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Aus Hamburg direkt nach Gütersloh: Lùisa tritt ebenfalls in der »Woche der kleinen Künste« auf dem Dreiecksplatz auf.  | (c) Nikolai-Dobreff
Aus Hamburg direkt nach Gütersloh: Lùisa tritt ebenfalls in der »Woche der kleinen Künste« auf dem Dreiecksplatz auf. | (c) Nikolai-Dobreff

(Gütersloh) In wenigen Wochen gehen in NRW die Sommerferien schon wieder zu Ende. Das ist für Viele aber kein Grund, danach weniger zu feiern und zu tanzen. Denn auch im Spätsommer steigt noch die eine oder andere gute Party. Auch in Gütersloh sieht der Abschluss der Feriensaison noch aufregend aus: Denn die »Woche der kleinen Künste« startet wieder!

Das Prinzip dieses mehrtägigen Gütersloher Events ist simple: Auf dem Dreiecksplatz mitten in der Innenstadt finden an jedem Abend zwei Konzerte statt, die umsonst & unter freiem Himmel sind. Die Veranstaltenden legen hierbei Wert darauf, dass die vertretenen Genres ebenso vielfältig sind wie die Künstler:innen selbst.

Welche Highlights erwarten Dich in der »Woche der kleinen Künste«?

Los geht’s am 8. August 2022 mit 2 Veranstaltungen, die musikalische Einflüsse von Übersee beinhalten. Die Musiker:innen von Los Paddys vereinen Latin Sounds mit Irish Folk. Diese Mischung mag zunächst verwundern, letztlich sorgt sie jedoch für den nötigen Wiedererkennungswert.

Die mehrtägige Veranstaltung in der kleinsten Großstadt Deutschlands bringt jährlich (inter)nationale Acts auf die Bühne, wie im Jahr 2019 Jini Meyer.

Noch am selben Abend verlassen die Besuchenden Irland und Südamerika, um sich weiter nördlich musikalisch umzuhören. Denn Michelle David & The True Tones zeigen, wie Gospel nicht nur in der Kirche unterhalten und für tanzbare Stimmung sorgen kann.

Unsere Besucherinnen und Besucher lieben die unkomplizierte und familiäre Atmosphäre […]

Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz

Schon am zweiten Tag geht es mit Morgane Ji zurück nach Südamerika auf eine musikalische Reise. Wer dennoch lieber Lust auf frische Pop-Musik hat, sollte den Auftritt der deutschen Sängerin Lùisa im Kopf behalten, die erst 2021 neue Songs veröffentlicht hat.

Blues & Pop gehören zum Inventar der »Woche der kleinen Künste«

Diese zwei Genres sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Gütersloher Konzert-Reihe. Denn wenn Künstler:innen dieser Richtungen auftreten, steht einem ausgelassenen Publikum nichts mehr im Weg. Zu Anfang betritt die Band Small Kingdom die Bühne, die international bereits gefeiert wird.

Er hat's geschafft: Ingo Pohlmann, der bundesweit nur unter seinem Nachnamen bekannt ist, prägte die deutschsprachige Musikwelt mit seinem damaligen Hit »Wenn jetzt Sommer wär'«. Diesen Song spielt er wahrscheinlich auch in der »Woche der kleinen Künste«. | (c) Ingo Pohlmann
Er hat’s geschafft: Ingo Pohlmann, der bundesweit nur unter seinem Nachnamen bekannt ist, prägte die deutschsprachige Musikwelt mit seinem damaligen Hit »Wenn jetzt Sommer wär’«. Diesen Song spielt er wahrscheinlich auch in der »Woche der kleinen Künste«. | (c) Ingo Pohlmann

Der weltoffene Flair klingt auch mit Meena Cryle & The Chris Fillmore Band nicht ab. Die Musizierenden, die u.a. aus Österreich stammen, bringen altgeschätzten Blues unter die Besuchenden. Noch mehr Musik dieses Genres gibt’s am 11. August 2022 mit Thorbjørn Risager & The Black Tornado.

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Zudem erwartet die Zuschauer:innen am selben Tag ein berühmter deutscher Pop-Musiker, der selbst aus dem Kreis Gütersloh stammt. Denn der Sänger Pohlmann ist in Rheda-Wiedenbrück aufgewachsen. Heutzutage ist er lieber bundesweit unterwegs.

Die »Woche der kleinen Künste« endet mit einer Party!

Am 12. August 2022 endet die Veranstaltungsreihe mit zwei Konzerten, die es in sich haben. Zunächst kann sich das Publikum auf Funk aus Süddeutschland freuen. Denn die junge Band Fatcat kommt zwar eigentlich aus Freiburg, aber ihre Sounds können auch auf nationaler Ebene mithalten.

Die veranstaltende Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz richtet das Event jedes Jahr aus. Es soll für Klein & Groß eine kostenfreie Party sein.

Damit der Abend aber genauso laut endet und somit den Abschluss aller Konzerte einläuten kann, nimmt die Bigband Jazzrausch auf der Bühne Platz. Mit zahlreichen Instrumenten schaffen es die Künstler:innen, eine Stimmung ähnlich eines Festivals auf die Beine zu stellen.

Der Dreiecksplatz ist ein Hotspot der besonderen Art.

Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz

Bei so vielen Genres ist für vielerlei Geschmäcker etwas dabei. Spontan herkommen und mitfeiern ist auf der »Woche der kleinen Künste« definitiv erwünscht!

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Von Julia Gogolok

Online-Redakteurin | Social-Media-Redakteurin

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