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Der Juni im Wolfhager Kulturzelt

am 15 April 2016 von Matthias

Der Juni im Wolfhager Kulturzelt

Doro Pesch und Band (Foto: Tim Tronckoe)

Das Kulturzelt Wolfhagen findet im Jahre 2016 vom 2. bis zum 11. Juni statt. Für das Festival haben bereits eine Vielzahl von Künstlern zugesagt, die im Folgenden näher vorgestellt werden. Unter anderem werden Doro Pesch, Matze Knop, Albert Hammond, Badesalz und Namika ihren Weg nach Nordhessen finden. 

Doro Pesch ist eine lebende Legende. Das weiß die Welt spätestens seit dem 17. Juni 2013, als die „Queen of Rock & Metal“ in England bei den renommierten „Golden Gods Awards“ in der Londoner O2 Arena den erstmals verliehenden „Legends-Award“ erhielt. Eine Ehrung, die sie im September 2013 in Berlin bei den deutschen „Metal Hammer Awards“ zum zweiten Mal innerhalb nur dreier Monaten erneut überreicht bekam. Vorläufige Höhepunkte einer nunmehr schon drei Jahrzehnte lang anhaltenden Karriere.

Doro Pesch kann auf eine wahrlich einzigartige Laufbahn im Musikbusiness blicken. Doro, das heißt in Zahlen: Gold und Platin-Auszeichnungen für ca. 10 Millionen verkaufte Tontäger, über 2800 Live-Auftritte auf vier Kontinenten und in 60 Ländern der Erde, 16 Studioalben, vier DVDs, unzählige Titelbilder auf allen relevanten Musik-Magazinen und Millionen begeisterte Fans auf der ganzen Welt. Den Support für Doro macht niemand anderes als Mike Gerhold – und zwar solo, mit Akkustikgitarre Man kennt sich – schließlich hat der Naumburger bereits bei Rock am Stück in Geismar als Sänger der Steven Stealer Band im Vorprogramm der „Metal-Queen“ gespielt.

Mit seinem nunmehr vierten Studio-Album „New York – Stintino im Gepäck macht Gregor Meyle weiterhin das, was er seit Jahren am liebsten tut: Er geht auch 2015 wieder auf Club-Tournee, um ganz nah bei seinem Publikum zu sein. Seine Fans erleben wieder Songs über Momente, die man nie vergisst, über Bescheidenheit, Neugier und Perspektivenwechsel. Musikalische Augenblicke voller Bilder und Emotionen, die wir alle kennen, die aber selten so schön in Noten und Worte gekleidet werden, wie von Gregor Meyle. Immer intensiv und intim verzaubert Meyle sein Publikum mit musikalischer Brillanz und purem Entertainment.

Auf der Bühne gibt’s das Leben durch seine Brille betrachtet, inklusive persönlicher Geschichten zur Entstehung seiner Songs oder Sinnieren über all das, was für ihn in der Welt gut und auch schief läuft. Dieses Mal hat Gregor eine Menge Geschichten aus New York dabei. Wesentliche Teile seines neuen Albums sind dort in den legendären Avatar Studios entstanden, wo bereits Tom Petty, Paul McCartney, Bruce Springsteen, Eric Clapton, Miles Davis und viele weitere Weltstars aufgenommen haben.

Und es gibt auch Neuigkeiten aus dem beschaulichen Stintino auf Sardinien, wo Gregor sich seinen Songschreiber-Arbeitsplatz auf einer Terrasse mit Meerblick eingerichtet hat, bei Rotwein und Köstlichkeiten, die diese Insel bietet.

Dein Vater fährt Porsche, dein Bruder trägt ne Rolex und deine Nachbarin leistet sich dreimal im Jahr Urlaub in der Karibik. Nur dir sagt man ständig, du sollst auf dem Teppich bleiben. Jetzt ist Schluss damit! Es ist höchste Zeit für meeeehr! Das findet auch Ex-Muttersöhnchen Matze Knop. Der Stand-Up Comedian plädiert für das Zeitalter der Dicken Hose und fragt sich: „Warum klotzen, wenn man protzen kann? Ist doch nichts dabei, wenn wir zeigen, was wir haben.“ Einst bescheidener Schwiegermutterliebling, jetzt „Master of Dicke Hose“ läutet Matze Knop in seinem neuen Programm charmant, ehrlich und so publikumsnah. wie gewohnt das Ende der übertriebenen Bescheidenheit ein. Diagnose Dicke Hose ist eine multi-sexuelle Show-Therapie für Männer und Frauen, die einfach mehr vom Leben wollen. Dabei schlüpft Matze sowohl in die Rolle des Therapeuten als auch die des Patienten und sagt der Schüchternheit den Kampf an.

Nach einer fast zweijährigen Pause präsentieren Henni Nachtsheim und Gerd Knebel ihr neues Programm „Dö Chefs!“: „Eine Kneipe am Stadtrand, kein Mensch kommt – und zu allem Überfluss gibt es da auch noch Konkurrenz. Einziger Trost, dem Typ von nebenan geht es auch nicht besser…“. „Dö Chefs!“ ist eine jener skurrilen Geschichten aus dem nahezu unerschöpflichen Badesalz-Universum, natürlich mit dem für Badesalz typisch hessisch-schrägen Humor. Mit mehr als 30 Jahren Bühnenerfahrung, mehr als zehn gemeinsamen Programmen und natürlich einer riesigen Fangemeinde sind die beiden Comedians und Musiker nicht nur in Hessen Kult, sondern als Badesalz eine feste Größe der deutschen Comedy-Szene.

Albert Hammond schreibt seit über 50 Jahren Hits. Aus seiner Feder stammem Welthits wie The Air that I breathe (Hollies), 99 Miles from LA (Art Garfunkel), One Moment in Time (Whitney Houston), When I need you (Leo Sayer), Nothing’s Gonna Stop us now (Starship), I don’t wanna lose you and Way of the World (Tina Turner) und When you tell me that you love me (Diana Ross). Er schrieb Songs für Tom Jones, Joe Cocker, Celine Dion, Chris De Burgh, die Carpenters und Ace of Base.

Gemeinsam mit Duffy schrieb und produzierte er die meisten Titel auf deren zweiten, 2010 erschienenen Album Endlessly. Auch unter seinem eigenen Namen gelangen ihm unzählige Hits – The Free Electric Band, Down By The River, It Never Rains In Southern California, Everything I Want To Do, Moonlight Lady, The Peacemaker, New York City Here I Come, I´m A Train. Seine Lieder sind verantwortlich für den Verkauf von über 360 Millionen Platten weltweit, darunter mehr als 30 Chart-Hits. Viele seiner beliebtesten Songs, wie „The Air That I Breathe“ und „When I Need You“ wurden immer wieder Hits – durch diverse Neuinterpretationen wurden diese Songs zu Evergreens, Jahrzehnt für Jahrzehnt.

Rechtzeitig zum 30-jährigen Bühnenjubiläum stellt Deutschlands wahrscheinlich berühmtester Verb-Brecher, Silbenfischer und Vers-Sager, wie er sich  gerne nennt, seine neuen Kreationen aus dem Flunkerbunker vor. Mit „Reim Time“ surft Willy Astor munter weiter auf der Schalk-Welle. Shakespeares Hamlet erfährt eine gastronomische Wiedergeburt in: „Omlett – ein Rührstück mit Eggschn“. Sein afrikanischer Reggae führt jeden Zuhörer aufs Glatteis und spätestens bei seinem „Seniorenmedley“ bleibt keine Bettpfanne trocken. Da fragt man sich, wie viel Flausen muss dieser Mann im Kopf haben, um sich so etwas auszudenken?! Längst hat Astor durch seine große Bandbreite bundesweit viele Fans: Jung und Junggebliebene lassen sich von diesem Unfug-Unternehmer im Kindischen Ozean beschelmen.

Namika – eine junge Frau, so schön und wortgewandt wie ihr orientalischer Name („die Schreiberin“) schon ankündigt. Mit ihren Wurzeln in der marokkanischen Küstenstadt Nador und ihrer Heimat Frankfurt am Main versteht sich Namika als Kulturhybrid mit Zeitgeist, in deren Brust immer zwei Herzen gleichzeitig schlagen. Namika zeigt, dass Rap nicht immer ein Stilmittel bloßer Coolness und Härte sein muss, sondern auch Ausdruck einer sympathischen jungen Frau mit Visionen und Träumen sein kann.
 Kombiniert mit ihrem Gesangstalent haucht sie ihren Songs zusätzlich auf charmante Art und Weise Seele ein. Sie liebt die Stille ebenso wie den lauten Bass, das bunte Nachtleben ebenso wie die Geschichten des Alltags.

Namikas Liebe zur Vielfalt schlägt sich auch in ihren Soundbildern nieder, die jeweils aus einer Mischung verschiedener urbaner Musikstile entstanden sind. Man hört treffsichere und ehrliche Texte, die von einer Mischung aus Alternative Pop, HipHop-Beats und orientalischen Klängen untermalt werden. Namika spielt mit den Kontrasten aus harten Beats und weichen Klängen und erzeugt dadurch neue sowie dynamische Klangbilder.Das Debüt-Album der jungen Künstlerin trägt den Namen „Nador“ und wurde am 24.07.2015 unter dem Dach von JIVE Germany veröffentlicht.

Herbert Knebel währenddessen wendet sich in seiner Ansprache im Pressetext in seiner typischen Essener Art an seine Fans: „Boh glaubse, schon wieder en neues Programm von Herbert Knebels Affentheater! Tja, und son neues Programm brauch natürlich auch en Name, und der is: Männer ohne Nerven. Jetz mach der eine oder andere denken, dat hab ich mir schon immer gedacht, dat die keine Nerven haben, sons würden se so Programme nich machen. Und dat stimmt auch! Aber et gibt noch jede Menge Situationen im Leben von uns, speziell als Mann, wo du mit Nerven keine Chance has, nich ma mit Nerven wie Drahtseile, zum Beispiel bei die erste Kontaktaufnahme mit ein andern Geschlecht oder auch Kindergeburtstach oder S-Bahn fahren oder nach 18.00 Uhr inne Essener Zitty …. Gut, dat sind gez Extrembeispiele, aber kommt ja vor. Jedenfalls geht et um all sowat in unserm Programm, aber nich nur, sons wär ja langweilig. Deswegen is auch wieder töfte Musik mit dabei und jede Menge spitzen Witze, wo man denkt, da hätt ich auch selber drauf kommen können und gez muss ich dafür auch noch Eintritt zahlen. Ja, Ihr habt Nerven! Viel Spass also beim Zukucken dabei, wat wir ohne Nerven so alles anrichten!“

» 2. – 11. Juni 2016, Kulturzelt, Wolfhagen

» [ Website des Wolfhager Kulturzeltes ]


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