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Kassels neues Kulturzentrum: Die Färberei
Kassels neues Kulturzentrum: Die Färberei. Früher gab es zu solchen Anlässen mindestens eine Flasche Schampus – heute prosten Paul Hessemer und Yedra Thorina mit Mate den Gästen zu. Auch lecker! | Foto: Willi Ditzel für Wildwechsel

(Kassel) Der 1. November 2019 wird in die Geschichte der Kasseler Uni eingehen, in die Geschichte der nordhessischen Kulturszene und vor allem in die Geschichten der nächsten Studierenden-Generationen.

Der Studentenclub K 19, Veranstaltungsort unzähliger Konzerte, Talk-Shows und Studie-Partys, die denen, die dabei waren, unvergessen bleiben, ist seit dem 20. Oktober Geschichte, ein neues Kapitel wird 100 Meter entfernt geschrieben.

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Das Kulturzentrum Die Färberei in Kassel öffnete die Türen festlich! Live dabei: die Indie-Pop-Rock-Band LWFLD, hier Bassist Finn MacCormack | Foto: Willi Ditzel für Wildwechsel

Mit einem großartigen Konzert, der ohnehin schon immer sehr guten Indie-Pop-Rock-Band LWFLD (ehem. Lowfield), die an diesem Abend über sich hinaus wuchs, wurde am 1. November das neue Kulturzentrum Die Färberei eröffnet und der Campus im wahren Sinne des Wortes farbiger.

Kulturzentrum Die Färberei: größer als das K19 aber trotzdem heimeliger

Die Färberei ist mindestens doppelt so groß wie das alte K 19, das jetzt saniert und anderweitig in den Uni-Betrieb eingegliedert werden wird. Der neue Live-Club besticht mit einem angenehmen Beleuchtungskonzept und einer Bühne, die mehr in die Breite als in die Tiefe geht. Dadurch wird der Effekt erzeugt, als würde das Konzert oder die Podiumsdiskussion im heimischen Wohnzimmer stattfinden.

Das kosteten Publikum und Band schon am Eröffnungsabend weidlich aus. Es gab Zugabe um Zugabe und am Ende, als die Band um den Multiinstrumentalisten Finn MacCormack (an diesem Abend am Bass) nicht m

ehr wusste, was sie noch spielen sollte, begannen sie eine Improvisation (siehe Video), die dem ganzen noch das „i“-Tüpfelchen aufsetzte.

Ehre wem Ehre gebührt!

Im Anschluss an den Gig und vor einer langen Disco-Nacht bedankte sich die Studierendenschaft bei Yedra Thorina vom AStA. Die wirkte an der Struktur des neuen Studie-Hauses mit der Färberei im Basement mit. Zeichnet zudem für Kalkulation, Organisation und Personalwesen des neuen Kulturzentrums verantwortlich und betreute auch den Umzug vom K 19.

Das zweite große Dankeschön galt dem technischen Leiter Paul Hessemer, der die Veranstaltungstechnik und das Beleuchtungskonzept der Färberei entwarf und umsetzte.

Früher gab es zu solchen Anlässen mindestens eine Flasche Schampus – heute: Mate. Why not? :-)

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Von Willie Eilich

Freier Autor aus Kassel. Szene-Kenner!

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