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Bernard Allison in Höxter auf der Tonenburg: Bernard Allison und Blues Caravan
Bernard Allison in Höxter auf der Tonenburg: Bernard Allison und Blues Caravan

Kommt ganz nach‘m Vatter, würde man hierzulande sagen. Bernard Allison wurde 1965 in Chicago als Sohn des Bluesgitarristen Luther Allison geboren. Luther Allison war Gitarrist in der Band des legendären Howlin‘ Wolf und als Solokünstler einer der wenigen Bluesmusiker auf Motown Records.

Schon als kleiner Junge begleitete Bernard seinen Vater zu BluesFestivals in den frühen 1970er Jahren. Dort lernte er unter anderem Muddy Waters und Albert King kennen und wurde mit dem Blues „infiziert“.

Sein Vater schenkte ihm, als Bernard 12 war, eine Stratocaster. Unter der Bedingung, dass sein Sohn weiterhin zur Schule gehen würde, erlaubte er ihm trotzdem, ihn 1983 auf der Bühne beim Chicago Blues Festival musikalisch zu begleiten. Eine Woche nach seinem Highschool-Abschluss lud Koko Taylor ihn in seine Tourband ein.

Zu dieser Zeit wurde Bernard Allison von Legenden wie Johnny Winter und Stevie Ray Vaughan unterrichtet, um seine Skills weiterhin zu verbessern. 1989 stieg er dann auch zum Bandleader der Tourband seines Vaters auf – und im Gegenzug half Luther seinem Sohn dabei, sein Debütalbum „The Next Generation“ aufzunehmen.

1997 befand sich Bernard Allison, um im Blues-Slang zu bleiben, an seinen „crossroads“: Sein Vater verstarb mit nur 57 Jahren an Lungenkrebs und im selben Jahr veröffentlichte Bernard sein von Kritikern hochgelobtes Album „Keepin‘ The Blues Alive“.

Verglichen mit Größen wie Larry Garner aus Louisiana, erreichte „Keepin‘ The Blues Alive“ vier Sterne sowohl bei der Redaktion als auch bei den Usern der einflussreichen Seite allmusic.com. Insofern ist es nur fair, zu sagen, dass Bernard Allison in der Lage war, in die riesigen Fußstapfen seines Vaters treten zu können.

» 18.1.2018, Bernard Allison, Tonenburg, Höxter-Albaxen

» Offizielle Website von Bernard Allison 

Von Frank Booth

Freier Autor

Ein Gedanke zu „Bernard Allison in Höxter auf der Tonenburg: Wie der Vater, so der Sohn!“

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