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Montreal
Montreal

Was wäre Beverungen ohne sein T-Mania? Das Festival hat sich mittlerweile in seinem 11. Jahr längst etabliert. Dieses Jahr ist es am 27. und 28.6. soweit!

Älteren“ Festival-Fans wird sicher auch noch bekannt sein, dass das Festival früher auf den etwas anstößigen Namen Tittemania hörte. Der geht jedoch auf einen Schlüsselbeinbruch an einem Herrn zurück, der dann eine zwar schmerzhafte, aber wenig erotische Titte sein eigenen nennen durfte.

Was als Geburtstagsfeier anfing, ist mittlerweile schon nicht mehr ganz so heimelig. Headliner ist in diesem Jahr die Band Montreal, die wiederum ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Jedoch stammen sie nicht, wie der Name vermuten lässt, aus Kanada! Die Hamburger Punk-Rocker planen auch ein neues Album. Aus Nürnberg kommen The Great Bertholinis. Sie bezeichnen sich als Indie-Brass-Ensemble und vermischen Indie-Rock mit Blasmusik-Polka. Ihrem Bandnamen entsprechend heißen alle 8 Bandmitglieder mit (Künstler-) Nachnamen Bertholini und stammen laut Biographie aus einem ungarischen Dorf.

Weniger episch, sondern eher pragmatisch ist die Band Bad Nenndorf Boys bei der Namensgebung vorgegangen. Der Name ist ja auch schließlich nicht so wichtig wie die Musik! Die Songs der Skapunks sind voller Energie und deutscher Texte. Die Stage Band sagt mit ihrem Namen schon aus, wo sie sich zu Hause fühlt: Auf der Bühne! Sie bringen den Sound der Beatles, Mamas und Papas, Manfred Mann’s Earth Band, Fleetwood Mac, AC/ DC und vieler anderer Helden der 60er, 70er und 80er mit nach Beverungen!

Scruffy bedeutet dreckig. Doch wie bei vielen Namen aus der Musik muss das nichts Schlechtes bedeuten, schließlich heißt auch Punk übersetzt „Müll“. Genauso werden sich wohl auch die Scuffyheads ab und zu den Kopf waschen, und sie spielen Ska und Punk mit etwas Reggae und Swing.

Und die Scunks? Sind das Stinktiere? Oder Ska-Punks? Nicht ganz, Deutschpunk ist die Devise, der gern als Mischung aus Muff Potter, Kettcar und Pascow beschrieben wird. Den bringen die Stinktiere aus der Warburger Börde mit! Ebenfalls aus der Warburger Umgebung kommen Sändäpause, die vier spielen auch deutschsprachigen Punkrock, machen aber keine Sendepause zwischendurch (oder spielen nicht in der Nacht).

Nicht vom Ende der Welt, aber aus Brakel kommen Furnace End mit ihrem Mix aus Metal und Punk. Die Nachwuchsband schreibt ihre Songs selbst. Ole Hauk verwendet seinen eigenen Namen. Er spielt allein als Singer-Songwriter oder mit kompletter Band.

» 27. u. 28.6., T-Mania, Beverungen

Line-up:
Montreal
The Great Bertholinis
Bad Nenndorf Boys
Stage Band
Scuffyheads
Ole Hauk
Sändäpause
Scunks
Furnace End

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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