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Michael Roll
Michael Roll

Um ihn ranken sich etliche Gerüchte: Alfred Nobel, Chemiker, Erfinder des Dynamits. Die Reue soll ihn ob seiner Erfindung gepackt haben, und er soll sein Vermögen für den nach ihm benannten Preis gestiftet haben.
Es war im Jahr 1876, als der Schwede, auf den 355 Patente zurückgehen, in Paris eine Stellenanzeige aufgab. Sie war in fünf Sprachen abgefasst. Nobel sucht eine Privatsekretätin.
Die Antwort kommt genauso wie die Frage: in fünf Sprachen. Sie stammt von Bertha Gräfin Kinksy von Wchinitz und Tettau, einer Österreicherin. Später wird sie bekannt als Bertha von Suttner, Pazifistin, Friedensforscherin und 1905 auch erste weibliche Trägerin des Friedensnobelpreises. Mit Nobel verband sie eine lebenslange Freundschaft.
Nobels größte Erfindung, das Dynamit, war gar nicht als Kriegswaffe gedacht gewesen, Nobel war Kriegsgegner: „Der Tag, an dem zwei Armeen sich in einer Sekunde vernichten können, ist der Tag, an dem, so bleibt zu hoffen, alle zivilisierten Nationen umdenken und ihre Truppen auflösen.

Der Tag, an dem zwei Armeen sich in einer Sekunde vernichten können, ist der Tag, an dem, so bleibt zu hoffen, alle zivilisierten Nationen umdenken und ihre Truppen auflösen.“ Alfred Nobel

Nobel_Illustration_mit_Schrift_df17dda537Als Theaterstück kommt die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft des Industriellen und der Friedensforscherin in die Stadthalle Beverungen. Am 5.12. zeigt die Kulturgemeinschaft „Mr. & Mrs. Nobel“ von Esther Vilar. Sie war in den frühen Siebzigern schon bekannt für ihren Bestseller „Der dressierte Mann“ . Die Hauptrolle spielt Michael Roll, (Hengstparade, Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen, SOKO Köln) 

» 5.12. 2013, Mr. und Mrs. Nobel, Stadthalle, Beverungen

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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