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Kriki mit Strohfrau. | (c) Harald Juch
Cartoonist Kriki mit Strohfrau. | (c) Harald Juch

(Kassel) Unter dem Titel »Suspekte Subjekte« zeigt die Caricatura Galerie ab Februar erstmals Arbeiten von Kriki in einer großen Einzelausstellung.

Der Berliner Künstler hat sich einen sehr außergewöhnlichen Cartoonstil erwählt. Er findet seine Figuren in alten Büchern, Zeitschriften, Lexika oder Bedienungsanleitungen, schneidet sie aus und fügt sie auf einem Blatt Papier neu zusammen. 

Caricatura mit Kriki-Collagen und obskuren Objekten

Seine Collagen sind altmodisch anmutende Bildwelten, oft in Schwarz-Weiß gehalten, gelegentlich auf farbigem Hintergrund-Papier oder punktuell koloriert.

Sie werden durch handgeschriebene Texte ergänzt – in Sprechblasen, Über- oder Unterschriften – und so in einen neuen Zusammenhang gestellt.

Cartoon: Fuchs und Hase von Kriki | (c) Caricatura
Cartoon: Fuchs und Hase von Kriki | (c) Caricatura

Es entstehen Cartoons zum aktuellen politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen. Komisch und zugleich skurril. Abgerundet wird die Ausstellung durch eine Reihe von Krikis »Obskuren Objekten«.

Wer ist Kriki?

Kriki wurde 1950 als Christian Groß im norddeutschen Lamstedt geboren. Seit 1976 lebt er in Berlin und war dort Mitbegründer des legendären Comic-Ladens »Grober Unfug« in Kreuzberg. Seit 1980 arbeitet er als Karikaturist, Cartoonist und Redakteur für Comiczeitschriften. Seine Arbeiten erschienen unter anderem in der taz, in der Zeitschrift mare und im Satiremagazin Eulenspiegel.

Hilfreiche Links im Überblick:

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Von Pressemeldung

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