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Nordwind 1Seit 1999 ist die Bad Arolsen Company ein freies Theater, das sich komplett über Eigeneinnahmen finanziert. Chapeau! Noch dazu entstanden und entstehen dabei Produktionen, die sich sehen lassen können. In diesem Jahr erhielt die Company als Anerkennung ihrer Arbeit den Kulturpreis des Kreises Waldeck-Frankenberg.

Das könnte sich auch im Herbst wiederholen: Den Auftakt in die nächste Saison macht das dritte Gastspiel der mongolischen Musikerin Enkhtuya Jambaldorj mit ihrem Ensemble. Mit lauter exotisch klingenden Instrumenten wie Shudraga (Langhalslaute) oder der Morin Khhur (Pferdekopfgeige) bringt das Ensemble akustisch die mongolische Steppe des Dschingis Khan nach Arolsen. Nach weiteren Konzerten und Lesungen, die sich thematisch ebenfalls in der weiten Welt tummeln, steht dann im September eine der Eigenproduktionen des BAC auf dem Spieplan. Zusammen mit dem Wehlheider Hoftheater wird es dann bei einer Komödie des österreichischen Autors Fritz Schindlecker, „4 nach 40“, vor allem komisch-absurd: Vier Vierzigjährige, zwei Männer und zwei Frauen, bleiben im Aufzug, und damit in einer Art erzwungenen, aber sehr heilsamen Selbsttherapie, stecken. Ebenso österreichisch geht es weiter: Zu den drei bis vier Eigenproduktionen gehört in diesem Herbst auch die Inszenierung des Romans „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer, der nicht nur als Roman, sondern auch als Bühnenbearbeitung die Zuschauerherzen erobert.
» Die Bad Arolsen Company (BAC) zeigt im Herbst internationale Gastspiele und Eigenproduktionen

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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