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Frontfrau in der Familienband: Kinga Glyk

Die erste Briloner Jazznacht fand 1996 statt – und holte damals holländischen Swing nach Brilon. Mittlerweile ist die Veranstaltung fest in der Jazzszene der Region verankert und bietet jedes Jahr versierte Künstler. Dieses Jahr haben die Veranstalter der Jazznacht zwei junge, aufstrebende Musiker verpflichtet.

Zum einen ist das Michael Wollny. Der Schweinfurter Pianist ist kaum 30 Jahre alt und schon eine feste Größte im Jazz – so hat der international erfolgreiche Pianist zum Beispiel den Kulturpreis Bayern 2017 in der Kategorie „Musik“ gewonnen. Sein Markenzeichen: Unberechenbarkeit und Suche nach dem Neuen. Dabei stellt Wollny auch immer Bezüge zu anderen Kunstschaffenden jeglicher Genres her und kreiert seinen spezifischen Piano-Sound.

„polnisches Jazzwunder an den vier Saiten“ – Deutschlandfunk Kultur

Die zweite Größe des Abends ist Kinga Glyk. Die gebürtige Polin wird auch oft als neuer Stern am Jazzhimmel bezeichnet – mit gerade einmal 20 Jahren. Ihr Instrument ist der Bass, und mit dem hat sie schon die Welt bereist. So hatte sie unter anderem Auftritte in Indonesien, Slowenien und der Ukraine. Bekannt wurde Kinga Glyk durch ein Youtube-Video, in dem sie „Tears In Heaven“ spielt. Das Video ging durch die Decke, hat heute über 20 Millionen Views. Ihr neues Album heißt „Dream“ und verarbeitet genau das, was sie gerade erlebt. Einen Traum, bestehend aus Jazz, Blues und Funk.

©JoergSteinmetz
Michael Wollny spielt solo und mit seiner Band als Trio – ©JoergSteinmetz

» 23. Briloner Jazznacht, 20.10.2018, Aula Schulzentrum Brilon

» Website von Kinga Glyk

» Website von Michael Wollny

Von Lukas Nickel

Freier Autor

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