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30 Jahre KuBa: Kultur aufs Land!
30 Jahre KuBa: Kultur aufs Land!

„Kultur aufs Land!“

Das war die Parole, als am 7.7.1984 in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte im Weldaer Bahnhof drei Herren einen Club aufmachten. Ob sie sich damals schon träumen ließen, dass der Kulturbahnhof, kurz KuBa, nicht nur sein 30-jähriges Jubiläum feiern würde, sondern auch Gastgeber von bekannten Künstlern wie Rüdiger Hoffmann oder Tocotronic würde?

Hacky Weiffen, hier als Kapitän auf einer der beliebten Motopartys
Hacky Weiffen, hier als Kapitän auf einer der beliebten Motopartys

Jedenfalls öffnete der heutige Boss Reinhold „Hacky“ Weiffen gemeinsam mit Theo Knoke und Michael Thamm, der bis zu seinem Tod 2010 Intendant des WDR Bielefeld war, das KuBa. Es gab Konzerte, Kleinkunst, Kabarett und Bilderausstellungen. Die Gründer wohnten über dem KuBa in einer WG.

Die ungenutzten Räume des Bahnhofs wurden nach und nach umgebaut und so entstand langsam das heute bekannte KuBa mit Barbereich/ Kneipe und Disco. Seit 11 Jahren ist auch die Zeltbar im Sommer beliebt.

Sogar ein Forschungsobjekt ist das KuBa, denn an der Uni Kassel wurde 1990 eine Diplomarbeit darüber geschrieben, woraufhin anschließend natürlich die Professoren sich das Objekt auch einmal anschauen mussten!

Für Hacky Weiffen waren die besonderen Highlights immer die Jubiläumspartys wie das 5jährige und das 15jährige im Steinberg in Wrexen oder das 10jährige in Ossendorf mit über 3000 Besuchern. Daher wird natürlich auch das 30-jährige fett gefeiert!

Und zwar am 5.7. auf zwei Floors!

Außerdem ist der Garten offen, natürlich die Zeltbar und eine extra-Cocktail-Theke. Kessel, Martin und Daniel versorgen die Kneipe mit den KuBa-Lieblingsliedern aus der Zeit. Die Disco wird vom Static-Movement-DJ-Team „Switch Melody“ beschallt. Gemeinsam mit Benno von der beliebten Sendeanstalt Sonnenschein gibt es Deep- und Tech-House und Minimal. Zu Essen gibt es Gegrilltes und Pommes.

Geändert hat sich eigentlich dauernd etwas“, erzählt uns Reinhold Weiffen, der das KuBa von 1990-2000 und seit 2009 leitet (dazwischen gab es zwei Pächter). „Jede Generation, jedes Jahrzehnt brachte ihre eigenen Trends und Musik mit.“ Entsprechend sieht er rückblickend, dass die Zeiten in denen das Kuba sich neuen Musikrichtungen öffnete, anfänglich manchmal schwierig waren.

Doch zugleich sieht er dieses „sich neu erfinden“ als große Stärke des KuBa und hofft, dass es immer offen bleibt für neue Musikrichtungen und Trends, „sodass wir weiterhin den Gästen ein attraktives Programm auch jenseits vom Mainstream bieten können!“ Das wünschen wir auch und gratulieren herzlich!

Die nächsten Events im KUBA in Welda:

 

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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