
Er war einer der größten Künstler unserer Zeit. Doch wer war David Bowie eigentlich? Wie kaum ein anderer hat er es verstanden, sich zu wandeln und sich zu verändern. Ob als androgyner „Ziggy Stardust“, als veträumter „Major Tom“, als nihilistisch-zynischer „Thin White Duke“ oder als hedonistischer „Young American“: David Bowie hatte mehr als nur eine (Bühnen-)Persönlichkeit. Dabei folgte er selten Trends, sondern setzte sie selbst.
Seine Karriere begann 1967 mit einem selbstbetitelten Album. Die Musik darauf hatte nur wenig gemeinsam mit den späteren Werken, sondern war noch entscheidend altbacken gehalten. Doch schon hier setzte Bowie eine Marke: Den Barockpop dieser Zeit hatte er bereits auf diesem Album gemeistert, als ob es ihm „mal eben so vom kleinen Finger lief“.
1969 folgte dann Bowies Idee vom damals prävalenten und beliebten Folk-Rock: „Space Oddity“ ist mit seinem gleichnamigen Titelsong bis heute legendär, ebenso solche Songs wie „Cygnet Committee“ oder „Letter to Hermione“.
In den 70er Jahren experimentierte Bowie dann mit Glamrock: „The Man Who Sold The World“ machte den Anfang für Weltalben wie „Ziggy Stardust“ von 1972 (die Geburtsstunde der gleichnamigen Bühnenfigur), „Aladdin Sane“ 1973 oder „Diamond Dogs“ von 1974
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1975 folgte dann der künstlerische Wandel. Eines der ersten Blue-Eyed-Soul-Alben der Musikgeschichte und gleichzeitig ein Beispiel für die Wandelbarkeit Bowies wurde mit „Young Americans“ veröffentlicht. In diesem Album erkundete er R&B-, Soul- und Funk-Gefilde und ließ sich für das im kommende Jahr veröffentlichte Album „Station to Station“ auch von Krautrock und experimenteller Musik
Im selben Jahr zog Bowie nach Berlin in eine WG mit Iggy Pop und veröffentlichte in den nächsten drei Jahren seine „Berlin-Trilogie“. Die Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“ setzten in ihrer Mischung aus experimenteller Musik und Popmusikstrukturen Maßstäbe, die heute noch stehen. Insbesondere der gleichnamige Titelsong aus dem „Heroes“-Album fand in Deutschland durch seine Verwendung im Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ besonderen Anklang.
Im Laufe der Jahre wurden Bowies Werke immer mehr der Popmusik zugewandt, allerdings nie irgendwelchen Rahmenbedingungen folgend, sondern stets selbst richtungsweisend. Die Alben „Let’s Dance“ von 1983, „Tonight“ von 1984 brachten Bowie trotz anderem Geschmack der Massen nicht nur kommerziell sondern auch künstlerisch über die Zeit.
Erst am 8. Januar 2016 kam das neueste Album von David Bowie heraus. „Blackstar“ war nicht nur eine Referenz an seine experimentelle Zeiten, sondern ist, laut Andy Gill vom Independent „so weit von Popmusik entfernt, wie er es noch nie war“.
Am späten Abend des 10. Januar 2016 erlag David Bowie zwei Tage nach seinem Geburtstag einem vorher nicht bekannt gemachten Krebsleiden. Er wurde 69 Jahre alt.
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