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Zwischen den zwei Birken wurden auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei in Kasse menschliche Knochen und ein Schädel gefunden. © Foto: Polizei/obs./nh

Kassel. Auf dem völlig verwilderten und zugewachsenen Gelände einer ehemaligen Gärtnerei im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf haben am Mittwoch Arbeiter bei Rodungsarbeiten menschliche Knochen und einen Schädel gefunden. Hinweise auf die Identität liegen noch nicht vor, wie die Polizei in Kassel berichtet. Dem Beckenknochen nach zu urteilen handelt es sich um eine Frauenleiche.

»Ein Gewaltverbrechen kann derzeit nicht ausgeschlossen werden«, sagte ein Polizeisprecher am späten Nachmittag. Es sei aber auch ein Suizid denkbar.

Das Gelände, auf dem die menschlichen Knochen gefunden wurden, war bis vor etwa 15 Jahren ein Gärtnereibetrieb. Dann wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt, das Gelände verwilderte. Auf dem Gelände befindet sich noch ein altes Wohngebäude, das bis vor etwa sieben Jahren bewohnt wurde. Seitdem soll es leer stehen.

Spurensicherung und Gerichtsmediziner haben bis in den frühen Abend hinein den Fundort der Knochen intensiv untersucht. Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit den gefundenen menschlichen Knochen wurden demnach nicht gefunden, können aufgrund des sehr frühen Ermittlungsstandes aber auch noch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
Am Abend wurden die Knochenfunde in die Gerichtsmedizin gebracht, wo sie ab dem morgigen Donnerstag untersucht werden sollen, teilte Kriminaloberrat Wolfgang Jungnitsch von der Pressestelle im Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel am Abend ergänzend mit.

Bei neuen Erkenntnissen berichten wir nach.

Text & Bild (c) nh24

Von nh24

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