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Kassel (ots) – Weit ab vom sonstigen polizeilichen Alltag erlebten Beamte des Polizeireviers Mitte heute Morgen einen außergewöhnlichen Rettungseinsatz. Mehrere besorgte Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße hatten gegen 8 Uhr den Polizeinotruf gewählt und von einer Katze berichtet, die in einem Baum der Friedrich-Ebert-Straße säße und sich offensichtlich nicht mehr herunter traue, was sie mit einem lauten Mauzen zum Ausdruck bringen würde.

Die Polizisten nahmen sich als “Freund und Helfer” sofort der tierischen Notlage an und starteten einen Rettungseinsatz. Dazu stiegen sie in den Baum, um die schwarz-weiße Katze herunter zu locken. Einer der vielen hilfsbereiten und um die Katze besorgten Anwohner, hatte den Beamten eine Leiter zur Verfügung gestellt. Doch das half alles nichts, die Katze widersetzte sich den “polizeilichen Aufforderungen”.

Letztlich hatte die Kasseler Berufsfeuerwehr freundlicherweise unterstützen können und mit einer Drehleiter das offenbar des Kletterns unerfahreneTier aus rund fünf bis sechs Metern vom Baum geholt. Ihrem Retter aus luftiger Höhe dankte die Katze das leider nicht: Am Boden angekommen setzte sie sich heftig zur Wehr und befreite sich fauchend aus den Armen des Feuerwehrmanns.

Die “undankbare Katze” lief anschließend Richtung Breitscheidstraße davon. Der Vierbeiner konnte ja nicht ahnen, dass Polizei und Feuerwehr nur aufgrund ihrer Tierliebe den nicht zu ihren beruflichen Aufgaben gehörenden, außergewöhnlichen Einsatz startete.

Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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