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Seit über einem Jahr gehört der Mund-Nasen-Schutz zu unserem Standard-Outfit, private Treffen sind nur stark eingeschränkt möglich. Die Berliner Clubcommission fordert jetzt Open-Air-Veranstaltungen. | (c) Pixabay
Seit über einem Jahr gehört der Mund-Nasen-Schutz zu unserem Standard-Outfit, private Treffen sind nur stark eingeschränkt möglich. Die Berliner Clubcommission fordert jetzt Open-Air-Veranstaltungen. | (c) Pixabay

(Berlin) Wäre es nicht schön, mit den Freund:innen endlich mal wieder auszugehen – ohne Angst vor einer Ansteckung mit Covid 19 zu haben? Wenn es nach der Berliner Clubcommission geht, soll das bald möglich sein. Wie kann das ohne Gefahr einer Infektion laufen? Wir erklären Dir die Forderungen der Clubcommission.

Die Forderungen der Clubcommission Berlin

Die Clubcommission Berlin greift die Plände der Bundesregierung an. Genau genommen die weiteren Einschränkungen, die den Kontakt zu anderen Haushalten begrenzen. Der Verband teilte mit: “So wird nicht nur das private und kulturelle Leben weiterhin massiv eingeschränkt, gleichzeitig ist wissenschaftlich erwiesen, dass COVID-19-Infektionen fast ausschließlich in geschlossenen Räumen stattfinden.”

Deshalb fordert der Verband, dass Shows Open-Air stattfinden sollen und müssen. Dieses Vorhaben unterstützt auch die Gesellschaft für Aerosolforschung. Die Clubcommission betont, dass gut organisierte Veranstaltungen in Parks und auf anderen Freiflächen keine Infektionstreiber seien.

Gründe der Berliner Clubcommission für Open-Air-Veranstaltungen

Die Clubcommission begründet ihre Forderung nach Veranstaltungen unter freiem Himmel mit der aktuellen Situation in Berlin. Denn die sieht wie folgt aus: In der Öffentlichkeit dürfen sich tagsüber maximal fünf Leute treffen. Ab 21 Uhr maximal zwei Personen.

Das kann zur Folge haben, dass sich Leute privat in den eigenen vier Wänden treffen – ohne Einhaltung der Regelungen. Die Kontrolle der Kontaktbeschränkungen sei hier nicht mehr gewähleistet, so der Verband.

Ganz anders würde es bei Treffen unter freiem Himmel aussehen. Denn hier könne man die Kontakregeln einhalten und kontrollieren, begründet der Verband seine Forderungen.

So, oder zumindest so ähnlich, soll es nach der Berliner Clubcommission bald wieder aussehen. Natürlich mit Maske & Abstand! Hier spielt bäckside auf dem Haune-Rock Festival. Das steht übrigens auch dieses Jahr wieder an. Erfahre hier mehr dazu. | (c) Sascha Ruppert
So, oder zumindest so ähnlich, soll es nach der Berliner Clubcommission bald wieder aussehen. Natürlich mit Maske & Abstand! Hier spielt bäckside auf dem Haune-Rock Festival. Das steht übrigens auch dieses Jahr wieder an. Erfahre hier mehr dazu. | (c) Sascha Ruppert

Im Sommer 2020 gab es bereits Veranstaltungen im Freien

Die Berliner Clubcommission verweist auch auf die Open-Air-Veranstaltungen aus dem Sommer 2020. Über einige Veranstaltungen hat Wildwechsel berichtet, zum Beispiel diese hier. Diese hätten den Beweis geliefert, dass Treffen im Freien mit entsprechenden Hygienkonzepten möglich und auch risikoarm seien.

Lutz Leichsenring, Mitglied im Vorstand des Vereins, sagt: “Nicht die zahlreichen Open-Air Veranstaltungen im vergangenen Sommer haben zu steigenden Infektionszahlen geführt, sondern schlecht belüftete Innenräume wie private Wohnzimmer oder Großraumbüros.”

Als weiteren Grund führt der Verband an, dass die inzwischen zugänglichen Schnelltest die Sicherheit vor einer Infektion noch zusätzlich erhöhen. Wie zuverlässig die Schnelltests sind, erklärt Virologe Prof. Dr. Christian Drosten.

Lebensqualität durch Open-Air-Veranstaltungen

Nicht nur in Berlin, sondern in allen Städten Deutschlands gäben Veranstaltungen unter freiem Himmel ein Stück Lebensqualität zurück, so die 1. Vorsitzende der Clubcommisssion Pamela Schobeß. Dadurch könnten auch Treffen im privaten Bereich verringert und damit auch die Neuinfektionen eingedemmt werden.

Nun wird abgewartet, ob die Forderungen der Clubcommission Gehör finden und wie die Regierung und die Virologie sie beurteilt.

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Von Kira Reinecke

Ich bin Kira Reinecke, 24 Jahre alt. Nach meinem Abitur im Jahr 2015 begann ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau, die ich im Januar 2018 erfolgreich abschloss. Bis Oktober 2018 arbeitete ich anschließend als Referentin im Marketing und als Assistentin der Direktion Vorstandsstab. Seit Oktober 2018 studiere ich Medienwissenschaften an der Universität Paderborn. Aktuell bin ich beim Wildwechsel als Online-Redakteurin tätig.

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