Lesedauer: 3 Minuten

Was ist hart, aber herzlich? Klein, aber fein? Die Rede ist von zwei schmucken Festivals im Herzen der Ww-Region, welche auch in diesem Sommer einige aufregende Bands auf die Bühnen brachten. Wildwechsel war live dabei auf dem  T-Mania Festival in Dalhausen (ursprünglich Tittemania Festival) und dem Fest Evil in Manrode. Beide Festivals erwecken schon seit einigen Jahren große Vorfreude bei Rock und Metal-Fans, aber auch jenseits der Szenen nimmt man die Gelegenheit zum Feiern wahr, denn regionale Veranstaltungen in diesen Größenordnungen sind hier in Region Musik- und Party-Highlights.

Jedes Jahr bemühen sich die Veranstalter über die Jahre bewährte, aber auch neue Acts für ihr Festival zu gewinnen, sodass sich auch in diesem Jahr regionale Musiker die Bühne mit überregionalen und internationalen Kollegen teilten.

T-Mania – das 9. Mal
Seit 2004 feiert man auf dem Gelände des Dalhausener Sportplatzes das Open Air Festival mit dem verführerischem Namen “Tittemania”. War der Name einigen Menschen doch etwas zu anzüglich? Könnte sein, denn der Name wurde im Laufe der Jahre zu T-Mania verkürzt. Doch trotz der Namensänderung, geht es auf dem Festival-Gelände nicht etwa seriöser zu. Man hält sich an alte Werte wie: Lebesfreude, Ausgelassenheit, und Trinkfestigkeit…

Auch im Jahr 2012 hat sich der Trägerverein “Verein für Musik und Kultur e.V.” um ein buntes Programm (Rock, Ska, Stoner, Punk usw.) bemüht. So standen am Samstag, 7. Juli, Bands und Newcomer aus der Region und bekannte Bands wie MontrealRocco Recycle oder The Prosecution auf der Bühne.

Fest Evil
Das Fest Evil in Manrode begeistert schon seit vier Jahren Metal-Fans der Region. Vor allem wurden die Fans jedes Jahr auf eine harte Regen-Probe gestellt, so stellte man sich auch 2012 auf ein feucht fröhliches Festival ein. Aber -Oh Wunder- das Moshpit vor der Bühne blieb trocken, da macht das moshen, bangen und mitgröhlen erst richtig Spaß!

Außer des Regens sind auch einige Bands treue Gäste des Fest Evils. Dark Rage aus Kassel ist eine dieser Bands, die auch dieses Jahr durch ihre energische Bühnenshow die Festival-Gäste zum mitmachen animierte. Seit Juli 2011 arbeitet die Band an ihrem neuen Album “hate is our nature”, welches demnächst erscheinen soll.

Auch die Band Black Light Fire aus Höxter könnte man als festes Bestandteil des Fest Evils bezeichnen. Zu ihren musikalischen Einflüssen zählen sie unter anderem Bands wie Pantera und Anthrax.

Aber es spielten auch Bands, die das Fest Evil zum ersten mal besuchten. Unter anderem Cap A City: “Die Mischung aus sanfter Innovation und bewährter Rockseele macht die Musik dieser Band aus” (Quelle: www.facebook.com/Cap.a.City.Warburg/info). Davon konnte man sich beim Fest Evil sehr bald überzeugen, denn die Warburger Band leitete mit ihrem “Truerock” das Fest Evil ein.

Dass Metal internationale Welthilfssprache werden könnte, falls es mit Esperanto nicht klappen sollte… Dies wurde auf dem Fest Evil unter Beweis gestellt, denn die Band Mandragora aus Bratislava ergänzte das Line-Up mit ihrer intensiven Musik. Über ihre Musik sagte die Band: “Whether you feel like it’s a worst piece of shit you’ve ever heard and it makes you want to vomit…..help yourself, cause that’s out of our concern. At least it won’t leave you numb. “ (Quelle: www.fest-evil-manrode.de).

Ein anderer internationaler Gast auf der Fest Evil-Bühne waren dieses Jahr Cadaveres. Die Geschichte der Band begann im Sommer 2005. Bekannte und erfahrene Musiker mit langjähriger Vergangenheit in verschiedenen Combos, haben schnell die Band auf die Beine gestellt und sind in kurzer Zeit zu einer der wichtigsten Bands der ungarischen Underground Metal-Szene geworden. Kurz nach der Gründung spielten Sie  ihre ersten Konzerte, so hat sich die neue Formation Live vorgestellt und mit ihren Konzerten sind sie neben der ungarischen Klubszene auch bis in die internationale Szene vorgedrungen: in Österreich, in der Slowakei, Serbien, Deutschland und in der Schweiz und in Rumänien sind Cadaveres keine Unbekannten mehr.

“Wir freuen uns, dass Euch mit My’tallica, die Cassius Clay’s der Metallica-Tribute Bands, ein würdiger Gegner in der letzten Runde des Kampfes gegenübertritt, dessen Schlaghärte dem Original mehr als ebenbürtig ist. Die wird Euch ab 22.00 Uhr satte zwei Stunden sämtliche Bieratome aus dem Organismus und das Hirn mächtig an die Schädeldecke treiben, also falls ihr dann noch könnt…” (Quelle: www.fest-evil-manrode.de). So episch und auch treffend beschreibt der Fest Evil Veranstalter, was der Festival-Besucher am 28.7. bei der Show von My’tallica erlebt hat…

» [ Die Fotos vom T-Mania ] folgen morgen
» [ Die Fotos vom Fest Evil ]

Merken

Von Pani Tahani

Frühere Autorin der Wildwechsel-Redaktion (ehm. Praktikantin)

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.