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Na endlich. Nach der langweiligen Kalkbrennerei im vergangenen Heft gibt es nun mal wieder etwas für die Freunde elektronischer Musik, die nicht einfach nur stumpf konsumieren, sondern wirklich was für den Kopf brauchen. 

Die Wiener Produzentin Electric Indigo, eigentlich Susanne Kirchmayr, veröffentlicht ihr erstes (!) Album 5 1 1 5 9 3 – und zeigt gleich mal, was gute elektronische Tanzmusik ausmacht. Von einer stacheligen Clubatmosphäre bis zur Heimkehr-Hymne ist jeder Aspekt einer in jeder Hinsicht ergiebigen Club-Nacht vorhanden. Und doch ist nichts an diesem Album so stereotyp, wie es viele szenegetränkte Scheiben mittlerweile geworden sind: 5 1 1 5 9 3 lässt zwischendurch immer mal Platz zum Innehalten: Zum Nachdenken, Rückblicken, Bewundern – oder auch einfach, um die nächstgelegene Clubtoilette zu suchen. Wahnsinnig vielseitiges Album. Anspieltipps: Unbedingt das Album von vorne bis hinten in einem durch hören – nur so ergibt sich das großartige zusammenhängende Klangbild!

Von Frank Booth

Freier Autor

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