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Laternenfest in KiTa in der Hosenmatz Schwalmstadt dieses Jahr mal anders: Spannende Unterhaltung am Martinstag: Den Kindern der Kita Hosenmatz in Treysa bot sich ein tolles Schattentheater. | Foto: (c) Stadt Schwalmstadt
Laternenfest in KiTa in der Hosenmatz Schwalmstadt dieses Jahr mal anders: Spannende Unterhaltung am Martinstag: Den Kindern der Kita Hosenmatz in Treysa bot sich ein tolles Schattentheater. | Foto: (c) Stadt Schwalmstadt

(Schwalmstadt-Treysa) Ein etwas anderes Laternenfest gab es am Mittwoch, 11. November, dem Martinstag, in der Treysaer Kita Hosenmatz. Coronabedingt konnten die pädagogischen Fachkräfte nicht wie gewohnt gemeinsam mit den Eltern und Kindern durch die Altstadt ziehen, um die Anwohner mit Laternenliedern zum Martinsfest zu erfreuen.

Besondere Zeiten erfordern besondere Feste – und so haben sich die pädagogischen Fachkräfte der Kita Hosenmatz Schwalmstadt-Treysa etwas Besonderes einfallen lassen: Das Laternenfest wurde kurzerhand gruppenintern, so wie die Kinder derzeit auch tagsüber betreut und gefördert werden, ohne Begleitung der Eltern gefeiert.

Die Eltern brachten ihre Kinder bei Einbruch der Dunkelheit in die Kita, wo sie draußen, auf dem angrenzenden Spielplatz das Licht ihrer selbstgebastelten Laternen leuchten ließen.

Im Turnraum der Kita gab es für die Kinder ein tolles Schattentheater. Voller Spannung verfolgten die Kinder die Geschichte vom Laternenmädchen, dem der Wind das Licht in der Laterne ausgeblasen hatte. So machte es sich auf den Weg, um Hilfe zu finden. Doch keins der Tiere, die das Mädchen es auf seinem Weg traf, konnte helfen. Am Ende der Geschichte entzündete die Sonne die Laterne wieder.

Auf seinem Heimweg konnte das Mädchen schließlich allen, die es traf, mit seinem Licht helfen – dem Schuster, dem das Feuer ausging, der alten Frau, die ohne Licht nicht spinnen konnte und vielen mehr. Am Ende sang das Mädchen fröhlich das Laternenlied.

Bei Kinderpunsch und leckeren Brezeln ließen die Kinder den Abend, zusammen mit den pädagogischen Fachkräften, ausklingen. Bis sie dann wieder von ihren Eltern abgeholt wurden und mit ihren Laternen nach Hause gingen.

Zur Geschichte des Laternenfest bzw Martinstag

Der Martinstag (auch Sankt-Martins-Tag oder Martinsfest, in Bayern und Österreich auch Martini, von lat. [Festum Sancti] Martini, „Fest des heiligen Martin“) ist im Kirchenjahr das Fest des heiligen Martin von Tours am 11. November. Das Datum des gebotenen Gedenktags im römischen Generalkalender, das sich auch in orthodoxen Heiligenkalendern, im evangelischen Namenkalender und dem anglikanischen Common Worship findet, ist von der Grablegung des Bischofs Martin von Tours am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen. (Quelle: Wikipedia)

 

 

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Von Wildwechsel

Online-Redaktion des Printmagazin Wildwechsel. Wildwechsel erscheint seit 1986 (Ausgabe Kassel/Marburg seit 1994). Auf Wildwechsel.de veröffentlichen wir ausgewählte Artikel der Printausgaben sowie Artikel die speziell für den Online-Auftritt geschrieben wurden.

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