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stratmannEs ist vorbei. Nach nunmehr 20 Jahren hat es sich kabarettistisch ausgedoktert für den Arzt Dr. Ludger Stratmann. Der Verler studierte in Essen und Bochum Humanmedizin – und schloss das Studium auch ab.

Doch irgendetwas muss ihn in dieser Zeit überzeugt haben, dass Schulmedizin nicht alles ist, sondern es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als der Mensch sich träumen lässt – nämlich Kabarett.
Und damit hat er sich dann auch in den folgenden Jahren in Theatern, Kleinkunstbühnen, Stadthallen und nicht zuletzt der Fernsehbühne verwirklicht. Nach Gründung des Theaters „Stratmanns Theaterhaus Europa“, führte ihn der Weg direkt in die Kneipe, nämlich in die WDR-Kneipe „Stratmanns“. Seit 2005 ist er mit seinem Soloprogramm unterwegs: Jupp, genauer, Josef Kwiatkowski, kann alles, er ist mal Hausmeister, Kleingartenpräsident, Thekenwirt oder Bühnenarbeiter. Und vor allem kann Jupp ganz dolle Medizin.

Wann immer möglich, referiert er in breitestem Ruhrpottdialekt über Krankheitsverläufe, technische Wunder in der Medizin und hysterische Patienten – und das praktisch ohne Grammatik. – Da kannsse nur stauhnen. Und lachen. Selbst bei der Abschiedstournee wird’s deshalb nicht traurig, sondern lustig. „Dat schönste“ heißt das Programm. Es ist also vorbei, nur das Lachen geht weiter.
» 8.2., 20 Uhr, Dat Schönste, Stadthalle Beverungen

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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