Von Brakel nach Berlin
Cadys Casket


 

Wir schreiben das Jahr 2002: Die Schule ist aus, der Fernseher läuft. Der 15-Jährige Teenager Patrick schaltet wild zwischen den Kanälen herum. Der Sender? Nö. Der andere. Laaangweilig. Dann bleibt er plötzlich bei MTV hängen. Gerade wird ein Live-Konzert gezeigt. Die Musik, die Performance, die tobende Menge. Die Sache ist klar: „Ich brauch ne Band“, denkt sich Patrick. Gesagt, getan. Cady's Casket ist geboren.


Okay, noch nicht ganz. Mit Patricks Bandgründung wurde zunächst erstmal der Grundstein für die Band aus Brakel gelegt. „Sine None“ hieß die Vorgänger-Band, die ihre Wurzeln im Punk hatte und zu Deutsch so viel wie „ohne Namen“ hieß. „Nun waren wir auch zum größten Teil dumme Gymnasiasten und hatten die glorreiche Idee unseren Namen ins lateinische zu übersetzen“, meint Sänger und Gitarrist Patrick rückblickend. Nach einigen Besetzungswechseln und einer musikalischen Richtungsänderung, mehr in Richtung Pop Rock, kam 2006 die Namensänderung in Cadys Casket.

 

„Das besondere an uns ist, das wir immer versuchen ehrlich mit uns, der Musik und unseren Fans zu sein“, beschreibt die Band ihre menschlichen Vorzüge. Aber auch musikalisch gibt es einiges zu erzählen: 2008 arbeiteten sie zusammen mit dem Produzenten Markus Gumball an ihrer ersten Promo-CD, die sie im September 2009 veröffentlichten. Außerdem waren sie bereits zusammen mit anderen Bands auf der Platte „the finest noise-Sampler“ mit ihrem Song „Dance“ zu hören. Die Band besteht aus Patrick, Sebastian und Manuel.


Patrick ist Sänger und Gitarrist.
Sebastian ist Gitarrist und Hintergrundsänger. Manuel Krawinkel ist der Bassist und bis vor kurzem war Manuel Meye der Schlagzeuger. Er wird den bevorstehenden Umzug nach Berlin jedoch nicht mitantreten und macht Platz für einen neuen Schlagzeuger. Derzeit wird eifrig gesucht.


Und warum reizt sie Berlin? „Berlin ist eine schnelllebige und pulsierende Stadt. Es gibt Unmengen von Menschen mit ihren ganz persönlichen Geschichten und wenn man Lust hat, wird man Teil einer Geschichte.“,berichtet Patrick.

Doch bevor sie ihrer Heimat den Rücken zukehren und nach Berlin übersiedeln wird am 15 Mai noch einmal kräftig bei „Brakel bebt“ abgerockt. Bei dem Festival trat das Quartett bereits im Vorjahr auf und freut sich ganz besonders auf eine letzte Party in der Heimat. „Wir erwarten, das wir viele Freunde wiedersehen, dass wir Spaß haben und wir freuen uns auf unzählige Besucher und auf altbekannte und neue Bands die dieses Jahr live mit dabei sind.“

 

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