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Kings of Floyd kommen am Freitag, 9. Oktober 2026, nach Lippstadt: Um 20 Uhr beginnt ihre »Dark Side Tour« im Stadttheater Lippstadt. Im Zentrum steht Pink Floyds Album »The Dark Side of the Moon« – ergänzt durch weitere Klassiker und eine Licht- und Videoproduktion. Hier erfährst Du mehr über das Konzert, die Musiker und ihre aktuelle Tour.

Kings of Floyd in Lippstadt: Konzert, Spielort und Tickets

Ein Abend zwischen leisen Klangflächen und großen Rockmomenten: Kings of Floyd bringen die Musik von Pink Floyd ins Stadttheater am Cappeltor 3–5, 59555 Lippstadt. Das Haus bestätigt den 9. Oktober 2026 um 20 Uhr. Die Tour richtet sich an Fans, die die Alben seit Jahrzehnten begleiten, ebenso wie an alle, die diese Musik erstmals auf einer Bühne erleben möchten.

Die Veranstaltungsseite des Stadttheaters nennt Kartenpreise von 42,90 und 47,90 Euro, ohne Ermäßigung. Tickets gibt es online sowie bei der Kulturinformation im Rathaus, Lange Straße 14. Dort erreichst Du den Kartenservice unter 02941 58511. Verfügbare Plätze und den endgültigen Buchungspreis zeigt der jeweilige Ticketshop.

»Dark Side Tour«: Ein Album als Ausgangspunkt

Das aktuelle Programm setzt bei »The Dark Side of the Moon« an. Kings of Floyd beschreiben ihre Show als Hommage mit detailreichen Arrangements, einem am Original orientierten Sound sowie Licht und Video. Weitere Pink-Floyd-Klassiker erweitern den musikalischen Rahmen. Der Tourtitel bedeutet also mehr als eine Sammlung bekannter Refrains: Er gibt dem Abend einen zusammenhängenden Schwerpunkt.

Die Musik lebt von Übergängen, vom Wechsel zwischen zurückgenommenen Passagen und voller Bandbesetzung. Für das Publikum lohnt sich deshalb auch das Zuhören zwischen den großen Höhepunkten: Gitarren, Keyboards, Stimmen und Saxofon tragen unterschiedliche Farben bei. Welche Stücke in welcher Reihenfolge gespielt werden, lässt sich aus der allgemeinen Tourbeschreibung jedoch nicht als feste Setlist für Lippstadt ableiten.

Wer steckt hinter Kings of Floyd?

Im Mittelpunkt steht der britische Sänger und Gitarrist Mark Gillespie. Er ist auch mit eigener Musik unterwegs und hat unter anderem im Vorprogramm von Meat Loaf, Jethro Tull und ZZ Top gespielt. Bei Kings of Floyd widmet er sich gemeinsam mit einer international besetzten Formation dem Repertoire der britischen Rockband.

Auf ihrer Bandseite nennt die Band unter anderem Maurus Fischer an den Gitarren, Berni Bovens am Schlagzeug und Bernd Winterschladen am Saxofon. Für Keyboards, Bass und zusätzlichen Gesang führt die Website mehrere Musikerinnen und Musiker auf. Die Aufstellung beschreibt die Formation; sie legt nicht die genaue Besetzung jedes einzelnen Abends fest.

Zum Repertoire gehören Songs aus »Meddle« (1971), »The Dark Side of the Moon« (1973), »Wish You Were Here«, »Animals« und »The Wall« (1979). Damit reicht die musikalische Reise von langen, sich entwickelnden Stücken bis zu den zugänglicheren Songs, die Pink Floyd weit über das Progressive-Rock-Publikum hinaus bekannt machten.

Pink Floyd: Warum diese Musik weiterwirkt

Pink Floyd entstanden 1965 mit Syd Barrett, Roger Waters, Richard Wright und Nick Mason. Den Bandnamen leitete Barrett von den Bluesmusikern Pink Anderson und Floyd Council ab. 1967 erschien »The Piper at the Gates of Dawn«; 1968 übernahm David Gilmour Barretts Platz in der Band. Die Verbindung aus psychedelischem Rock, Klangexperimenten und visueller Gestaltung wurde zu einem Markenzeichen.

Alben wie »Ummagumma« und »Atom Heart Mother« zeigen die experimentelle Seite. Mit »The Dark Side of the Moon« verdichtete die Band ihre musikalischen Ideen zu einem Konzeptalbum über Themen wie Zeit, Geld, Druck und menschliche Verletzlichkeit. Entscheidend ist dabei auch der Zusammenhang: Die einzelnen Songs entfalten ihre Wirkung als Teile eines größeren Ganzen.

Auch »The Dark Side of the Moon« und »The Wall« lassen sich deshalb immer wieder neu entdecken. »The Wall« erzählt von Isolation und einer Mauer zwischen einem Menschen und seiner Umwelt; »Another Brick in the Wall« und »Comfortably Numb« gehören zu seinen bekanntesten Songs. Wer die Musik im Konzert hört, erlebt besonders deutlich, wie stark Stimmen, Instrumente und Dramaturgie zusammenwirken.

Sound, Licht und Video gehören zusammen

Bei einer Pink-Floyd-Hommage spielt die visuelle Gestaltung eine besondere Rolle. Kings of Floyd verbinden die Musik mit Bühnenlicht, Laser und Projektionen. Ein Blick auf die offizielle Website zeigt außerdem: Gillespie arbeitet selbst an Laser- und Videoinstallation sowie Management mit. Maurus Fischer übernimmt neben dem Gitarrenspiel Aufgaben in Logistik und Management. Hinter dem Konzert steht also auch eine technische Produktion, die weit über das gemeinsame Musizieren hinausgeht.

Kings of Floyd auf Tour: Die kommenden Konzerte

Lippstadt ist eine Station der »Dark Side Tour«. Die aktuellen Auftritte findest Du in der folgenden Übersicht. Für weitere veröffentlichte Termine lohnt sich auch der Blick auf die Tourübersicht der Band. So kannst Du den nächsten Abend in Deiner Nähe finden und Dich über den jeweiligen Veranstaltungsort informieren.

Weiterführende Links zu Kings of Floyd und Pink Floyd


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Von Fedor Waldschmidt

Inhaber und Herausgeber des Magazin Wildwechsel

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