hatten auch Leute, die im Vorverkauf keine Karte ergattern konnten, kostenlos Zugang zum Festival. Wie gewohnt wurden Sofas und Sessel vor der Bühne platziert und die Besucher des Musikschutzgebiet-Festivals ließen das Musikschutzgebiet-Festival 2012 zu melodischen Klängen von Caro Kiste, Kontrabass, Deep Sea Driver, We are Alaska und Talking to Turtles ausklingen.

Das Musikschutzgebiet-Festival fand erstmals im Juni 2004 statt. Innerhalb kurzer Zeit hat sich das MSG durch seinen Mix aus Newcomern und etablierten Acts verschiedener Musikrichtungen zu einer Perle der deutschen Festivallandschaft entwickelt.

 

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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