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Zwei Studierende

Studieren oder eine Ausbildung, im Großen und Ganzen läuft es darauf hinaus. Zum einen kann man im zivilen Bereich studieren, aber auch die Bundeswehr bietet zum Preis von 13 Jahren Verpflichtung Studiengänge und Ausbildungen an. Neben einer Ausbildung zur Führungspersönlichkeit, erhalten die Offizieranwärter in der Regel ein leistungsorientiertes Studium bei vollem Gehalt.

Die ca. 30 verschiedenen Studiengänge umfassen u.a. Ingenieurs-, Wirtschafts-, Natur- und Geisteswissenschaften sowie Medizin. Medizinische Studiengänge werden an zivilen Unis studiert und von der Bundeswehr finanziert. Die neuesten Studiengänge sind Journalismus und Psychologie. Die beiden Universitäten der Bundeswehr sind in Hamburg und München und bieten 18 Bachelor- und 22 Masterstudiengänge an. Auslandspraktika und das Erstellen der Abschlussarbeit im Ausland sind möglich, die Abschlüsse sind international anerkannt.

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Fakten zur Bundeswehr:

Abschluss: Abi oder Fach-Abi
Dauer: 13 Jahre (Offizierslaufbahn)
Alter: 17-29
Frist: bis 1.3.2013
Kontakt: Karriereberatung 0800/ 980 08 80


Für Fluginteressierte besteht die Möglichkeit, sich für eine Pilotenausbildung als Offizier im Fliegerischen Dienst, auch mit zusätzlichem Studium, zu bewerben.

Insgesamt werden 2013 ca. 1.600 Stellen besetzt. Seit 2001 werden ausdrücklich auch Frauen bei der Bundeswehr gewünscht. Für die Offizierslaufbahn verpflichtet man sich für mindestens13 Jahre.

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Zivi, Bufdi, Bundi?

Früher gab es Zivildienst oder Bund, und eins von beiden musste man(n). Seit Juli 2011, nach Aussetzen der Wehrpflicht, gibt es den Bundesfreiwilligendienst, Freiwilligen Wehrdienst, Freiwilliges Soziales Jahr oder das Freiwillige Ökologische Jahr. Der Dienst im Bundesfreiwilligendienst (BFD, „Bufdi“) soll für das Allgemeinwohl im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich dienen. Man kann sich in jeder Altersklasse dafür bewerben, wer älter ist als 27 darf alle fünf Jahre einen BFD ausüben. Dabei steht der Gedanke der Freiwilligkeit und des sozialen, kulturellen oder ökologischen Engagements im Vordergrund, daher wird nur ein Taschengeld ausgezahlt, das zur Aufwandsentschädigung gedacht ist und 336 Euro nicht überschreiten darf (Verpflegung und Logis können aber darüber hinaus ausgezahlt werden). Die Bundeswehr dagegen zahlt ein Gehalt von etwa 1100 Euro.

Fakten zum Bundesfreiwilligendienst:

Abschluss: egal
Alter: 18+
Dauer: meist 1 Jahr


» [ Infos zur Bundeswehr]
» [ Infos zum Bundesfreiwilligendienst ]

 

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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