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Sicher gibt es kaum Dinge, die man sich schwerer vorstellen kann: Helen Keller verliert mit 19 Monaten sowohl ihr Augenlicht als auch ihr Gehör. Gefangen in sich selbst, wächst sie auf, mit nur sehr beschränkten Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen.
Diesen Zustand wollen Helens Eltern nicht länger hinnehmen. Sie engagieren eine Lehrerin, doch die beißt bei dem Mädchen zunächst auf Granit. Doch Annie Sullivan gibt nicht auf. Mit Helen wohnt sie im Gartenhaus und lässt einen Wutanfall nach dem anderen über sich ergehen.

Nur sehr langsam fasst das Mädchen Vertrauen und beginnt auch zu begreifen, was Annie ihr da beibringt, denn die Zeichen werden in die Hand buchstabiert.

Schließlich lernt sie einen Weg aus ihrer Dunkelheit. Helen Keller wird später mit 22 Jahren ihr erstes Buch schreiben und mit nur 24 Jahren das College mit Auszeichnung abschließen. Das ist für sich schon erstaunlich für eine 1880 geborene Frau. Annie Sullivan blieb ein Leben lang an ihrer Seite.

Helens Lebensgeschichte wurde bereits mehrfach verfilmt. Jetzt kommt sie als Theaterstück „Licht im Dunkeln“ am 16.11. nach Lippstadt. Dort wird das berührende Schauspiel von William Gibson mit Birge Schade und anderen gezeigt.

» 16.11., Licht im Dunkel, Stadttheater Lippstadt

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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