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Agila-Bild: Hunde-Nanny Maike mit Feriengast Stuppsi
Agila-Bild: Hunde-Nanny Maike mit Feriengast Stuppsi

Bello während der Ferien in guten Händen – Jugendliche bestens geeignet – ausreichend Eingewöhnungszeit
Wohin mit dem treuen Bello, wenn die Familie zu ferneren Urlaubszielen verreisen will? Professionelle Tierpensionen bieten sich an. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Dienste liebevoller junger Hunde-Nannys in der Nachbarschaft in Anspruch zu nehmen. Sie freuen sich, in den Sommerferien ein Taschengeld zu verdienen und zeitweise für einen Hund zu sorgen. Agila-Hundeexperte Volker Reusch und ehrenamtlicher Helfer eines deutschen Tierhilfevereins, gibt Tipps worauf zu achten ist.

Viele jugendliche Hunde-Nannys sind begeistert von ihrem Pflegehund, den sie einige herrliche Sommerwochen bei sich hatten. Um einen Hund bei sich aufzunehmen, braucht man auch nicht viel Platz in Wohnung oder Haus. Ausreichend Zeit ist hingegen ein wichtigerer Faktor für die zeitweise Tierbetreuung. Da der Hund ein sehr soziales Wesen ist, braucht er zeitintensive Zuwendung, die von der Hunde-Nanny unbedingt aufgebracht werden muss.

Eingewöhnungszeit: mindestens drei Tage

Von großem Vorteil ist es, den aufzunehmenden Hund vorher zu kennen, denn dann wird ihm die Neuorientierung – das sind die ersten drei Tage –erleichtert. Die Eingewöhnungsphase sollte noch vor Abreise von Frauchen und Herrchen stattfinden. In dieser Zeit kann er besucht werden und, falls Schwierigkeiten auftreten können diese noch mit der Hunde-Nanny besprochen und gelöst werden.

Krankheit: Impfpass und Krankengeschichte

Sollte das betreute Tier in Abwesenheit seiner Halter krank werden, müssen Hunde-Nannys den Impfpaß vorliegen haben und den Tierarzt des Gasthundes kennen. Auch Vorerkrankungen müssen bekannt sein, damit dem Hund schnell geholfen werden kann.

Verantwortung: Jugendliche beweisen Verlässlichkeit

Tierliebe Jugendliche sind als Hunde-Nannys übrigens bestens geeignet, betont Volker Reusch, denn bei solchen Ferienjobs können Sie zeigen, wie verantwortungsvoll, verlässlich und fürsorglich sie sind. Ein angemessenes Taschengeld und Ersatz der Futterkosten sind selbstverständlich.

Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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