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Das Team feierte die Premiere des Videos im Pfeffermintz


Der Weltuntergang naht. Oder auch nicht. Vielleicht ist das vermeintliche Ende der menschlichen Zivilisation doch anders zu interpretieren, als es gewöhnlich der Fall ist , dachte sich die Band Cap a City. Es entstand die Idee, diese Kritik am blinden Glauben an die Endzeit-Prophezeiung der Maja und an die damit zusammenhängende Angstmacherei auf humorvolle und kreative Weise in einem Musikvideo darzustellen.

Felix Volmert in Action

Das Video zu ihrem abwechslungsreichem Song „21st“ zeigt einen eindrucksvollen Performance-Teil, der in der Warburger Brauerei gedreht wurde. Wildes Headbangen, ein virtuoses Solo des Gitarristen Stefan Helg und das gesamt ästhetische Zusammenspiel der Band sorgen für den professionellen Eindruck, der von vielen Zuschauern bestätigt wurde.

Den bevorstehenden Weltuntergang in der Warburger Börde verkündet!

Eingerahmt in diesen Performance-Teil findet sich die Geschichte einer Biene, die zwar verkatert aber doch mit einer ordentlichen Portion Enthusiasmus den bevorstehenden Weltuntergang in allen Teilen der Welt und schließlich auch in der Warburger Börde verkündet. Die Anspielungen sind offensichtlich. Neben positiven Lacher erntete das Video vor allem auch anerkennendes Lob bei der Premiere in der Kult-Kneipe Pfeffermintz in Warburg.  Denn neben Wiedererkennungswert der Schauplätze (u.a. Desenberg, „der Spiegel“, Kreisel am Paderborner Tor) glänzte „die Biene Maja“ auch durch schauspielerische Leistung.

 

 

„Es war eine spannende Zusammenarbeit mit der Band und den Statisten, die alle eine tolle Leistung gezeigt haben.“, betont Regisseurin Tahireh Panahi. Auch Alina Hartwig, die als erste Kamerafrau am Set, die spannenden Motive gekonnt einfing, bestätigt die Freude, die alle Beteiligten bei der Produktion hatten. „Tahireh und ich haben sehr eng zusammengearbeitet, sodass es kaum möglich ist unsere Arbeitsbereiche zu trennen. Wir waren beide sowohl als Regisseure als auch als Kamerateam und Cutter beteiligt.“

Schließlich kann man sagen, dass das Video eine gelungene Parodie zu diesem (zu) ernst genommenen Thema darstellt.

 

Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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