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Der Löffel, der vermutlich Rudolf, dem zweiten Sohn Wilhelm Grimms, gehörte, ist im »Nachlasz« der Brüder Grimm in der Grimmwelt Kassel zu sehen. | (c) Grimm-Sammlung der Stadt Kassel, Foto Daniel Rothen
Der Löffel, der vermutlich Rudolf, dem zweiten Sohn Wilhelm Grimms, gehörte, ist im »Nachlasz« der Brüder Grimm in der Grimmwelt Kassel zu sehen. | (c) Grimm-Sammlung der Stadt Kassel, Foto Daniel Rothen

(Kassel) In diesem Jahr können sich alle Grimm-Fans über einen umkuratierten Ausstellungsbereich in der Grimmwelt Kassel freuen. Viele historische Objekte schlummern im Depot der Grimm-Sammlung der Stadt Kassel. Einige werden jetzt erstmals im Bereich »Nachlasz« einem größeren Publikum präsentiert.

Zu diesem Anlass wurden verschiedene Exponate restauriert und zum Strahlen gebracht. Wie lässt sich ein Leben in Objekten abbilden? Denn gerade das sogenannte »Leben« sperrt sich nicht nur gegen die Stillstellung im Objekt, sondern ist immer schon erzähltes und damit erfundenes Leben.

41 neue historische Objekte in der Grimmwelt

Dennoch bieten die 41 neu hinzugefügten historischen Objekte – hauptsächlich persönliche Alltagsobjekte der Familien Grimm und Hassenpflug, in welche Charlotte Grimm einheiratete – aus dem Depot der städtischen Grimm-Sammlung spannende Einblicke in das Leben der Familie Grimm.

(…) Die Funktion dieser Dinge ist zwar bekannt, ihre konkrete Verwendung jedoch niemals restlos ‘entschlüsselbar’

Dr. Sabine Schimma, Grimmwelt Kassel

Ein Kinderlöffel mit Bissspuren gehörte vermutlich Rudolf, dem zweiten Sohn Wilhelm Grimms. Er ist das Lieblingsobjekt der zuständigen Mitarbeiterin Dr. Sabine Schimma: „Wer weiß, was es da zu essen gab? Solche und ähnliche Objekte regen die Phantasie der Betrachter an. Die Funktion dieser Dinge ist zwar bekannt, ihre konkrete Verwendung jedoch niemals restlos ‚entschlüsselbar‘.“

Ausstellungsstücke in der Grimmwelt zeugen von Grimms alltäglichem Leben

Auf ansprechende Weise zeugen die neuen Objekte aus der Grimm-Sammlung der Stadt Kassel, neben den bisher präsentierten Gegenständen, vom alltäglichen Leben der Geschwister Grimm und ihrer Familien.

So wird eine rote Schreibmappe des sogenannten Malerbruders Ludwig Emil Grimm präsentiert. Diese stammt noch vom Vater Philipp Grimm, der seinerzeit Hofgerichtsadvokat und Stadtschreiber in Hanau sowie später in Steinau Amtmann war.

Auch die rote Schreibmappe, die Ludwig Emil Grimm gehörte, wird in der Grimmwelt Kassel ausgestellt. | (c) Grimm-Sammlung der Stadt Kassel, Foto: Daniel Rothen

Darüber hinaus kann der Ehering von Juliane Schlemmer, der Schwester des Vaters, bewundert werden. Die Tante lehrte die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm das Lesen und war somit eine wichtige Wegbereiterin des Grimm’schen Schaffens.

Ein Nähtisch aus der Epoche des Biedermeier, der vermutlich Charlotte Grimm gehörte, veranschaulicht ebenso die weiblichen Lebens- und Arbeitswelten der damaligen Zeit wie ein Schreibmöbel aus dem Haushalt Ludwig Emil Grimms.

Ergänzt werden die historischen Originale durch Faksimiles der letzten Testamente von Jacob und Wilhelm Grimm und durch reproduzierte Fotografien der drei Kinder Wilhelms. Die zugehörigen Originale befinden sich im Hessischen Staatsarchiv Marburg.

Weitere Veranstaltungen in Kassel:


Dienstag 25. Januar 2022
Corona-Impfung

10:00 Uhr Kassel, City Point
Typ: Diverses



Dienstag 25. Januar 2022
Corona-Impfung

10:00 Uhr Kassel, Jugendamt Kassel
Typ: Diverses


Mit feuriger Leidenschaft: Das neue D.I.S.C.O. I.N.F.E.R.N.O. in der Bar Seibert!

25.1.2022 | Variete in Kassel |

Das Jahr 2022 startet mit Flammen der Showkunst: Im Januar und Februar zeigt die Bar Seibert mit altbekannten Künstler:innen das neue Programm D.I.S.C.O. I.N.F.E.R.N.O.!

Vom 24. Januar bis zum 16. Februar 2022 können die Zuschauer:innen sich ihre Lieblings-Darstellenden wie Romana Reiff oder Christoph Steinau wieder auf der Bühne begrüßen.

Diese Künstler:innen und noch einige mehr performen eine Show, die auf den größten Disco-Hits basiert. Das klingt nach viel guter Laune und Party!

 




Mittwoch 26. Januar 2022
Corona-Impfung

10:00 Uhr Kassel, City Point
Typ: Diverses



Mittwoch 26. Januar 2022
Corona-Impfung

10:00 Uhr Kassel, Jugendamt Kassel
Typ: Diverses




Mittwoch 26. Januar 2022
Schnöselige Pennäler

15:00 Uhr Kassel, Grimmwelt Kassel
Typ: Führung



Mit feuriger Leidenschaft: Das neue D.I.S.C.O. I.N.F.E.R.N.O. in der Bar Seibert!

26.1.2022 | Variete in Kassel |

Das Jahr 2022 startet mit Flammen der Showkunst: Im Januar und Februar zeigt die Bar Seibert mit altbekannten Künstler:innen das neue Programm D.I.S.C.O. I.N.F.E.R.N.O.!

Vom 24. Januar bis zum 16. Februar 2022 können die Zuschauer:innen sich ihre Lieblings-Darstellenden wie Romana Reiff oder Christoph Steinau wieder auf der Bühne begrüßen.

Diese Künstler:innen und noch einige mehr performen eine Show, die auf den größten Disco-Hits basiert. Das klingt nach viel guter Laune und Party!

 



Streit.

26.1.2022 | Kultur in Kassel | Eigentlich sind Marc, Yvan und Serge schon seit 15 Jahren gut befreundet. Doch dann schafft sich Serge ein richtig teures Bild an. Zum Entsetzen von Marc und Yvan ist das teure Kunstwerk einfach nur weiß. Während Marc dem Freund vorhält, den Verstand verloren zu haben, versucht Yvan zu schlichten ? und gerät zwischen die Fronten.

Hier ist (fast) alles erlaubt!

26.1.2022 | Kultur in Kassel |

Kunstbude ist DIE offene Bühne in Kassel. Und offen meint auch offen. Egal ob Singer-Songwriter*innen, Poet*innen, Jongleur*innen oder die Präsentation der anstehenden Doktorarbeit. Hier darf alles vorgetragen werden, interdisziplinär und genreunabhängig, ohne Bewertung und ohne übermäßigen Schnickschnack! 

Durch den Abend führen und trinken sich die beiden Moderatoren*innen Verena Bandulewitz (Alexandra Supertramp) und Max Frederic Remmert (Alter Kaffee). Zwei Kasseler Künstler*innenpersönlichkeiten, Überlebenskünstler*innen.

Eine künstlerische Anmeldung ist zwingend erforderlich. Für eure Bühnenperformance könnt ihr euch mit dem Betreff: „Künstlerische Anmeldung“ unter kunstbude@mail.de anmelden – wir freuen uns auf euch! Wichtige Bühnenregeln wegen Conora: Fixer und hygienestrenger Aufbau, angemeldete Künstler*innen und 15 Minuten Zeit zum Vortragen. Wir freuen uns. Übrigens: Sexismus und Nationalismus und Mackergehabe haben hier keine Bühne. Ciao! 



Von Frank Booth

Freier Autor

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