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Faun – Von den Elben
Faun – Von den Elben

Faun wie man sie kennt und liebt: Verspielt, schön und doch tanzbar. Mit 13 Songs wartet das Album auf, darunter Duette mit Santiano und Subway to Sally.

Der Gesang steht im Vordergrund, er trägt das Album auch über seine Schwächen hinweg, die Instrumente treten Faun-untypisch zurück. Melodien wie auch Texte sind teilweise sehr vorhersehbar.

Das Mittelalter-Korsett sitzt eng, die Band wendet sich stärker denn je in diese Richtung. Dudelsack-Düdeldü und Wom-Wom-Wom (stampfender Rhythmus), für viel mehr scheint es nicht gereicht zu haben Für sich betrachtet ist fast jeder Song schön, aber als Ganzes verschwimmt das Album zu einem recht einheitlichen Brei, wobei die zweite Hälfte stärker ist als die erste.

Anspieltipps: „Mit dem Wind“, ein Ohrwurm über den (hoffentlich!) nahenden Frühling, „Wilde Rose“, „Bring mich nach Haus“ und das „Minne-Duett“ mit Subway to Sally, deren Songwriter Bodenski auch bei anderen Songs des Albums Feder angelegt hat.

Zusätzliches Gimmick: Im Booklet gibt es zusätzlich zu den Lyrics eine kurze Erklärung zum Song, leider mit vielen Rechtschreibfehlern. Von technisch-musikalischer Seite ein einwandfreies und schönes, hörbares Album, mehr Ideen und Verspieltheit wären aber schön gewesen. Gerade noch 4 Sterne.

Von Maria Blömeke

Ehemaligen Ww-Redakteurin

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