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Arve Henriksen beim Moers Festival 2006
Foto:Michael Hoefner

Am 27.9.spielt der norwegische Trompeter Arve Henriksen in Marburg und trifft dabei auf die Percussionisten Audun Kleive und Helge Norbakken. Seit einigen Jahren wird Arve Henriksen als wichtigster Bläser Norwegens gehandelt, denn der Trompeter erfindet sich stetig neu. Nicht nur als ein Viertel des nordischen Avantgarde-Quartetts Supersilent, sondern auch als Begleiter aller wichtigen Jazzer Norwegens.

Schon immer faszinierten Arve Henriksen die klanglichen Möglichkeiten der Trompete. Als ihm Nils Petter Molvaer eines Tages eine Kassette mit Aufnahmen der japanischen Shakuhachi-Flöte gab, veränderte sich das Trompetenspiel von Arve Henriksen tiefgreifend. Die japanische Flötenmusik, die in der Tradition des Zen-Buddhismus steht, faszinierte und prägte Henriksen durch ihre expressive, meditative und minimalistische Qualität.

Es gelang ihm, den warmen, weichen und luftigen Sound der Shakuhachi auf die Trompete zu übertragen. Dieser Klang wurde zu seinem Markenzeichen.
Arve Henriksens musikalisches Bewegungsfeld: intensive Soundscapes, in verschiedenen Ebenen komponierte Musik und elektronische Neugierde, Live-Mitschnitte, und über allem diese heiseren, zärtlichen, oftmals elektronisch verfremdeten Trompetentöne.

» 27.9.2012, Arve Henriksen, KFZ, Marburg

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