Bitte bewerte diesen Artikel

  Lesedauer: < 1 Minuten
Wenzel Storch
Wenzel Storch

Der beste Regisseur Deutschlands“, attestierte das Satiremagazin Titanic. Da wird man neugierig auf Wenzel Storch.

Keine professionellen Schauspieler, aus künstlerischen Gründen, versteht sich. Dazu surreale Bilder und die ein oder andere Prise Kirchen- und Kulturkritik, die auch mal stärker ausfallen kann. Die Filme von Wenzel Storch sind Unikate, wie der Regisseur auch selbst eines ist. In seinem letzten großen Film „Reise ins Glück“ hat der gebürtige Braunschweiger nicht nur Regie geführt, sondern stand auch hinter der Kamera und schrieb selbstverständlich das Drehbuch. Fast zehn Jahre arbeitete er daran, in einer Lagerhalle im Hildesheimer Hafen den Mammutfilm mit 50 Tonnen schwerem Schneckenschiff und boshaften Humor fertig zu stellen. Mit 16 000 Zuschauern rentierte sich der phantastische Film, den Storch im Selbstverleih in die Kinos brachte, zwar finanziell nicht, aber kultig ist die verworrene Geschichte um eine Reise auf den Ozeanen schon.

Über seine Filme und die abenteuerlichen Dreharbeiten hat der Kult-Regisseur Storch, der sich sonst mit Hörspielproduktionen und Malerei den Lebensunterhalt finanziert, auch ein Buch geschrieben. Er liest am 27.4. aus „Die Filme“ im Trauma in Marburg. Im Anschluss daran wird auch „Die Reise ins Glück“ gezeigt.

» 27.4., Wenzel Storch, Trauma, Marburg

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.