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Phantombild/©Polizei

Kassel. Erneut hat sich ein falscher Polizist am frühen Dienstagabend in Kassel an einer jungen Frau vergangen. Unter dem Vorwand, sie durchsuchen zu müssen, da in der Gegend Drogen verkauft würden und der Drogendealer die Drogen in den Sachen von Frauen oder Mädchen verstecke, berührte er sie in Höhe des Diakonissenkrankenhauses in der Herkulesstraße unsittlich. Als das der Frau merkwürdig vorkam und sie seinen Ausweis sehen wollte, hielt er ihr den Mund zu und drückte sie an eine Wand.

Durch laute Hilfeschreie schaffte es die Frau, ihren Peiniger in die Flucht zu schlagen. Der Mann flüchtete in Richtung Wilhelmshöher Allee und bog dann in die Huttenstraße ab. Den Täter beschreibt das Opfer wie folgt: Etwa 20 Jahre alt, zwischen 175 und 180 cm groß, dunkler Dreitagebart, kantiges Gesicht, sprach fließend und akzentfrei deutsch. Er trug auf dem Kopf eine schwarze Wintermütze und war bekleidet mit einer dunklen Winterjacke (Art Sweatshirtjacke), hellen Jeans und dunklen Schuhen. Er hatte eine schwarze Umhängetasche bei sich.

©Foto: Polizei/nh

 

Im November war der Polizei eine gleichgelagerte Tat bekannt geworden. Auch in diesem Fall gab sich gegenüber einer jungen Frau ein Mann als Polizist aus, der sie unter dem gleichen Vorwand durchsuchen wollte. Das Opfer ließ sich nicht darauf ein und rannte davon. Der Mann stieg mit der jungen Frau am Königsplatz in die Straßenbahn ein, war mit ihr am Auestadion ausgestiegen und hatte ebenfalls den Bus der Linie 25 Richtung Wehlheiden genommen. Als das Opfer an der Ludwig-Mond-Straße Ecke Eberhard-Wildermuth-Straße ausstieg, sprach der Mann sie noch an der Haltestelle an. Anhand der gleichen Tathandlung sowie einer ähnlichen Beschreibung gehen die Ermittler des Kommissariats K 12 von ein und denselben Täter aus.

Hinweise bitte an die Polizei in Kassel, Tel. 0561-9100.

Quelle: nh24

Von nh24

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