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Dub FX (copyright by the artist)
Dub FX (copyright by the artist)

Die Reise ins innere Selbst! Wenn man die Musik von Benjamin Stanford aka Dub FX hört, kommt man in 300 Jahren nicht darauf, dass es sich um einen Solokünstler handelt. Zu dicht sind die Beats, zu sonor der Bass, zu innovativ die Soundeffekte. Und dann sucht man auf einschlägigen Videoportalen nach ihm und stellt fest – außer einzelnen Auftritten mit dem Saxophonisten Mr. Woodnote ist da nur Dub FX.

Wobei – ganz richtig ist das nicht. Auf der Bühne einer Dub FX-Performance steht nicht ausschließlich der Australier selbst. Vor ihm ist auch eine Reihe Pedale, wie man sie zum Beispiel von Gitarristen oder Bassisten kennt. Und das ist genau das Geheimnis von Stanford. Durch verschiedene Effekte (Teil seines Künstlernamens: „fx“=lautmalerische Ähnlichkeit zu „effects“) und Loop-Pedale wird aus Benjamin Stanford die „One-Man-Band“.

Seine Songtexte behandeln das gesamte Weltgeschehen und beleuchten auch den aktuellen Zeitgeist. Manchmal mit Melancholie, manchmal mit Weltschmerz, aber immer mit viel Leidenschaft, ruft Dub FX zur „individuellen Revolution“ durch das Erkunden der eigenen Persönlichkeit auf – frei nach dem Motto „mein Kopf ist mein Zuhause und zuhause ist es am schönsten“!

Insbesondere sein 2013er Album „Theory of Harmony“ brachte ihm überbordende Kritiken weltweit ein. Stanford selbst dazu: „Theory of Harmony ist das Ergebnis langjähriger Arbeit. Ich bin in den letzten sieben Jahren viel gereist und habe viele Menschen aus allen Kontinenten und in allen Lebenssituationen getroffen. Ich habe eine bewusste Philosophie, bestehend aus Frieden, Positivität, Freude und Gesundheit entwickelt, die meine Fans weltweit angenommen haben. Das Album ist eine bewusste Message an sie und meine Art, ihnen für die Liebe und die Unterstützung zu danken“. (mh)

» Sonntag, 2. Juli, Dub FX, Kulturzelt, Kassel
» dubfx.com
» www.kulturzelt-kassel.de

Von Frank Booth

Freier Autor

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