Harald Grosskopf - Synthesist | Cover
Harald Grosskopf – Synthesist | Cover

Anlässlich des 40. Jubiläums dieses Klassikers der deutschen elektronischen Musik legt das Hamburger Label Bureau B jenen nun als besondere Edition neu auf, mit ausführlichen Linernotes und zusätzlichen Neuinterpretation von aktuellen Künstlern aus ihrem Roster wie Kreidler, Camera, Pyrolator, Tellavision oder Love-Songs.

Aber eins nach dem anderen: nachdem sich Harald Grosskopf in den ausgehenden 60ern zunächst kurzzeitig als Session-Drummer für die noch unbekannten Scorpions verdingt, wechselt er zu den unwesentlich bekannteren Wallenstein, über die er in Kontakt zu Pilz/Ohr-Plattenboss Rolf-Ulrich Kaiser und dessen Kosmische Kuriere kommt, bei denen er wiederum in nächtelangen LSD-Sessions u.a. mit seinem späteren Weggefährten Manuel Göttsching experimentiert.

Der Rest ist Geschichte; Grosskopf steigt bei dessen Band Ashra ein, feiert damit weltweit – v.a. auch in Japan – Erfolge und findet fortan eine adäquate musikalische Sprache, die zuvor im Korsett einer konventionellen Rockformation an ihre Grenzen gelangte.

Sein erstes Soloalbum ist ein spannendes Dokument der sogenannten Berliner Schule des Krautrocks (Tangerine Dream, Klaus Schulze etc.) aber weist zugleich eine individuelle Klangfarbe und ein hohes Maß an Zeitlosigkeit auf, weshalb es auch heute noch so gefragt ist und seine Daseinsberechtigung als Re-Issue legitimiert.

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Eine CD Kritik von Hannes Stutz, ausgezeichnet mit 5 von 5 Sternen.

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