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bunt statt blau - Schirmherrin Gebauer, DAK-Gesundheit
bunt statt blau: Yvonne Gebauer ist die Schirmherrin der DAK-Gesundheit Kampagne. | (c) DAK-Gesundheit/Lange

In NRW bleibt das »Komasaufen« bei Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren ein Problem. Laut Pressemeldung der DAK-Gesundheit ist die Zahl der Klinikeinweisungen dieser Altersgruppe von 2017 auf 2018 um 12,3 Prozent gestiegen. Nun sucht die Krankenkasse die besten Schüler-Plakate gegen Komasaufen.

Gemeinsam mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer setzt die Krankenkasse ihre Präventionskampagne bunt statt blau fort – bislang haben bereits knapp 1000 Schüler*innen teilgenommen. Aufgrund von Corona können aber weiterhin noch bis zum 15. September Wettbewerbsplakate eingereicht werden.

Mit der Kampagne »bunt statt blau« der DAK gegen Alkoholmissbrauch

Im Jahr 2018 gab es insgesamt 4.658 Klinikeinweisungen durch Alkoholmissbrauch. Im Jahr zuvor waren es 4.924. „Der Trend ist insgesamt positiv. Die Zunahme um 70 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren ist allerdings besorgniserregend“, sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung in NRW zu den Zahlen. „Wir müssen weiterhin die Präventionsarbeit stärken und hier eine Kehrtwende schaffen“.

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen sagt zu der Aktion: „Da es mir ein großes Anliegen ist, die wichtige Arbeit im Bereich der Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen zu unterstützen, bin ich gerne zur Übernahme der Schirmherrschaft bereit“.

Besonders da die meisten der 100.000 Teilnehmer*innen der vergangenen zehn Jahre im Rahmen des Schulunterrichts teilgenommen haben, sei laut Gebauer die Schirmherrschaft einer Schulministerin sinnvoll.

„Mit ihren bunten Plakaten bekennen die jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch.“, erläutert Overdiek. So gelinge die Aufklärung mit dem Wettbewerb sehr gut.

Einreichungen noch bis 15. September möglich

Aufgrund der Corona-Einschränkungen in den Schulen wurde die Einsendefrist verlängert: bis zum 15. September können Schüler*innen noch ihre Plakate zu der Kampagne gestalten und bei der DAK-Gesundheit einrichen – bislang haben sich schon über 5.000 Teilnehmer angemeldet.

»bunt statt blau« wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel hat die Wirkung der Plakate auf die jugendliche Zielgruppe untersucht. So wirken sie auf Kinder und Jugendliche stärker als konventionelle Warnhinweise.

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, und Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit Andreas Storm wählen gemeinsam mit der Bundesjury aus 16 Landesgewinnern den Bundessieger »bunt statt blau« 2020. Bei dem Wettbewerb sind Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt rund 11.000 Euro zu gewinnen. Der Hamburger Soul-Sänger Emree Kavás wird ebenfalls Teil der Jury sein.

» Hier gibt es weitere Informationen

» Zur Website der DAK-Gesundheit

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