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Ausgelassen Feiernde bei einer frühen Love-Parade, damals noch auf dem Kurfürstendamm in Berlin. (Foto: Wildwechsel)

Das Unglück in Duisburg vor zwei Jahren wird nie vergessen, dennoch sollte Berlins Techno-Kultur wieder aufleben. Zum zweiten Mal war unter dem Namen B-Parade  eine Technoparade geplant gewesen, doch wie 2009 wurde sie abgesagt.

Auf 450.000 Gäste hatte man sich eingestellt. Doch die Sponsoren hätten sich nach Duisburg sehr verhalten gezeigt.  „Eine Parade nach Duisburg zu etablieren war auf vielen Ebenen eine mehr als steiniger Weg“, teilten die Veranstalter Dajana Graf, Eric J. Nussbaum und Ralf Lipus auf ihrer Homepage mit.

Dieses Mal gaben sich die Organisatoren mit einem vergrößerten Team, einer bundesweit beachteten Pressekonferenz und einem Budget von zwei Millionen Euro jedoch den Anschein, als ob sie etwas bewegen könnten.

Offenbar gelang es den Machern nicht, die Berliner Elektronik- und Clubszene hinter sich zu bringen. Es wurde beispielsweise nie bekanntgegeben, welche Künstler auftreten sollten, so die MusikWoche.

Die MusikWoche schreibt von Insiderberichten über seltsame Geschäftspraktiken. So sollen angeblich Gastronomieunternehmen, die auf der Parade Stände errichten wollten, Lizenzgebühren zahlen, die auch im Falle einer Absage fällig gewesen wären.

Die B-Parade wollte DJs und Anhänger aller Elektronika- Genres– vom klassischen Techno über House, Trance und Goa bis hin zu Electro, Breakbeat und Drum’n’Bass zusammenbringen und im Sinne der Loveparade friedlich miteinander feiern lassen.

» [ Die B-Parade im Netz ]

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Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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