Das Auftakt Kulturprogramm des Vereins Rückblende- Gegen das Vergessen e.V. organisiert anlässlich zum »Internationalen Tag gegen Rassismus« und zum »Welttag der Poesie» eine Online-Lesung. | (c) Markus Heep
Das Auftakt Kulturprogramm des Vereins Rückblende- Gegen das Vergessen e.V. organisiert anlässlich zum »Internationalen Tag gegen Rassismus« und zum »Welttag der Poesie» eine Online-Lesung. | (c) Markus Heep

(Volksmarsen) Im diesjährigen Kulturprogramm hat sich der Verein Rückblende- Gegen das Vergessen e.V.  etwas Besonderes ausgedacht.

Anlässlich zum »Internationalen Tag gegen Rassismus« und des »Welttags der Poesie« am 21. März wird eine digitale Lesung veranstaltet. Die Online-Lesung bildet den Auftakt des Kultur-Programms.

Das Programm am 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Die Lesung findet zwischen 11 Uhr und 12 Uhr statt. Der Titel der Veranstaltung lautet »Trutzburgen gegen Rassismus – eine Poetische Matinee«.

Wieso Trutzburgen?

In der mittelalterlichen Zeit war das Bauen von Gegenburgen üblich. Diese wurden oft auch als „Trutzburgen” betitelt und dienten als Defensive, um territoriale Ansprüche in Grenzregionen zu sichern.

In der gegenwärtigen Zeit sind Trutzburgen sinnbildlich gesehen noch notwendig. Grund hierfür sind rassistisch motivierte Gewalttaten und rechtsextreme Umtriebe.

Die Lesung »Trutzburgen gegen Rassismus – eine Poetische Matinee«

In der Online-Veranstaltung werden Gedichte und kurze Texte behandelt. Auf Basis dessen sollen die Teilnehmer*innen ihre Gedanken äußern. Anti-Rassismus zwischen der auflaufenden Gefahr des Wachsens rechtsradikaler Kräfte und der hoffnungsvollen Errichtung von Trutzburgen.

Der »Internationale Tag gegen Rassismus« als auch der »Welttag der Poesie« findet am selbigen Tag, dem 21. März, statt.

Die Kulturschaffende »Valeria Geritzen« sowie der Schriftsteller »Tobias Wilhelm« haben sich anlässlich zum »Internationalen Tag gegen Rassismus« und zum »Welttag der Poesie« folgende poetische Fragen gestellt:

Wie lassen sich Schutzräume gegen extremistische Entwicklungen in der Gesellschaft errichten? Welche Rolle spielen Begegnungs-Orte wie das Gustav-Hüneberg-Haus?

Zur Information: Das Gustav-Hüneberg-Haus ist ein jüdisches Museum in Volkmarsen.

Wilhelm und Geritzen entwarfen gemeinsam die Online-Lesung im Sinne eines „Werkstattformats“ für das Gustav-Hüneberg-Haus. Der Berliner Autor hielt sich als „Stadtschreiber von Volkmarsen“ im Herbst 2020 zwei Monate lang im nordhessischen Volkmarsen auf.

Zu dieser Zeit verfasste er die »Ballade vom Graben und Wühlen«. Diese wird Wilhelm am 30. Mai im Buch-Café in Volksmarsen ebenfalls in Form einer Lesung behandeln.

»Valeria Geritzen« ist Kulturschaffende und hat sich gemeinsam mit Schriftsteller »Tobias Wilhelm« zusammenhängende Gedanken zwischen dem Internationalen Tag gegen Rassismus und dem Welttag der Poesie gemacht. | (c) Verein Rückblende – Gegen das Vergessen e. V.
»Valeria Geritzen« ist Kulturschaffende und hat sich gemeinsam mit Schriftsteller »Tobias Wilhelm« zusammenhängende Gedanken zwischen dem »Internationalen Tag gegen Rassismus« und dem »Welttag der Poesie« gemacht. | (c) Verein Rückblende – Gegen das Vergessen e. V.

Informationen zur Anmeldung

Du kannst Dich bis zum 20. März für die Veranstaltung anmelden. Schicke hierfür eine Nachricht an: post@rueckblende-volkmarsen.de. Den Link zur Online-Übertragung bekommst Du dann per Mail zugeschickt.

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